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Derivate online handeln – wie man von Marktbewegungen profitiert

Wenn man als Privatanleger nicht mehr ausschließlich mit Aktien handeln möchte, bieten sich Derivate als nächsten Schritt an.

Das sind Finanzprodukte, die immer einen bestimmten Basiswert als Grundlage haben. Das können Einzelaktien, ganze Indizes, aber auch Rohstoffe, wie Gold oder Öl sein.

Darüber hinaus kann man mit Derivaten auch auf den Zinsmarkt und Anleihen wetten. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich und der Markt bietet eine gigantische Auswahl Derivate online zu handeln.

Handelsplattform Derivate

Der meiste Umsatz geschieht bei den Derivaten an der Eurex. Das ist eine Tochter der Deutschen Börse AG.

Mehr zum Thema: So funktioniert die Eurex

Dort kann man als Kleinanleger bequem mit Derivaten handeln.

Oft ist es auch möglich, direkt mit dem Emittenten des Wertpapiers einen Handeln zu machen. Diese Form des Vertrags nennt sich „over the counter“ (otc) und ist gleichbedeutend mit dem außerbörslichen Handeln.

Um otc-Geschäfte abwickeln zu können, muss man das oftmals erst bei seinem Broker freischalten.

Mehr zum Thema: Handelsplatz für Derivate

Broker für Derivate

In der Regel kann man Derivate auch über seine Hausbank kaufen. Das funktioniert dann über deren Online Software genauso, wie wenn man Aktien kauft.

Trotzdem bevorzugen vielen Investoren einen Broker für den Derivatekauf. Aus dem einfachen Grund: die günstigeren Transaktionskosten.

Möchte man Derivate online handeln, muss man bei seinem Broker bestätigen, dass man entsprechende Erfahrungen mit der Börse hat. Das funktioniert bei der Hausbank genauso.

Meistens haben Broker eine eigene Software mit der man Derivate online handeln kann. In der Regel sind diese Anwendungen relativ einfach aufgebaut und schnell erlernbar.

Gefahren beim Derivatehandel

Derivate zeichnen sich durch ihre Hebelwirkung aus. Hat man ein Derivat mit dem gewünschten Basiswert gefunden, ist der Hebel der Schlüssel zum Erfolg oder Misserfolg.

Durch die Hebelwirkung partizipiert man sehr stark an einer Veränderung des Basiswerts.

Geht der Basiswert in die gewünschte Richtung, steigt das Derivat im Preis um einen deutlich höheren Faktor als der Basiswert.

Doch genauso geht es auch in die umgekehrte Richtung. Dadurch werden schnellere Gewinne und vor allem auch schnellere Verluste Realität.

Mehr zum Thema: Derivatehandel soll sicherer und transparenter werden

Besonders als Neuling auf diesem Gebiet, sollte man hoch gehebelte Produkte außer Acht lassen. Wer sich erst einmal auf niedrige Hebel fokussiert und damit die ersten Erfahrungen sammelt, kann meistens viel Lehrgeld sparen.

Derivate online handeln

Bevor man sich bei einem Broker registriert, sollte man dessen Konkurrenz auch einmal unter die Lupe nehmen.

Auch wenn sich die großen Broker in ihrem Angebot wenig unterscheiden, kann man auf diese Weise den für sich besser passenden bestimmen.

Natürlich geht es dabei in erster Linie um Gebühren. Diese sollten möglichst niedrig sein oder teilweise vom Broker übernommen werden.

Je nach Aktivität belohnen einige Broker ihre Kunden auch mit kostenlosen Trades.

Zu dem ist die Software wichtig. Deshalb sollte man nach Möglichkeit zu erst ein Demokonto bei einem Broker eröffnen und mit Spielgeld üben.

Damit ist tatsächliches Spielgeld gemeint, denn oft haben diese Demokonten beispielsweise 10.000 € auf dem fiktiven Konto.

So kann man das Handeln und die Software trainieren und besser kennen lernen, bevor man sich mit seinem eigenen Geld in den Markt wagt.

Mehr zum Thema: Was ist ein Derivat?

11. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.