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Derivate in Hedgefonds

Hedgefonds sind Investmentfonds, die Anlegergelder vermehrt am Terminmarkt in derivative Instrumente wie Optionen und Futures investieren.

Der Begriff „Hedgefonds“ wird im Allgemeinen mit hohem Risiko, Leerverkäufen und im Extremfall auch mit Totalverlust in Verbindung gebracht.

Es werden unterschiedliche Finanzinstrumente verwendet, um hohe Hebel zu nutzen und wenig Kapital zu binden.

Welche Derivate finden in Hedgefonds Anwendung?

Die Anwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten sind sehr umfangreich.

Sie können durchaus auch eine risikoarme Anlagekonzeption darstellen oder nehmen im Rahmen einer Absicherungsstrategie gegebenenfalls gewollt einen Totalverlust der Prämie in Kauf.

Hedgefonds nutzen die Vielzahl an Handelsgegenständen und Handelsstrategien und können – anders als Investmentfonds – in hohem Maße auch in Derivate investieren.

Zu den in Hedgefonds genutzten Derivaten zählen unter anderem feste Termin- und Optionskontrakte sowie Zertifikate jeglicher Eigenschaften.

Feste Termingeschäfte (Futures) sind Kontrakte, in denen Vertragsabschluss und Vertragserfüllung zeitlich auseinander liegen.


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Hier verpflichtet sich die verkaufende Partei, den zugrunde liegenden Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt und einer festgelegten Menge zu einem fixierten Preis zu liefern.

Im Falle eines Optionskontraktes erwirbt der Käufer der Option das Recht, den Basiswert innerhalb eines definierten Zeitraums oder zu einem fixen Termin zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Vorteil der Nutzung von Derivaten in Hedgefonds

Die verschiedenen genannten Arten der Derivate, die in Hedgefonds eingesetzt werden, liefern diverse Vorteile für den Anleger oder den Fondsmanager.

Durch den Hebel- bzw. Leverageeffekt bedarf es nur einer geringen Menge an Eigenkapital, um große Geldsummen zu bewegen.

Fremdkapital und Leerverkäufe können unlimitiert getätigt werden.

Mit einem entsprechenden Derivat kann der Fondsmanager zudem auf die Entwicklung eines Gesamtmarktes spekulieren, ohne alle Aktien, die den Index repräsentieren, kaufen zu müssen.

Dies ist sowohl bei steigenden als auch fallenden Indexständen möglich.

Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass dies Fluch und Segen zugleich bedeuten kann.

Durch die Möglichkeit erhöhte Risikopositionen einzugehen, steigt die Gewinnchance ebenso wie das Verlustrisiko.

Aufgrund der rechtlichen Stellung von Hedgefonds hat der Fondsmanager zudem die Möglichkeit, schnell und kurzfristig auf Marktveränderungen zu reagieren.

So kann er jederzeit die im Fonds enthaltenen Derivate veräußern und neue Positionen zum Beispiel in die Gegenrichtung eröffnen.

Anlagestrategien der Hedgefondsmanager

In der Welt der Hedgefonds existieren unterschiedliche Anlagestrategien.

So kann es beispielsweise sein, dass Derivate nicht das Hauptinstrument sind um eine hohe Rendite zu erwirtschaften, sondern dass diese dazu benutzt werden eine Risikoposition abzusichern.

Hier findet dann der Begriff „hedging“ (dt. „absichern“) seine originäre Anwendung.

Durch die vergleichsweise hohen Risiken werden Absicherungsgeschäfte oft durch den Zukauf von Derivaten getätigt.

Ein Hedgefonds kann zum Beispiel ein Indexzertifikat, welches den DAX abbildet, erwerben.

Um hier jedoch eine bestimmte Entwicklung abzusichern, ist es dem Fondsmanager möglich, mit Derivaten auf eine negative Entwicklung einzelner Werte zu reagieren und sich so im Hinblick auf das Gesamtdepot risikoärmer zu positionieren.

25. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.