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Deutschlands beste Regionen – hier lohnt der Immobilienkauf

Gleich ob zur Eigennutzung oder als stabile Wertanlage – wer eine Immobilie kaufen will, kann von aktuell günstigen Finanzierungskosten profitieren. Nicht nur niedrige Zinsen um die 2,5% für 10 Jahre Laufzeit locken, auch der anhaltende Immobilienboom treibt die Preise in die Höhe und verspricht profitable Wertsteigerungen.

Verlockende zweistellige Zuwachsraten

So stieg der nach Erkenntnis des Immobilienverbands Deutschland (IVD) der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungsneubauten innerhalb eines Jahres um gut 9% auf 1.875 €. Hauptreiber sind die enormen Zuwächse in den gefragten Ballungsgebieten. Allein in München legte der Durchschnittspreis pro Quadratmeter um 15% auf 3.600 € zu.

Mit Blick auf die vergangenen 5 Jahre lag die Münchener Zuwachsrate sogar bei 44%, in Berlin waren es 39%, und bundesweit ging es 19% nach oben. Doch wer jetzt noch auf den Zug aufspringen will, sollte genau hinschauen, wo sich ein Immobilienkauf in Deutschland lohnt.

Nicht nur A-Lagen

Gerade in den Boomzentren ist der Markt teilweise leergefegt und zeigt eine Tendenz zur Überhitzung. Toplagen sind für die meisten privaten Anleger mittlerweile zu teuer und weitgehend ausgereizt.


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Wer nicht gerade auf zweistellige Zuwachsraten schielt und auf eine längerfristig stabile Wertentwicklung setzt, sollte sich eher auf die B-Lagen konzentrieren, also den Speckgürtel und das Umland.

Einen Anhaltspunkt für Gegenden, in denen sich der Kauf einer Immobilie lohnt, bietet ein entsprechender Index des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos. Ausgesucht wurden die deutschen Kreise und Städte mit den besten Wertsteigerungsperspektiven bis 2025.

Die 10 aussichtsreichsten Regionen

Angeführt wird das Ranking von der Stadt sowie dem Landkreis München, gefolgt von Ingolstadt, Erlangen, Heidelberg und Münster. Die weiteren Top-10-Plätze belegen Freising, Regensburg, der oberbayerische Kreis Ebersberg sowie Stuttgart.

Auffallend: Unter den ersten 10 ist Münster die einzige Stadt im Norden. In keine andere deutsche Region ziehen mehr Menschen als von dort wegziehen. Zudem hat Münster mit die geringste Leerstandsquote bei Wohnraum.

Ansonsten dominieren süddeutsche und vor allem bayerische Städte und Kreise. Die Wertsteigerungsprognosen rechtfertigen selbst im bereits überteuerten Münchener Raum einen Immobilienkauf. Bevölkerungswachstum, gute Arbeitsmarktperspektiven und attraktive Standortfaktoren bieten gerade in Süddeutschland Aussichten auf nachhaltige Wertsteigerungen.

Potenziale abseits der Ballungsräume

Steigende Immobilienpreise werden aber auch im Westen und Norden Deutschlands erwartet. Beispiele sind die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, sowie Köln, Düsseldorf und Bonn. Potenziale bieten laut Prognos zudem mittlere Städte in eher ländlichen Regionen. Dazu gehören Trier, Paderborn, Gütersloh, Vechta, Gießen oder Fulda.

Abgesehen von Dresden, Jena oder Leipzig ist die Situation im Osten tendenziell schwierig. Angesichts verbreitet rückläufiger Bevölkerungszahlen in strukturschwachen Regionen sind werthaltige Immobilien weniger leicht aufzuspüren.

Rendite im Auge behalten

Der Immobilienkauf lohnt sich in Deutschland also nicht nur in Süddeutschland. Außerdem: In Regionen mit guten Zukunftswerten sind Käufer nicht so sehr von der konkreten Lage des Objekts abhängig.

Wichtig ist vor allem, dass in jedem Fall die Renditeberechnung stimmt. Institutionelle Investoren können ihr Risiko durch den Kauf mehrerer Objekte leichter streuen. Privatkäufer sind daher umso mehr auf zuverlässige Mieteinnahmen und geringe Instandhaltungskosten angewiesen.

4. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.