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Derivate Underlying – was dieser Begriff bedeutet

An der Börse gibt es eine große Auswahl an Finanzprodukten. Eine Sparte davon sind die Derivate. Dabei handelt es sich um eine Art Termingeschäft. Kauft man Derivate, so hängt deren Preis von der zukünftigen Entwicklung des zugrunde liegenden Wertes ab. Diesen Basiswert nennt man im Fachjargon der Derivate Underlying.

Derivate: Investitionsmöglichkeiten

So kann man beispielsweise ein Derivat auf Aktienindizes wie den DAX kaufen. Verändert sich im Laufe der Zeit der Kurs des DAX, so entwickelt sich auch das Derivat in dieselbe Richtung.

Man kann auch Derivate auf fallende Kurse kaufen. Diese verändern ihren Preis dann gegensätzlich zum Wert, der als Basis dient. Fällt dann zum Beispiel der DAX, steigt der Preis des Derivats.


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Produkte, die von steigenden Kursen profitieren, tragen die Bezeichnung „Call“ bzw. „Long“. Will man dagegen auf fallende Kurse setzen, nimmt man „Put-“ oder „Short“-Derivate. Unterschied zwischen Derivaten und Zertifikaten

Derivate: Underlying

In der Börsensprache gibt es viele Bezeichnungen für diesen Begriff: Basiswert, Underlying, Basisobjekt oder (seltener) Kassainstrument. Es geht dabei immer um den Wert, der für die Preisentwicklung eines Derivats entscheidend ist.

Basiswerte können, wie oben beschrieben, Aktienindizes wie DAX, Dow Jones oder S&P500 sein. Doch damit nicht genug – man kann auch Derivate mit Underlying für Einzelaktien wie Siemens, Allianz oder McDonald’s kaufen. Des Weiteren sind damit auch gehebelte Investments in Rohstoffe wie Kupfer, WTI Rohöl oder Gold möglich.

Das bedeutet, man kann als Anleger überproportional an der Entwicklung dieser Werte beteiligt sein. Glaubt man, dass der Ölpreis ansteigt, kann man ein Long Derivat auf WTI oder Brent kaufen. In diesem Fall in dann die entsprechende Rohölsorte der Basiswert, also das Underlying des Derivats.

Darüber hinaus gibt es auch noch Derivate auf Devisen (also Währungspaare wie EUR/USD oder USD/JPY) zu kaufen. Wer sich mit Anleihen besonders gut auskennt, wird ebenfalls fündig. Auch darauf lässt sich mit Derivaten spekulieren.So handelt man Derivate richtig

Riesiger Derivate-Markt

Hat man einen passenden Basiswert gefunden hat, stehen eine oft riesige Anzahl an dazugehörigen Derivaten zur Verfügung. Dann gilt es darauf zu achten, ein für das gewünschte Investment stimmiges Derivat zu finden.

Entscheidend sind dabei vor allem zwei Faktoren. Zum Einen wählt man die gewünschte Laufzeit – wie lange dieses Derivat gehandelt wird. Zum Anderen ist der wichtigste Punkt der Basispreis. Von diesem Wert ist es schließlich abhängig, welchen Preis das Derivat am Abrechnungstag hat. Natürlich kann man aber die meisten Derivate auch schon vorher verkaufen.

3. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.