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Der Club of Rome: Seit 1978 in Deutschland

Im Jahr 1968 gründete der damalige FIAT-Manager Aurelio Peccei den Club of Rome und damit eine Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik. Zehn Jahre später – im Jahr 1978 – folgte die Gründung des Club of Rome in Deutschland.

Obwohl die Denkergemeinschaft aus verschiedensten Wissenschaftlern verschiedene Projekte betreute, wurde sie durch eines besonders bekannt: durch ihren Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ im Jahr 1972. Seitdem beschäftigen sich die Experten mit unterschiedlichen Zukunftsfragen der Menschen in bisher 30 weiteren Berichten und in insgesamt 32 Ländern auf der Welt.

Club of Rome Deutschland: In Hamburg gegründet

Der deutsche Professor Dr. Eduard Pestel gründete den Deutschen Club of Rome im Jahr 1978 in Hamburg im Haus Rissen, dem internationalen Institut für Politik und Wirtschaft. Seit der Gründung des Club of Rome hatte Eduard Pestel das Wirken des Clubs vorangetrieben. Durch ihn wurde zum Beispiel das Erscheinen des populären Erstberichts ermöglicht.

Im Jahr 1989 wechselte der Vorsitz im deutschen Club of Rome. Uwe Möller übernahm nach 6-jähriger Instituts-Leitung des Haus Rissen den Vorsitz des Zukunftsclubs. Diesen Posten gab er im Jahr 1998 an Michael F. Jischa weiter, als er die Funktion des Generalsekretärs übernahm.

Mehr zum Thema: Club of Rome 2052- eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre

Club of Rome Deutschland:  Förderung der Ost-West-Beziehungen

In den 80er Jahren hatte der Club of Rome in Deutschland deshalb eine wichtige Rolle, weil er sich für die Ost-West-Beziehungen in Europa engagierte. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Club of Rome in Polen war hierbei wichtig. Diese Zusammenarbeit wurde nach der Wende in Europa noch weiter vorangetrieben und durch weitere Kooperationen mit (ost)-europäischen Gesellschaften erweitert.

Im Jahr 2005 übernahm der Unternehmer Max Schön die Deutsche Gesellschaft Club of Rome als Präsident. Er ist ehemalger Präsident des Unternehmerverbands der Familienunternehmer „ASU“.

Die Schwerpunkte des Club of Rome Deutschland

Die Jugend spielt in den Augen des Club of Rome eine bedeutende Rolle auf unserem Planeten. Deshalb setzt die Deutsche Gesellschaft hierzulande auf die Verbreitung ihrer Ansätze in Projekten mit jungen Menschen. Aus diesem Ansatz sind vor allem zwei bekannte Initiativen entstanden.

Zum einen die Think Tank 30 Deutschland, ein Nachhaltigkeits-Forum der jungen Generation für 30 junge Menschen um die 30. Zum anderen ist der Club of Rome Deutschland Initiator von Club of Rome Schulen. Mit diesen möchte die Gesellschaft neue Maßstäbe in der schulischen Bildung setzen.

Der Leitgedanke der Nachhaltigkeit ist im Bildungsangebot des Club of Rome verankert. In diesem Rahmen entstand die mittlerweile international verbreitete Baumpflanz-Initiative „Plant-for-the-Planet“ von Schülerinnen und Schülern in ca. 100 Staaten. Diese Idee wurde von einem 10-Jährigen in Deutschland entwickelt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Unterstützung der Global Marshallplan Initiative, die sich, gemeinsam mit der Stiftung Weltvertrag, für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft einsetzt.

29. August 2013

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Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.