MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Deutschland und die Flüchtlingskosten: Kann das gut gehen?

Angesichts von Terror-und Amoktaten wie in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach kommt die Diskussion um die Flüchtlingskrise wieder auf.

Insbesondere geht es nun darum, ob die Entscheidungen der Bundesregierung die richtigen waren oder nicht.

Doch es geht jetzt weit mehr als nur um politisches Geplänkel: Inzwischen geht es um die Sicherheit der Bevölkerung.

Denn das, was kategorisch ausgeschlossen wurde, nämlich Terror-Attacken und Selbstmord-Attentate durch Flüchtlinge, hat sich nun bewahrheitet.

Wie wirkt sich die Flüchtlingskrise finanzpolitisch auf Sie aus?

An dieser Stelle beschäftigen wir uns jedoch weniger mit den politischen Dimensionen dieser Thematik, sondern vielmehr mit der finanzwirtschaftlichen Tragweite der Flüchtlingskrise.

Konkret: Was bedeutet diese für Sie, Ihre Kinder und Ihr Vermögen?

Horrende Gesamtverschuldung des Staates

Sie wissen inzwischen, dass die deutsche Gesamtverschuldung 75% des Bruttoinlandprodukts (BIP) beträgt. In Zahlen: 6,2 Bio. €, also 6.200 Mrd. €.

Das entspricht mehr als dem 2-fachen der gesamten Wirtschaftsleistung!


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Nicht mit eingerechnet sind dabei noch die rund 190 Mrd. €, die aus der Haftung für den Euro-Rettungsschirm ESM entstehen könnten.

Flüchtlingskosten kommen noch obendrauf

Jetzt kommen noch die Flüchtlingskosten dazu. Dazu gibt es verschiedene Schätzungen. Die 5 sogenannten Wirtschaftsweisen beziffern diese auf bis zu 8,3 Mrd. € für 2015. Und auf 14,3 Mrd. € 2016.

Die Analysten der Commerzbank gehen für das vergangene Jahr von 7 Mrd. € und für 2016 von 17 Mrd. € aus.

Aber es gibt noch weitere Schätzungen; höhere Schätzungen:

Zwischen 20 und 45 Mrd. €

Das Münchner ifo Institut rechnet mit rund 21,1 Mrd. € alleine für das Jahr 2015 – und das unter der Annahme, dass 1,1 Mio. Menschen nach Deutschland geflüchtet sind.

Das schließt Unterbringung, Ernährung, Kitas, Schulen, Deutschkurse, Ausbildung und Verwaltung mit ein.

Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung, legt bei einer Annahme von 800.000 Flüchtlingen Mehrkosten in Höhe von 20 bis 30 Mrd. € pro Jahr zugrunde.

Weitere Berechnungen der Flüchtlingskosten

Inzwischen wissen wir, dass es 2015 jedoch bis zu 1,5 Mio. Schutzsuchende waren, die ins Land gekommen sind.

Die Bundesländer und die Kommunen rechnen pro Flüchtling jährliche Kosten zwischen 10.000 und 14.000 €.

Bei 1,5 Mio. wäre das also zwischen 15 bis 21 Mrd. €. Diese Berechnung würde die des ifo-Institut bestätigen.

Der Wissenschaftler Matthias Lücke vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) beziffert die finanziellen Aufwendungen der Flüchtlingskrise sogar auf 45 Mrd. € pro Jahr.

Wie auch immer: Die Aufwendungen sind und werden immens – und das für die nächsten Jahrzehnte.

Neue Berechnungen der Flüchtlingskosten – bis zu 1,5 Bio. €

Doch das ist noch nicht alles: Laut dem Finanz-Ökonom Bernd Raffelhüschen könnte sich dieses Finanzloch durch die Flüchtlingskrise um bis zu 1,5 Bio. € vergrößern.

Damit würde sich die Gesamtverschuldung des deutschen Staates auf insgesamt fast 8 Bio. € summieren.

Politik betreibt nichts anderes als Augenwischerei

Konkret: Die Politik verkauft Ihnen den derzeit längsten Aufschwung seit den 1960er-Jahren. Sie bejubelt sich selbst für eine Beschäftigung auf dem Allzeithoch.

Und die Steuerkasse verzeichnet Rekord-Einnahmen. Das alles wirke sich positiv auf die staatliche Finanzlage aus.

Alles schön und gut, mögen Sie nun meinen. An dem ist ja nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Die Politik hat hervorragende Arbeit gemacht.

Ja, so sieht es auf den 1. Blick auch tatsächlich aus – nicht jedoch auf den 2.; auf den kritischen – und den haben wir, wie Sie wissen.

27. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.