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Die 10 größten Fehler der Aktienanlage für Anleger

Mit dem extrem niedrigen Zinsniveau, das die Europäische Zentralbank vorgibt, macht klassisches Sparen keine Sinn mehr. Die Zinsen auf Sparkonten oder Tagesgeldkonten gleichen oft nicht einmal die Inflation aus.

Daher erkennen immer mehr private Anleger, dass der Aktienmarkt die einzige Alternative für Investments ist – vom Immobilienkauf einmal abgesehen.

Prinzipiell ist das eine gute Sache. Denn derzeit können Anleger in erster Linie vermehrt Gewinn an der Börse erzielen. Doch gerade Laien machen am Anfang einige Fehler, die es zu vermeiden gilt, wenn die Aktienanlage erfolgreich sein soll. Hier finden private Investoren die 10 größten Fehler der Aktienanlage im Überblick.

Platz 10: Nicht langfristig denken

Gerade private Anleger, die sich noch nicht gut mit Aktien auskennen, haben oft ein Problem damit, langfristig zu denken. Sie sind die Sicherheit des Sparens gewohnt. Zeiträume von mehreren Jahren können sich viele Anleger schlecht vorstellen. Doch auch Profis im Anlagegeschäft passiert dieser Fehler immer wieder.

Wichtig ist, dass nicht nur der letzte Stand einer Aktie anschaut wird. Relevant sind die letzten 5 bis 10 Jahre. Hier sollten auch eventuelle Krisen berücksichtigt werden. Wer mit einer Aktie erfolgreich sein will, braucht langfristig erfolgreiche Unternehmen.

Platz 9: Zu viele Emotionen

Anleger, die erfolgreich Gewinn mit einer Aktie einfahren möchten, sollten immer einen kühlen Kopf bewahren. Im Aktiengeschäft ist es wichtig, rational zu denken. Zu viel Angst vor Verlusten aber auch zu viel Enthusiasmus, schaden oft dem Erfolg im Aktiengeschäft.


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Das Ziel: Analysen lesen und Kursverläufe verfolgen – ohne Emotionen. Gerade bei populären Aktien löst auch oft die Presse einen Boom aus, der den Wert einer Aktie selten realistisch widerspiegelt.

Platz 8: Immer beim Gleichen bleiben

Gerade private Anleger mit wenig Erfahrung an der Börse kaufen vermehrt Aktien, die Ihnen bekannt vorkommen. Ihnen wird ein niedrigeres Risiko zugeschrieben. Auf ausländische Aktien wird von privaten Anbietern gerne verzichtet. Doch oft ist die Risikoeinschätzung falsch.

Wichtig ist, Aktien zu streuen und dabei verschiedene erfolgreiche Sektoren abzudecken, so wird Kapitalschutz erreicht. Anleger können dabei sowohl inländische als auch ausländische Aktien kaufen, um ihr Risiko zu minimieren. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass Anleger das Geschäftsmodell des Unternehmens verstanden haben und für aussichtsreich befinden.

Platz 7: Falsche Infomationswahrnehmung

Medien spielen eine große Rolle im Alltag und im Börsengeschäft. Doch es ist wichtig, die Informationen richtig einzuordnen. Negative Nachrichten sind populärer. Daher fallen positive Nachrichten, gerade wenn es um einen Aktienkurs geht, mehr ins Gewicht. Viele Anleger machen den Fehler, wenn Sie positiv über eine Aktie lesen, diese sofort kaufen zu wollen.

In der Realität sieht es dann aber meist so aus, dass die Insider bereits bei den Gerüchten kaufen und sobald die positive Nachricht offiziell wird, verkaufen sie. Wer genau dann als Privatanleger kauft, wundert sich meist über fallende Kurse, obwohl es eigentlich eine gute Meldung zum Unternehmen gab.

Platz 6: Die falschen Anlagen

Privatanleger aus Deutschland gehen gern auf Nummer sicher. Daher bevorzugen Sie Bundesanleihen oder Tagesgeldkonten. Doch nur in einheimische Anlagen zu investieren ist sehr kurz gedacht. Die Entwicklung des Euros ist unsicher. Daher ist es ratsam auch in ausländische Wertpapiere zu investieren.

Platz 5: Nicht auf vermeintliche Profis hören

Fondsmanager oder Bankberater genießen oft wenig Ansehen. Viele private Anleger glauben, Sie wüssten am besten, welche Anlage sich lohnt. Doch das ist oft fatal. Fonds sind in der Regel so konzipiert, dass das Risiko stark gestreut ist. Manager sind täglich mit der Beobachtung des Marktes beschäftigt. Hier sollten private Anleger Vertrauen aufbauen, um effizient anlegen zu können.

Platz 4: Kursentwicklungen falsch interpretieren

Um Aktien zu bewerten, sollten eine Zeit zurückverfolgt und unter Umständen auch mit der Chartanalyse die Kurse geprüft werden. Doch noch wichtiger als die Kursentwicklung einer Aktie, sind die Gründe für diese Entwicklung.

Wenn diese falsch interpretiert werden, kommt es schnell vor, dass inkorrekte Rückschlüsse auf die Gegenwart geschlossen werden. Eine Fehlinvestition ist dann oft das Resultat. Wer sich dagegen den Chart in verschiedenen Zeitebenen (täglich, wöchentlich, monatlich) ansieht, erhält ein deutlicheres Bild von Aktienwerten und erlebt seltener eine böse Überraschung.

Platz 3: Verluste zu lange auszusitzen

Viele Kleinanleger nehmen Ihren Einstandpreis als Basis für eine Verkaufsentscheidung. Sinkt eine Aktie unter den Einstandpreis, glauben viele Anleger, dieses Tief aussitzen zu müssen und zu können. In der Regel ist es besser, sich eine Marke zu setzen. Sinkt der Wert einer Aktie unter diesen Punkt, wird die Aktie abgestoßen. So kann man Verluste minimieren.

Wer jeweils etwa monatlich seine Stoploss-Marken neu setzt, muss sich im Zweifelsfall keine Gedanken mehr um den Verkauf machen. So können Gewinne laufen gelassen und Verluste minimiert werden.

Platz 2: Ständiges Kaufen und Verkaufen

Viele Anleger kaufen eine Aktie, sobald Sie etwas Positives darüber lesen. Nach einem idealerweise raschen Kursanstieg, wird die Aktie mit etwas Gewinn wieder abgestoßen. Hier entgeht oft Gewinn, weil der eigentliche Kursanstieg verpasst wird. Zudem kommen Gebühren für das Depot bei der Bank hinzu. Besser ist es langfristig zu denken und seltener zu handeln.

Platz 1: Sich nur an der kurzfristigen Rendite orientieren

Die Rendite ist eine wichtige Kennzahl, um den Wert einer Aktie zu bestimmen. Ziel ist es schließlich, Gewinn zu machen. Doch nur darauf allein kommt es nicht an. Auch ethische Grundsätze und Produkte, die zum Unternehmen gehören können langfristig eine Rolle für die Entwicklung einer Aktie spielen.

Hier sollten Anleger genau prüfen, wie ein Unternehmen aufgestellt ist und, ob es zukunftsfähig ist. Das gilt insbesondere auch für Neugründungen, die schnelle Kursanstiege zu verzeichnen haben. Zahlreiche Aktionäre haben sich damals bei der Telekom die Finger verbrannt, weil sie auch noch auf den Zug aufspringen wollten und den Kursgewinnen hinterher gerannt sind.

12. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.