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Der Schwarze Freitag 1929 und seine Folgen

Arbeitslosigkeit, Deflation, insolvente Unternehmen, soziales Elend und politische Krisen – das waren Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise.

Der Kontrast zu den unbeschwerten „Goldenen zwanziger Jahren“ hätte kaum größer sein können. Als Beginn der Krise ist der Schwarze Freitag 1929 in die Geschichte eingegangen.

Die Veränderungen für die Bevölkerung waren dramatisch. Bis zum Tiefpunkt der Rezession im Jahr 1932 sank das Welthandelsvolumen um ganze 25%, die weltweite Industrieproduktion wurde um 62% reduziert.

Es ist wichtig, die Entwicklungen der 1930er-Jahre zu verstehen, um aus ihnen lernen zu können. Daher ist die Weltwirtschaftskrise immer wieder Thema in den Medien: Oft werden Vergleiche mit der Gegenwart gemacht oder die Frage gestellt, wie sich eine so große Krise heute erneut entwickeln könnte.

1929: Schwarzer Freitag beendete das Börsenfieber

Der Wirtschaft ging es nach dem 1. Weltkrieg gut. Die meisten Menschen waren optimistisch und rechneten mit anhaltendem Wachstum. Die Folge: Viele wollten an den Aktienmärkten gewinnbringend ihr Geld anlegen. Ein großer Teil der Investitionen war allerdings mit großen Risiken verbunden und wurde darüber hinaus in einigen Fällen mit geliehenem Geld getätigt.


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Die Anleger schienen regelrecht in einem Börsenfieber zu sein. Im Jahr 1928 musste die Börse sogar mehrfach geschlossen werden, damit die noch nicht bearbeiteten Aufträge tatsächlich abgewickelt werden konnten.

Mehr zum Thema: Der Weg in den Börsencrash 1929 und heute

Die Kurse stiegen in enorme Höhen jenseits der wirklichen Betriebsergebnisse. Die meisten Anleger übersahen, dass diese Entwicklung unrealistisch war. Umso überraschender kam der enorme Kurssturz am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag. Erst am Tag danach, am Schwarzen Freitag, reagierten die fernöstlichen und europäischen Märkte.

Warum die Krise auch Europa betraf

Die Krise, die in den USA begonnen hatte, dehnte sich schnell auf Europa aus. Grund dafür war die Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Großbanken, die weltweite Kreditverbindungen hatten. In der Not mussten Auslandskredite gekündigt werden.

Deutschland wurde besonders schwer von der Krise getroffen. Dort hatte man den wirtschaftlichen Aufschwung (1924-1929) vor allem kurzfristigen amerikanischen Krediten zu verdanken, von denen viele durch die Banken langfristig weitergegeben wurden. Zudem waren die Großbanken nicht ausreichend durch liquide Mittel und Eigenkapital abgesichert.

Mehr zum Thema: Die Weltwirtschaftskrise der Dreißiger

Das Resultat: Von 1929 bis 1932 sank der deutsche Warenexport von 13,5 Mrd. auf 5,7 Mrd. Reichsmark.

Die Bedeutung der Krise für die Bevölkerung

Der Zusammenbruch der Wirtschaft war für Millionen Menschen eine Katastrophe. Viele verloren nicht nur ihr Vermögen, sondern auch ihre Arbeitsstelle oder ihre Rente.

Auch in der Politik wurden die Auswirkungen der Krise spürbar: Es fand eine Radikalisierung der deutschen und der japanischen Politik statt, die schließlich zum Zweiten Weltkrieg führte.

22. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Mattil
Von: Lisa Mattil. Über den Autor

Lisa Mattil beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen private Finanzen, Vorsorge, Versicherung und Steuern. Als freie Journalisten hält sie sich auf diesem Gebiet ständig auf dem Laufenden.