MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Devisenoptionen Definition: Regulierter Handel oder „Zockerprodukt“?

Zwanzig Prozent der weltweiten Devisen wird in Devisenoptionen gehandelt.

Größtenteils geschieht dies nicht über eine Börse, sondern direkt zwischen den Teilnehmern.

Komplexität des Devisenhandels

Ohne Frage ist der heutige Finanzmarkt immer komplexer geworden und bietet mehr denn je Investitionsmöglichkeiten. Diese Bandbreite wird aber mit einer gewissen Unübersichtlichkeit bezahlt, die besonders für den Trading-Anfänger ein Hindernis darstellen kann.

Für den Laien ist es tatsächlich kaum mehr möglich, sich ein umfassendes Bild des Börsenlebens zu machen.

Hier sind zum Großteil nur Investoren und professionelle Wertpapierhändler unterwegs; der Laie investiert höchstens indirekt, in Form von Bankgeschäften.

Diese Passivität ist aber natürlich klug. Eine alte Faustregel sagt: Man sollte in nichts investieren, was man nicht versteht.

Und ohne eine entsprechende Ausbildung oder jahrelange Recherche kann die Komplexität des heutigen Finanzmarktes kaum erfasst werden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Mehr zum Thema: Devisen: Definition und Bedeutung für Anleger

Darum sind Devisenoptionen interessant

Was macht diesen Markt so interessant? Letztlich funktionieren Optionen ähnlich wie Versicherungen. Der Handel mit Devisenoptionen nimmt sich das internationale Währungsgeflecht zur Basis.

Mit einem solchen Wertpapier wird das Recht eingekauft, zu einem terminierten Zeitpunkt eine bestimmte Währung zu kaufen oder zu verkaufen.

Als Folge dieses recht komplexen Geschäftsmodells lassen sich hier große Gewinne, aber auch große Verluste machen.

Für den Erfolg einer solchen Finanzaktion spielen Faktoren wie Währungsschwankungen und die Psychologie des Marktes eine Rolle.

Auf der anderen Seite ist es so, dass der Staat den Handel mit Devisenoptionen nicht überhand nehmen lassen möchte.

Denn wenn die Nachfrage einer bestimmten Währung enorm wächst, so steigt natürlich auch der Wert dieser Währung. Ganz im Sinne der Gesetzmäßigkeit von Angebot-und-Nachfrage. Dieser Wertanstieg schadet dann aber dem Export dieser Volkswirtschaft, da ihre Währung teurer wird.

Mehr zum Thema: Devisen: Die Definition des Geldes

Devisenoptionen-Definition Beispiel

Wir wollen das Ganze anhand eines einfachen Beispiels näher betrachten. Nehmen wir an, Gold soll in den nächsten Jahren an Wert gewinnen.

Davon gehen viele Händler aufgrund einer steigenden Inflation aus. Einige Analysten erwarten dagegen jedoch einen Rückgang des Goldpreises bis auf 870 US-Dollar.

In diesem Szenario ergeben sich jetzt also verschiedene rentable Möglichkeiten für uns.

Zum einen könnte man auf einen günstigen Einstiegspreis warten. Bei einem schnellen und sofortigen Kursanstieg riskiert man natürlich, einen Teil der Aufwärtsbewegung zu verpassen.

Zum anderen könnte man eine Call-Option erwerben. Diese räumt uns das Recht ein, Gold zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

Drittens könnten wir auch Gold „long“ sein. In diesem Fall wäre es möglich, sich durch den Kauf einer Put-Option gegen einen plötzlichen Preisverfall abzusichern.

Die Optionen bieten einem hier also die Möglichkeit, die Strategie an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen und gegen Risiken abzusichern.

Das oft gehörte Argument, Devisenoptionen seien deutlich riskanter als der reguläre Devisenhandel, muss man also nicht unbedingt wortwörtlich nehmen.

6. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.