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Der Immobilienindex? Die Immobilienindizes!

Es gibt in Deutschland zwar einen Standard-Index für den Aktienmarkt, nämlich den Deutschen Aktienindex (DAX).

Dagegen gibt es für den Immobilienmarkt hierzulande keinen solchen Standard-Index.

Kein Standard-Index für den Immobilienmarkt

Sie können also nicht Abend für Abend in den Nachrichten verfolgen, wo „der“ Immobilienindex gerade steht und wie sich der Immobilienmarkt aktuell entwickelt. Vielmehr müssen Sie selbst zwischen verschiedenen Indizes auswählen.

Welcher Index für Ihre Zwecke am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob Sie sich mehr für den Wert, für die Ertragskraft oder für die Erwartungen über künftige Aussichten informieren möchten.

Deutscher Immobilienindex (DIX)

Der Deutsche Immobilienindex DIX wird von der IPD Investment Property Databank GmbH aus Wiesbaden veröffentlicht. Er zeigt, wie sich die Erträge aus Immobilien entwickeln.


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Index für die Ertrags- und Wertentwicklung

Der DIX misst – auf jährlicher Basis – die Gewinne oder Verluste aus direkten Immobilien-Investitionen, also aus Wohn-, Handels- und Büro-Immobilien. Die Grunddaten über die Immobilien liefern institutionelle Investoren, wie beispielsweise große Versicherungen, Pensionskassen, Immobilien-Gesellschaften und Immobilien-Fonds. In den DIX fließen 2 verschiedene Kenngrößen ein:

Kenngrößen: Aktuelle Mieten/Pachten …

  • Zum einen die Miet- und Pachterträge, die im betreffenden Jahr tatsächlich erzielt wurden (abzüglich der Bewirtschaftungskosten). Nicht berücksichtigt werden dabei gezahlte Steuern sowie Kreditzinsen für Immobilien-Finanzierungen.

… und Wertänderung laut Wertgutachten

  • Zum anderen die Wertänderung der Immobilien auf Basis der Bewertungsgutachten (dieser Teil des DIX ist also bewertungsbasiert). Diese Wertgutachten werden für die Bestandsimmobilien institutioneller Investoren ohnehin einmal pro Jahr erstellt. Das Bewertungsverfahren ist üblicherweise das Ertragswertverfahren, in das vor allem die künftigen Mieten und Pachten einfließen.

IPD berechnet diesen Index für 22 verschiedene Länder rund um den Globus.

Der Gesamtindex DIX ist für private Vermieter und Immobilienbesitzer vergleichsweise uninteressant, denn ein Großteil des Index bezieht sich auf Handels- und Büroimmobilien, die sich viel häufiger im Eigentum großer Immobilieninvestoren befinden als Wohnimmobilien.

Unterindex: DIX Wohnimmobilien für Sie interessant(er)

Aber immerhin 14% der in den Index eingerechneten Immobilien sind Wohnimmobilien. Allerdings handelt es sich dabei meist nicht um Einfamilienhäuser und Einzelwohnungen, sondern zumeist um Mehrfamilienhäuser, Wohnblöcke und ganze Siedlungen.

Dennoch bietet Ihnen als privatem Vermieter der Unterindex „DIX Wohnimmobilien“ einen Anhaltspunkt für die künftige Entwicklung von Immobilienwert und Mieterträgen bei Eigentumswohnungen.

Interessant ist der DIX vor allem für Anleger, die sich dafür interessieren, welche Renditen sich mit Immobilien-Investments im Durchschnitt erzielen lassen – zum Beispiel mit offenen Immobilienfonds oder Aktien von börsennotierten Immobilienunternehmen.

Spannend ist auch ein Ländervergleich, etwa für die Frage, wie sich schweizerische oder britische Immobilien im Vergleich zu deutschen in der Vergangenheit entwickelt haben.

17. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.