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Deutscher Eigentums-Immobilienindex (DEIX) und der vdp-Immobilienpreisindex

Der Deutsche Eigentums-Immobilienindex, kurz DEIX, wird im Auftrag des IFS Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen errechnet und einmal jährlich veröffentlicht.

Der DEIX ist ein transaktionsbasierter Index, in den die Preise tatsächlich verkaufter Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen einfließen.

Index speziell für Wohneigentum

Die Daten erhebt Gewos, das Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung, im Auftrag des IFS. Es führt eine Totalerhebung bei den etwa 500 Gutachterausschüssen der Städte und Gemeinden durch.

Berechnung regionaler Unterindizes

Sämtliche Verkaufsfälle sind dort gemeldet. Das sind pro Jahr rund 440.000 bis 500.000 Verkäufe neuer oder gebrauchter Immobilien. Der DEIX wird gesondert berechnet für:

  • Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
  • West- und Ostdeutschland
  • die 16 Bundesländer und
  • die umsatzstärksten Ballungsgebiete (Augsburg, Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Halle/Leipzig, Hamburg, Hannover, Köln, Mittlerer Neckar, Mittelfranken, München, Untermain).

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Für den DEIX sprechen die breite Datenlage und die Berechnung von Teilindizes nach Regionen beziehungsweise Bundesländern. Das gibt Ihnen Aufschluss über die bisherige Wertentwicklung von Immobilien in verschiedenen Teilen Deutschlands.

Der Deutsche Eigentums-Immobilienindex ist besonders interessant für Sie, wenn Sie

  • eine Wohnimmobilie (Haus oder Eigentumswohnung) in Deutschland kaufen, verkaufen oder
  • die Preisentwicklung für Ihre Immobilien längerfristig im Auge behalten wollen.

Ein anderer Index, einer, der auf transaktionsbasierten Daten fußt, ist der vdp-Immobilienpreisindex.

vdp-Immobilienpreisindex

Seit Februar 2010 gibt der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) den vdp-Immobilienpreisindex heraus, der ursprünglich GREX hieß.

Es handelt sich dabei um einen transaktionsbasierten Index; in seine Berechnung fließen nur die tatsächlich gezahlten Preise für Eigenheime ein. Veröffentlicht wird der vdp-Immobilienpreisindex einmal pro Quartal.

Transaktionspreise, die die Pfandbriefbanken melden

Die Datengrundlage bilden Transaktionen, die von den Pfandbriefbanken gemeldet werden. Die Datenlage ist recht gut, denn die Pfandbriefbanken sorgen häufig für die Finanzierung von Immobilien und sind folglich auch genau über die gezahlten Immobilienpreise informiert.

Der vdp-Index ist ein hedonischer Index, das heißt, individuelle Besonderheiten wie Lage, Zustand und Ausstattung werden „herausgerechnet“, um das Gesamtbild der Immobilienpreise nicht zu verzerren.

Unterindex: vdp-Preisindex für Eigenheime

Der vdp-Immobilienpreis-Index steht erst am Anfang. Aktuell ermittelt wird vor allem der vdp-Preisindex für Eigenheime, und zwar gesondert nach:

  • Eigentumswohnungen
  • Einfamilienhäusern

Unsere Bewertung diese Indexes ist folgende: Die Datenbasis und Berechnung des vdp- Index ist sehr überzeugend. Das spiegelt sich auch darin wider, dass die Deutsche Bundesbank diesen Index bereits in ihren Monatsberichten zitiert hat. Die hedonische Berechnung gleicht die zufällige Auswahl von Immobilientransaktionen wieder aus.

Guter Monitor für Wohneigentum

Der vdp-Index ist für Sie ideal, wenn Sie sich einen Überblick über den Immobilienmarkt verschaffen möchten und weniger an Daten zu den Mieten als vielmehr an der Entwicklung der Verkehrswerte deutscher Immobilien interessiert sind.

16. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.