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Deutscher Mittelstand: Jeder 2. Weltmarktführer stammt hierher

Für die Kanzlerin Angela Merkel ist der deutsche Mittelstand das „Herzstück der Wirtschafts- und Gesellschafts-Ordnung“ und für die SPD die „Herzkammer der deutschen Wirtschaft“.

Dennoch wird der deutsche Mittelstand hierzulande von der Politik oftmals benachteiligt.

Doch trotz der teilweisen Benachteiligung sind deutsche Mittelständler i. d. R. erfolgreicher als die deutschen Großkonzerne.

Daher wird es Zeit, dass Sie mehr über den Motor unserer Wirtschaft erfahren und auch finanziell vom Erfolg des deutschen Mittelstands profitieren.

Mittelstand ist für mich eine Frage der Haltung

Zwar gibt es verschiedene Ansätze, Mittelstand anhand der Größe verschiedener Eckdaten (wie z. B. Umsatz oder Mitarbeiterzahl) zu bemessen, doch für mich ist er nicht in Größe zu messen, sondern vielmehr eine Frage der Haltung.

Der Schrauben-Milliardär Würth beispielsweise kann noch so viel Umsatz machen, er kann gar nicht aus seiner Mittelstandshaut heraus.

In einem Artikel in der „FAZ“ hieß es schon vor einigen Jahren:


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„Sicher ist: Ohne diese Masse an manischen Schaffern, Tüftlern, Visionären, Knorzern und Strippenziehern würde Deutschland nicht derart prosperieren.“

Und tatsächlich: Fast die Hälfte aller Weltmarktführer auf diesem Planeten stammt aus Deutschland.

Es gibt hierzulande sogar Gründerfamilien, die schon Geschäfte mit China gemacht haben, als die Chinesen noch von Mao Zedong angeführt wurden.

Bis heute sorgen in Deutschland v. a. die kleinen und mittleren Unternehmen für Beschäftigung, Innovation und Ausbildung. Zudem sind die allermeisten Mittelständler hierzulande wesentlich erfolgreicher als die Großkonzerne.

Das liegt nach meiner Ansicht und nach meinen persönlichen Erfahrungen u. a. daran, dass z. B. jeder Gemüsehändler, ob in Stuttgart oder Berlin, ein höheres persönliches Risiko trägt als ein angestellter Vorstand eines großen Konzerns.

Die Einheit von Eigentum und unternehmerischer Verantwortung ist ein Erfolgsfaktor des deutschen Mittelstands.

Von der Politik oftmals benachteiligt – und dennoch sehr erfolgreich

Zwar ist der deutsche Mittelstand für die Politik in Sonntagsreden ein dankbares Thema, dennoch wird er oftmals von ihr benachteiligt

Ein Beispiel: Während in der Chemie-Branche viele Großkonzerne von der sogenannten EEG-Umlage (Umlage nach dem Gesetz für erneuerbare Energien) befreit sind, müssen fast alle Mittelständler diese Umlage zahlen.

Der Grund: Der deutsche Mittelstand hat nicht so eine starke Lobby wie die Chemie-Riesen.

Das gilt übrigens auch in vielen anderen Bereichen. Ist das fair? Nein! Und dennoch sind viele Mittelständler wesentlich erfolgreicher als die großen Konkurrenten.

Hierzu ein Beispiel aus der Chemie-Branche:

Die Chemie-Riesen wie Bayer oder BASF hatten in den vergangenen 10 Jahren (Stand: 2016) mit einigen Problemen zu kämpfen und kamen daher „nur“ auf Kursgewinne von 148 bzw. 116%.

Die Vorzugsaktie des mittelständischen Spezialchemie-Herstellers Fuchs Petrolub legte hingegen im selben Zeitraum um satte 458% zu.

Fazit

Daher sollten Sie schwerpunktmäßig auf börsennotierte Mittelständler setzen und nicht auf die trägeren und minder erfolgreichen DAX-Schwergewichte.

5. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.