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Derivate – Absicherung durch Termingeschäfte

Derivate können auf der einen Seite mit einem hohen Risiko verbunden sein, andererseits können sie jedoch auch eine Absicherung darstellen.

Rund 600 Billionen Dollar schwer ist das Volumen der weltweit gehandelten Derivate. Zum Vergleich: Das globale Wirtschaftsvolumen kommt gerade mal auf 10% dieses Wertes.

Für viele Unternehmen spielen Derivate eine große Rolle, da sie die mittel- bis langfristigen Planungen und Kalkulationen erleichtern und damit ein gewisses Maß an Sicherheit bringen.

Mehr zum Thema: Handelsplatz für Derivate

Die zwei Seiten des Derivate-Geschäfts

Derivate werden von einem Basiswert abgeleitet. Der Preis und die Wertentwicklung von Derivaten hängen somit von der Entwicklung des jeweiligen Basiswertes ab.

Basiswerte können beispielsweise Aktienindizes, Rohstoffe, Aktien oder andere Wertpapiere sein.

Mehr zum Thema: Derivate und ihre Funktionsweise


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Investiert man in Derivate, wettet man im Prinzip auf eine bestimmte Entwicklung des Basiswertes. Es müssen nicht zwangsläufig steigende Kurse sein; auch auf fallende Kurse kann man setzen.

Aufgrund der Tatsache, dass Derivate vielfach mit einem Hebel ausgestattet sind, wirken sie auf viele Anleger reizvoll, da theoretisch hohe Gewinne zu realisieren sind.

Dabei kann es ebenso schnell zu weitreichenden Verlusten kommen.

Mehr zum Thema: Derivate und ihre Risiken

Doch nicht nur für Anleger und Spekulanten sind Derivate interessant. Es gibt auch Marktteilnehmer, für die Derivate eine nahezu existenzielle Bedeutung haben.

Gerade in dem Bereich von Rohstoffen bieten Derivate die Möglichkeit, sich gegen nachteilige Preisentwicklungen abzusichern.

Absicherung durch Derivate

Für viele Unternehmen bieten Derivate eine Absicherung gegen Preisschwankungen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, ein Termingeschäft abzuschließen.

Auf diese Weise kann zum Beispiel vertraglich fixiert werden, dass eine bestimmte Menge eines Rohstoffs zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis den Besitzer wechselt.

Der Produzent eines Wirtschaftsgutes hat somit die Garantie, dass er zu einem definierten Zeitpunkt eine bestimmte Menge seiner Ware zu einem festgelegten Preis verkaufen kann.

Dies bringt natürlich viel Planungssicherheit. Ebenso freilich auch für den Käufer, der schon heute den künftigen Kaufpreis kennt und mit diesem kalkulieren kann.

Nachteil von Derivaten als Absicherung

Derivate als Absicherung sind für Unternehmen also insofern interessant, als dass man schon lange im Voraus mit bestimmten Zahlen kalkulieren kann.

Häufig ist ein solches Termingeschäft aber zumindest für eine Partei nachteilig. Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass der vereinbarte Preis zu dem definierten Zeitpunkt wirklich dem Marktpreis entspricht.

Demnach hätte der Käufer die Ware am freien Markt vielleicht günstiger erstehen oder aber der Verkäufer hätte einen höheren Preis erzielen können.

In vielen Fällen steht in diesem Zusammenhang jedoch die Planungssicherheit an erster Stelle.

8. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.