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Deutscher Hauspreisindex (HPX) und der German Property Index (GPI)

Der Deutsche Hauspreisindex (HPX) ist ebenfalls ein transaktionsbasierter Index.

Herausgegeben wird er monatlich von der Hypoport AG in Berlin, einem Betreiber elektronischer Finanzplattformen.

Deutscher Hauspreisindex (HPX) Grundlage: Private Transaktionen

Die Datenbasis sind private Haustransaktionen, deren Finanzierung über die von Hypoport betriebene Online-Finanzplattform Europace zustande kam. Somit werden rund 10% aller privaten Immobilienkäufe in die Indexberechnung einbezogen.

Beim HPX kommt neuerdings ebenfalls eine hedonische Berechnung zum Tragen. Lage, Zustand und Ausstattung der ver- beziehungsweise gekauften Immobilien spielen also keine Rolle.

Unterindizes nach Segmenten

Der HPX Index wird unterteilt in 3 Unterindizes. Das sind Folgende:

  • Eigentumswohnungen (Baujahr: ab 1950, 70 bis 100 Quadratmeter Wohnfläche): HPX apartments
  • neue, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser: HPX new homes

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  • bestehende, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (Baujahr: ab 1950, 100 bis 150 Quadratmeter Wohnfläche): HPX existing homes

Anhand des HPX können Sie sich ein Bild über die Immobilienpreisentwicklung von Eigenheimen machen. Der große Pluspunkt des Hauspreis-Index ist die Unterteilung in Eigentumswohnungen, Bestandsund Neuimmobilien.

HPX ist empfehlenswert

Interessant ist dieser Index für Sie, weil er vorwiegend private Transaktionen von Wohnimmobilien berücksichtigt und weniger die Zu- und Verkäufe institutioneller Immobilien-Investoren, die meist aus Gewerbe- und Büroimmobilien bestehen. Auch die Unterteilung in Eigentumswohnungen sowie neue und gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser ist hilfreich.

German Property Index (GPI) Datenbasis: eigene Erhebungen

Der German Property Index (GPI) wird vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BulwienGesa AG jährlich veröffentlicht.

Die Datenbasis sind eigene Erhebungen in 127 Städten, die zum Teil auf harten Zahlen (zum Beispiel Einwohnerzahlen, Transaktionspreisen, Spitzenmieten), zum Teil aber auch auf Befragungen und Interviews beruhen. In den GPI fließen – vergleichbar mit dem oben angeführten Deutschen Immobilienindex (DIX) – 2 verschiedene Werte ein:

  • zum einen die Wertänderung von Bestandsimmobilien (Capital Growth Return)
  • zum anderen die Rendite, die sich aus Miet- und Pachteinnahmen abzüglich Bewirtschaftungskosten ergibt (Cash Flow Return)

Prognose basiert auf Schätzdaten

Zum GPI gehört auch eine Prognose für ca. 4 Jahre, die aufgrund von Schätzdaten errechnet wird. Der GPI wird als Gesamtindex und als Unterindizes ausgewiesen:

  • nach Städten: Der Gesamtindex ist kostenfrei im Internet erhältlich. Indizes für einzelne Städte sind ab ca. 50 € zu erwerben
  • nach Segmenten: Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen

Komplizierte Datenerhebung, intransparente Berechnung

Datenbasis und Berechnung sind für Nutzer nicht transparent. Da Befragungen und teilweise auch Schätzdaten einfließen und der Index obendrein nicht hedonisch berechnet wird, ist eine gewisse Vorsicht angebracht.

Interessant ist jedoch die Zukunftsprognose. Hier lohnt es sich für Sie eventuell auch, auf die Prognosen für einzelne Städte zurückzugreifen.

Der GPI hilft Ihnen, Daten über eine ganz spezielle Stadt zu bekommen, zumal er nicht nur die Großstädte abdeckt. Gegen den Index sprechen allerdings die intransparente Berechnungsweise und die Kosten, die für die (eigentlich interessanteren) Teilindizes und Segmente fällig werden. Der Index dürfte außerdem für institutionelle Investoren interessanter sein als für private Vermieter.

28. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.