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Sicherer Hafen: Gold und Anleihen top, Öl und Aktien flop

Gold hat schon immer ein Mythos umweht.

“Es ist eine Kostbarkeit. Jedem, der es besitzt, erfüllt es alle Wünsche dieser Welt und verhilft den Seelen ins Paradies”, sagte der Seefahrer Christoph Columbus Ende des 15. Jahrhunderts.

Mythisches Metall – Gold im Höhenflug

Auch auf Investoren scheint das glänzende Edelmetall eine besondere Faszination auszuüben, vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Dann nämlich schießt der Goldpreis geradezu in die Höhe – ein Zeichen, dass immer mehr Anleger ihr Geld in Gold stecken.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Goldpreis so mehr als verdoppelt.

Dahinter stecken natürlich auch ganz handfeste Gründe. Gold ist ein seltenes Edelmetall, ein gewisser Eigenwert ist dadurch sozusagen immer garantiert.


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Es bietet dadurch ein gewissen Schutz gegen Inflation, also gegen Wertverlust des Geldes. Dass Investoren es als finanziellen sicheren Hafen betrachten, ist deswegen durchaus verständlich.

Mehr dazu: Physisches Gold: Pro und Contra

Positives Denken – Staatsanleihen als sichere Anlage

Als genauso praktisch sichere Wette sehen Investoren Staatsanleihen an. Zumindest, wenn sie von Ländern mit Top-Kreditwürdigkeit kommen.

Dazu gehören neben Deutschland auch Staaten wie Australien oder die Schweiz. Das Ganze funktioniert wie ein Kredit, auf den das Land dem Anleger Zinsen zahlt.

Natürlich sind die im Vergleich zu Aktienrenditen meist relativ niedrig. Aber dafür laufen Staaten eben auch weniger Gefahr als Unternehmen, bankrott zu gehen – so die Denke.

Mehr dazu: Deutsche Staatsanleihen kaufen: Viele Gläubiger sind im Ausland

Zielkonflikt belastet Aktien und Öl: Sicherheit vs. Performance

Die Renditen von Staatsanleihen sind deswegen auch ein Indikator für die allgemeine Lage der Wirtschaft sowie der Staatsfinanzen. Mit ihnen geht es seit einiger Zeit bei Staaten wie Deutschland ständig bergab.

Denn je mehr Investoren sich um schier sichere Obligationen drängen, desto mehr können Staaten es sich erlauben, mit den Zinsen herunterzugehen.

Bei Aktien ist es genau umgekehrt: Geht es der Wirtschaft übel, investieren immer weniger Anleger in Anteilsscheine von Unternehmen.

Schließlich laufen Letztere ja Gefahr, an der allgemeinen wirtschaftlichen Misere zugrunde zu gehen. Ein Teufelskreis, denn Unternehmen haben so immer mehr Schwierigkeiten, sich zu finanzieren.

Kommt die Wirtschaft ins Stottern, hat das auch einen Effekt auf die Preise von Rohstoffen wie Öl.

Schließlich produzieren und verbrauchen Unternehmen in Boomzeiten, also wenn die Maschinen auf Hochtouren laufen, einfach mehr.

Geht es aber mit der Produktion in den Keller, zieht das auch die Rohstoffpreise mit runter. Schließlich geht ja nun die Nachfrage nach ihnen zurück.

13. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Fehr
Von: Michael Fehr. Über den Autor

Michael Fehr wirkt seit fast zwei Jahrzehnten am internationalen Finanzplatz Frankfurt, ist ausgewiesener Finanz- und Wirtschaftsjournalist: Er arbeitete unter anderem für die Deutsche Börse AG, das ARD-Börsenstudio und die Financial Times Deutschland.