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Derivate Rohstoffe – so investiert man in Ressourcen

Mit Derivaten kann man als Investor auf die Preisentwicklung von vielen verschiedenen Basiswerten setzen – darunter auch auf eine Menge an Rohstoffen. Möchte man als Kleinanleger zum Beispiel an der Preissteigerung von Öl teilhaben, so bietet der Derivatemarkt zahlreiche Produkte.

Handelbare Rohstoffe

Zuerst sollte man sich einen Überblick verschaffen, welche Rohstoffe man handeln kann. Hier werden die Bereiche grundsätzlich in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt Edelmetalle, wie Gold, Silber, Platin oder Palladium. Zur Energie-Kategorie zählen Gas und Öl. Entstehung und Förderung von Rohöl Dann gibt es noch die Industriemetalle von Aluminium über Kupfer bis Zinn.

Schließlich dürfen auch die Agrar-Rohstoffe nicht fehlen. Darunter gibt es Baumwolle, Kaffee, Kakao, Rind, Schwein, Mais, Sojabohnen und Weizen – um nur einige zu nennen. Doch ob letztere vielleicht nicht doch lieber fehlen sollten, wird immer lauter diskutiert.

Moralische Verantwortung

Natürlich macht es als Bauer Sinn, wenn man das Schwankungsrisiko absichern kann. Hat man große Weizenfelder und plant, das Getreide zu einen bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen, ist man vom Weizenpreis abhängig. Um das Risiko zu verringern, bei einem niedrigen Preis verkaufen zu müssen, bevor die Ernte zerstört wird, kann man den Derivatemarkt nutzen.


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Allerdings spekulieren eben auch große Banken und Fonds mit Rohstoffen, die in vielen Ländern Grundnahrungsmittel und überlebenswichtig sind. Deshalb fordern bereits einige Verbände wie Foodwatch, den Börsenhandel mit Lebensmittel zu verbieten oder zumindest von den Spekulanten so viel Moral, davon die Finger zu lassen.

Große Auswahl an Produkten

Tatsächlich kann man ausreichend lukrative Investitionen bei den Rohstoffen finden, auch wenn man von Lebensmitteln absieht. Besonders die Energie- und Edelmetall-Sektoren lassen reichlich Kreativität für Trading-Ideen zu. Aber auch die Industriemetalle, die oft auch als Konjunkturindikator angesehen werden können, lassen sich hervorragend handeln.

Glaubt man an einen erneuten Aufschwung in China, so kann man auf steigende Kupferpreise setzen. China verbraucht nämlich weltweit am meisten Kupfer. Geht man von einem globalen Wirtschaftsabschwung aus, kann man neben Industriemetallen auch Erdöl verkaufen.

Die Edelmetalle sind im Derivatemarkt besonders als Absicherung interessant. Hat man bereits in physisches Edelmetall investiert, dann kann man sich mit Derivaten gegen fallende Kurse absichern und somit den Verlust bei Kursrückgängen schmälern. Oder aber, man nutzt den Zwischengewinn, um zu günstigeren Preise neue Münzen oder Barren nachzukaufen. Diese Rohstoffe bieten Chancen

Derivate Rohstoffe: Fazit

Der Markt bietet eine gigantische Auswahl an Produkten zu jedem Rohstoff. Ob Optionsschein, Knock-out-Zertifikat oder exotische Varianten – man darf ein Investment immer nur eingehen, wenn man das Produkt vollständig verstanden hat.

Da die meisten Rohstoffe in USD gehandelt werden, hat man hier auch immer noch ein Währungsrisiko zu beachten. Das kann sich natürlich auch vorteilhaft entwickeln, aber eine Gefahr bleibt trotzdem.

Als zyklischer Investor stehen einem am Rohstoffmarkt zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn man sich einmal ansieht, welche Rohstoffe meistens zur selben Jahreszeit steigen oder fallen, kann man allein hieraus viele Trading-Ideen entwickeln.

Blei und Nickel haben beispielsweise oft zur Jahresmitte ein Preistief, während Kupfer häufig im Frühling das jeweilige Jahreshoch ausbildet. Gold wiederum steigt besonders ab der zweiten Jahreshälfte. Crude Oil hat meist die stärkste Phase von Februar bis Mai und verliert besonders häufig von Oktober bis Dezember.

Mit derartigen Informationen kann man als Investor wahrscheinlich profitable Trades generieren. Dennoch gilt es auch hier, die Charts anzuschauen und zu überlegen, wo man die Stops setzt, denn eine Garantie für das saisonale Verhalten gibt es nicht.

11. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.