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Deutsche Sparer verschenken jedes Jahr mehrere Milliarden Euro

Für die meisten von Ihnen ist es längst kein Geheimnis mehr: Die deutschen Sparer verschenken durch ihre Furcht vor Aktien jedes Jahr mehrere Milliarden Euro.

Denn trotz der seit Jahren extrem niedrigen Zinsen auf Sparguthaben und Tagesgeld-Konten liegen gemäß einer aktuellen Studie der Allianz noch immer 40% des Vermögens deutscher Sparer auf Konten bei der Bank.

Hätten die Deutschen statt 40% ihres Vermögens nur 30% auf Bankkonten liegen und die anderen 10% in Aktien und Investmentfonds investiert, hätten sie in den Jahren 2012 – 2016 zusätzliche Einnahmen von rund 200 Mrd. € erzielt.

Übrigens hätten die deutschen Sparer dafür gar nichts Außergewöhnliches tun müssen.

Wir hätten nur das tun müssen, was der Durchschnitts-Europäer getan hat:

Statt 40% unseres Vermögens bei der Bank zu parken, hätten wir lediglich 30% auf quasi zinslosen Konten parken dürfen.

Wir hinken deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt hinterher

Arne Holzhausen, einer der Verfasser der Studie, fasst das Ergebnis des Sparverhaltens der Deutschen in den vergangenen Jahren wie folgt zusammen:


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„Die konservative Anlage-Strategie hat die deutschen Sparer in den letzten Jahren Rendite gekostet.“

In den o. g. 4 Jahren erzielten die deutschen Sparer eine Rendite von durchschnittlich 2,3%.

Damit belegen wir in Europa den vorletzten Platz. Nur die Österreicher kamen im Schnitt auf eine noch geringere Rendite pro Jahr.

Sparer in Spanien oder Italien schnitten trotz der Wirtschaftskrisen in ihren Ländern mit Renditen von mehr als 4% wesentlich besser ab als wir Deutschen.

Der ganz einfache Grund: Die Spanier und Italiener haben mehr auf Aktien gesetzt als wir.

Michael Heise, Chef-Volkswirt bei der Allianz, sagte, dass die deutschen Anleger schlicht nicht auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert haben.

Niedrigzins-Politik kam mit Ansage – und bleibt

Die Niedrigzins-Politik der EZB kam nicht über Nacht. Es ist vielmehr ein längerer Prozess gewesen.

Und eine Vielzahl von Experten weist bereits seit Jahren daraufhin, dass es sich bei der derzeitigen Niedrigzins-Politik auch nicht um etwas handelt, das schnell wieder verschwindet.

Mit anderen Worten: Die Zinsen bleiben noch auf Jahre im Keller.

Obwohl die Deutschen genügend Zeit hatten, ihr Vermögen umzuschichten und die Anlage-Strategie zu überdenken, haben sie es nicht getan.

Und noch schlimmer: Viele sehen auch jetzt noch keinen Anlass, etwas zu ändern.

Noch immer setzt man in Deutschland v. a. auf vermeintlich sichere Anlagen und nimmt die damit verbundene schwache Rendite-Ausbeute billigend in Kauf.

Fazit: Viele deutsche Sparer sind naiv und/oder ignorant

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass viele Deutsche in Sachen Geldanlage naiv oder ignorant sind – oder sogar beides.

Sie gehören allerdings nicht dazu. Denn Sie haben sich dazu entschlossen, sich mit dem Thema Aktien näher zu befassen oder sind vielleicht sogar schon seit Jahren Aktionär.

Wenn dem so ist, kann ich Sie nur beglückwünschen. Denn dann haben Sie in den vergangenen Jahren Ihr Vermögen vermehrt, während die meisten Deutschen unterm Strich Geld verloren haben.

Wenn Sie bislang noch nicht Aktionär oder mit Ihrer Ausbeute am Aktienmarkt noch nicht 100% zufrieden sind, möchte ich Ihnen meinen Börsendienst „Mittelstands-Depot“ wärmstens empfehlen.

22. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.