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Derivate-Vielfalt: Auswahl unmöglich

Sie haben die Qual der Wahl: Sie können auswählen, und zwar aus dieser Vielfalt:

Discount-Put-Optionsschein, Short-Knock-Out-Produkt, Put-Optionsschein, Call-Optionsschein, Long-Faktor-Zertifikat, Discount-Call-Optionsschein,

Long-Knock-Out-Produkt, Short-Faktor-Zertifikat, StayHigh-Optionsschein, Inline-Optionsschein, StayLow-Optionsschein, Express-Zertifikat,

Reverse-Bonus-Zertifikat, Reverse-Index-Zertifikat, Index-Zertifikat, Partizipations-Zertifikat, Outperformance-Zertifikat, Sprint-Zertifikat,

Aktienanleihe, Indexanleihe, Kapitalschutz-Zertifikat, Bonitätsanleihe, Bonus-Zertifikat und Discount-Zertifikat usw.

Eine umfangreiche Broschüre des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) erläutert Ihnen diese Produkte auf 220 Seiten ausführlich.

Wenn Sie diese 220 Seiten durchgearbeitet haben, wissen Sie, welche Papiere infrage kommen.

Dazu kommen noch Binäre Optionen, CFDs und sicher etliche weitere Emittenten-Papiere, die hier nicht aufgeführt sind.

Danach müssen Sie einen von 24 Emittenten, die Mitglieder des DDV sind, als den Emittenten Ihres Vertrauens auswählen; oder einen der Emittenten, der nicht Mitglied im DDV ist.

Anleger trägt das Emittentenrisiko

Dabei müssen sie auch darauf achten, was der DDV richtigerweise schreibt: „Der Anleger trägt das Emittentenrisiko.“

Wenn Sie nennenswerte Investitionen in diese Papiere tätigen, müssen Sie also darauf achten, dass der Emittent nicht insolvent wird. Denn dann ist Ihr in diese Papiere investiertes Geld weg.


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  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Das ist zwar unwahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich. Unmöglich ist jedoch die Aufgabe, einen Emittenten auf mögliche Insolvenz zu prüfen.

Intransparente Vielfalt

Wenn das für Sie alles o.k. ist, können Sie aus vielen hunderttausend verschiedenen Derivaten das eine für Sie richtige „Papier“ herausfinden. Wie viele Derivate es genau sind, habe ich nicht recherchiert.

Sicher ist: Die Anzahl ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. Selbst Experten behalten bei dieser Flut von Neu-Emissionen nicht mehr den Überblick.

Viele dieser Finanz-Produkte gelten als komplex, intransparent und teuer. Ich habe schon vor Jahren geschrieben:

„Durch die große Vielfalt ist der Markt für die meisten Anleger nicht mehr nachvollziehbar.“ Danach ist es schlimmer geworden.

Es gibt einen guten Grund, mit dem sich die explosionsartig steigende Zahl von Produkten erklären lässt: Die Emittenten sprechen von einem florierenden Geschäft.

Das heißt im Klartext: Es werden Gewinne erzielt. Diese Aussage kommt von den Emittenten. Also gewinnen diese.

Da jedes Geschäft immer einen Gewinner und einen Verlierer hat, folgt daraus logischerweise: Der Verlierer ist der Anleger, der mit diesen Produkten handelt.

Sind Sie noch da? – Prima! Sie haben noch nicht abgewunken …

Optionen gehören nicht zu diesen Derivaten. Optionen haben keinen Emittenten. Folglich gibt es auch keinen Emittenten, der von florierenden Gewinnen mit diesem Geschäft sprechen kann.

Aus diesem Grund spekulieren Sie mit Optionen auch nicht zusätzlich gegen die Bank. Das macht den Handel mit Optionen sicherer als den mit irgendeinem dieser unüberschaubaren Vielzahl von Derivaten.

Aus demselben Grund gibt es auch keine intransparente Flut von Optionen. Diese werden in Deutschland von der Eurex (europäische Börse für Optionen) definiert.

Es gibt deswegen auch nur wirklich sinnvolle Optionen und keine exotischen Konstruktionen.

3 einfache Schritte zur richtigen Option

Die Ausstattung aller Optionen ist gleich und eindeutig definiert. Die Anzahl der Optionen auf Einzelwerte ist überschaubar.

Mit den hier aufgeführten 3 einfachen Schritten finden Sie immer die exakt richtige Option:

  1. Auswahl des Basiswertes und Basispreises
  1. Geplanter Zeithorizont der Investition
  1. Erwarten Sie steigende Kurse (Kauf von Calls) oder fallende Kurse (Kauf von Puts)

Diese einfache Vorgehensweise ist bei Derivaten von Emittenten völlig unmöglich. Das macht Optionen viel einfacher als Optionsscheine, K.o.-Scheine, CfDs und Zertifikate, und, und, und …

19. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.