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Der kulturelle Ausverkauf Europas

Die Kriege weltweit und die großen Krisen der heutigen Zeit – auch hierzulande – laufen ungebremst weiter.

Währenddessen gerät ein Thema allerdings völlig in den Hintergrund:

Die Rede ist von einem Thema, von dem Sie vielleicht noch nie gehört haben; Europas Wälder, Denkmäler, Berge und Inseln werden ausverkauft, sprich: privatisiert.

Kulturerbe als gewinnbringende Ressource – unfassbar! Lesen Sie weiter, damit Sie mehr über diese unglaublichen Fakten erfahren.

Die desolate EU

Als unser Leser ist Ihnen längst bekannt, wie schlecht es wirklich um Europa, um die EU steht.

Die meisten Mitglieds-Staaten häufen weiter astronomische Schulden an – und nicht nur die klassischen Krisenländer wie Spanien, Portugal oder Griechenland. Beispiele gefällig?

Bitte schön: Der Anstieg der Staatsverschuldung in Großbritannien beträgt von 2005 bis 2015 203,6%, die von Frankreich 77%, die der Niederlande 73,5% und selbst die von Deutschland noch 39,6%.


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Sie sehen also, dass die entfesselten Schulden mitnichten nur Probleme der Krisenländer sind.

Ausverkauf der Kulturgüter

Aus diesem Grund werden nun in ganz Europa Kulturgüter verkauft oder privatisiert.

Wie sagte es einmal ein Kritiker: „Die Absicht, öffentliche Flächen oder Kulturgüter zu verkaufen, um die Spielschulden irgendwelcher Banker zu decken, das ist eine bittere Pille.“

Genau so ist es. Es sollen also kurzfristig Gewinne aus dem Verkauf von Staatseigentum erwirtschaftet werden.

Ausverkauf Griechenland

Ein Beispiel dafür, das Ihnen vielleicht geläufig ist, ist Griechenland:

Dort hat die Troika aus EZB, Europäischer Kommission und IWF beschlossen, dass öffentliches und kulturelles Staatseigentum verhökert werden muss – vorbei an öffentlichem Recht, am Willen der Bevölkerung.

Autobahnen, Häfen, Wasserversorgung und verschiedene Immobilien – der griechische Staat besitzt einen großen Anteil an Grundbesitz.

Geheimabkommen und Staatsverkäufe

Dazu wurde von der Troika der Fonds TAIPED gegründet, der staatliche Vermögenswerte überprüft, Nutzungspläne erstellt und Bauland erschließt.

Dieser hat nicht nur Zugriff auf den gesamten staatlichen Grundbesitz, sondern führt auch die umfangreichsten Privatisierungen durch, die es je in einem Land gab.

Dabei berät sich TAIPED mit dem griechischen Wirtschaftsministerium – Geheimhaltungs-Abkommen mit den Parteien des Parlaments inklusive.

Fragen aus der Bevölkerung werden nicht beantwortet.

Griechischer Wein in sauren Schläuchen

Beispiele gibt es mittlerweile einige: Eine griechische Halbinsel soll für 99 Jahre an einen amerikanischen Investmentfonds verpachtet werden. Naturbelassene Zonen könnten vernichtet werden.

Ein großer Landstrich samt der kleinen Hafenstadt Kassiopi auf Korfu soll für 23 Mio. € verkauft werden, um Staatsschulden zu reduzieren. Um es sinnbildlich zu formulieren: Der griechische Wein ist in sauren Schläuchen.

Es gibt aber noch weitere EU-Länder, die Staatseigentum verkaufen…

5. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.