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Der Raubtier-Kapitalismus verschlingt seine Schöpfer

Der Sturm zieht auf – und zwar mit einer Gewalt, wie Sie sie noch nie erlebt haben: der Kollaps des globalen Finanz-Systems.

Wir haben Ihnen aufgezeigt, dass die Weltwirtschaft am sprichwörtlichen Ende ist.

Schuld daran sind die Zentralbanken und die Politik der Liberalisierung der Märkte.

Diesen unheilvollen Raubtier-Kapitalismus haben auch Bundesregierungen forciert. Vorerst gipfelte der ausufernde Kasino-Kapitalismus in den Krisenjahren 2007/2008.

Sie rissen die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund; reihenweise gingen Investment-Banken pleite. Das führte zu einer globalen Rezession.

Die finanzorientiere Gesellschafts-Ordnung zerbricht

Man kann behaupten, dass der Grund dafür in der Transformation der Banken von reinen Dienstleistungs-Unternehmen zu wahren Spielcasinos liegt; unterstützt vom IWF, von den Zentralbanken (in Europa die EZB) und Regierungs-Vertreten.

Letztlich muss eine finanzorientierte Gesellschafts-Ordnung, die auf Geld als einzigem Wert aufgebaut ist, versagen.


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Nachfolgend möchten wir erneut auf Europa zurückkommen.

Das größte Deregulierungs-Programm der Wirtschafts-Geschichte

Fast sklavisch folgten die Europäer dem neuen entfesselten Markt – angestachelt vom Irrglauben an die Wohlstands-Mehrung durch grenzenlose Wirtschafts-Freiheit.

Deshalb hoben die Verantwortlichen der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) ab 1988 den europäischen Binnenmarkt aus der Taufe. Frankreich und Italien gaben 1990 den Geld- und Kapitalverkehr frei, Spanien und Portugal folgten 1992.

Dies war das größte Deregulierungs-Programm der Wirtschafts-Geschichte. – Nein: Nicht wir sagen das, sondern der ehemalige EG-Kommissar Peter Schmidhuber.

Wir alle zahlen einen hohen Preis

Sie ahnen vielleicht: Das war noch längst nicht alles.

Hinzu kamen die Folgen einer jahrzehntelangen Misswirtschaft der EU-Regierungen und der Missachtung der Regeln und Verfahren des Stabilitäts- und Wachstums-Paktes sowie der des Verbots gegenseitiger Finanz-Hilfen.

Das alles zusammen kostete einen hohen Preis: nämlich nicht mehr und nicht weniger als den Wohlstand in Südeuropa und einigen Teilen der USA.

Damit wurde der in den letzten 200 Jahren in den westlichen Industrieländern erworbene Komfort in kurzer Zeit geopfert; und zwar der einer außer Rand und Band geratenen Wirtschafts-Ordnung.

Oder anders ausgedrückt:  einem ökonomischen Totalitarismus, der keine Grenzen kennt.

Die Selbstregulierung der Märkte, das freie Spiel von Angebot und Nachfrage, gekoppelt mit einem unbändigen, zügellosen Finanz-Kapitalismus hat alles zerstört; Not und Elend für Millionen Menschen genauso wie politische Instabilität gebracht – trotz einiger Finanz-Kontrollen, die im Nachhinein eingeführt wurden.

Der sich verselbstständigte Finanz-Sektor mit enormen Risiken

Der Finanz-Sektor hat sich von der Realwirtschaft abgehoben; ja, sich verselbständigt. Die Folgen sind verheerend:

Die ganzen Gelder, die von den Zentralbanken in die Wirtschaft hineingepumpt werden, fließen nicht etwa in die Realwirtschaft, sondern in die einstigen Kasino-Banken, um eben jene zu retten.

Das beste Beispiel hierfür ist die unheilvolle Politik der EZB mit ihren Troika-Vollstreckern.

EU- und EZB-Politik führt zu Not und Verarmung

Die Sparprogramme in den EU-Krisenländern führten zu einer – seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr dagewesenen – Verarmung der Bevölkerung und zu einem permanenten Abbau der Sozial-Leistungen.

Das zur Verfügung gestellte Kapital kam und kommt beim Bürger nie an; dafür aber bei den Banken, die ihre Spekulationen weiter vorantreiben.

Und wissen Sie, mit welchem Ergebnis? – Mit dem, dass sich die großen Blasen an den Märkten immer weiter aufblähen, beispielsweise an den Immobilien- und Anleihen-Märkten.

18. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.