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So funktioniert der Entnahmeplan aus einem Investmentfonds

Die gesetzliche Rente ist nur noch eine Säule der Altersvorsorge. Allein wird sie sehr wahrscheinlich nicht ausreichen, um sich den Lebensstandard im Alter zu sichern. Für die Anlage von Kapitalvermögen eignet sich ein Entnahmeplan aus einem Investmentfonds.

Entnahmeplan aus Investmentfonds: Der umgekehrte Sparplan

Die Funktionsweise eines Entnahmeplans lässt sich als entgegengesetzter Sparplan beschreiben. Ihr Kapitalvermögen wird aus einem Fondsdepot in monatlichen Raten ausgezahlt. Die Anlagesumme für einen Entnahmeplan aus einem Investmentfonds muss in der Regel bei mindestens 5.000 € liegen.

Sie können dabei individuell festlegen, über welchen Zeitraum die Auszahlung stattfinden soll und welchen Fonds für Ihren Entnahmmeplan sie dabei wählen. Auch die Art der Auszahlung bestimmen Sie. Sie können dabei zwischen einer Auszahlung mit und ohne Kapitalverzehr wählen.

Bei der Auszahlung mit Kapitalverzehr werden pro Auszahlung nicht nur die Zinsen, sondern auch Teile des Kapitalvermögens aus dem Depot entnommen. Wählen Sie die Variante ohne Kapitalverzehr beim Entnahmeplan aus dem Investmentfonds, bleibt das angesparte Guthaben erhalten. Die Auszahlungen setzen sich aus den Erträgen des Fonds – also den Zinsen und Kursgewinnen – zusammen.


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Hierbei laufen Sie allerdings Gefahr, dass Kursschwankungen dazu führen, dass die angenommen Wertentwicklung nicht erreicht wird. Gerade bei Aktienfonds könnten Zahlungen also auch einmal ausbleiben.

Wenn Sie von Entnahmeplänen aus Investmentfonds hören, ist gerade unerfahrenen Anfängern unklar, was mit der Geldsumme genau passiert. Das Prinzip von Investmentfonds ist recht simpel: Mehrere tausend Anleger investieren ihr Geld gemeinsam in einen großen Topf und von dort aus wird weiter angelegt. Das übernehmen Profis – die Fondsmanager – für Sie.

Entnahmeplan: Welcher Investmentfonds ist geeignet?

Wenn Sie eine größere Geldsumme in einen Fonds für einen Entnahmeplan investieren, sollten Sie darauf achten, dass Sie auf eine ausgewogene Fondsstruktur setzen. Wichtig: Besprechen Sie die Fondsstruktur im Vorfeld mit Ihrem zuständigen Bankberater.

Wenn Sie bereits gut versorgt sind und einen Verlust verkraften könnten, haben Sie die Möglichkeit, auf risikoreichere Aktienfonds zu setzen. Wenn Sie die Auszahlungen allerdings als wichtigen Zusatz für Ihren Lebensunterhalt brauchen, sollten Sie sich für Rentenfonds entscheiden.

Hier sind größere Verluste unwahrscheinlich und Sie können sich auf die regelmäßigen Auszahlungen verlassen. Noch sicherer – aber auch chancenärmer – ist die private Rentenversicherung.

Tipp: Je nachdem, wie groß die Geldsumme ist, über die Sie verfügen, könnten Sie diese splitten. Einen Teil könnten Sie in eine Rentenversicherung anlegen, den anderen Teil in einen Aktienfonds zahlen. So hätten Sie beide Varianten: Hohe Chance und hohes Risiko auf der einen, hohe Sicherheit mit geringer Rendite auf der anderen Seite.

Die verschiedenen Gruppen der Investmentfonds

Wenn Sie Ihr Geld in Investmentfonds anlegen, gibt es verschiedene Gruppen, auf die sich der Fonds spezialisiert oder aus denen er sich zusammensetzt. Aktienfonds bieten darunter die größten Chancen auf Renditen. Mit der Investition in Aktien werden Sie zu Mitunternehmern und können so an den Gewinnen des Unternehmens mitverdienen.

Allerdings unterliegen Aktienfonds auch größeren Kursschwankungen. Denn der Erfolg des Unternehmens ist von mehreren Faktoren wie dem Management, der Konjunktur oder Zinsschwankungen ab.

Eine solidere Alternative sind die Rentenfonds. Hier wird Ihr Geld in Anleihen investiert, die in der Regel sicherer und weniger schwankungsanfällig sind als Aktien. Auch in Immobilienfonds kann Ihr Geld investiert werden. Hier beteiligen Sie sich an mehreren Objekten.

24. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.