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Die 10 größten Handelspartner Deutschlands

Datenverarbeitungsgeräte, Autos, chemische Erzeugnisse und Maschinen sind die wichtigsten Importgüter für Deutschland. Am meisten exportiert werden ebenfalls genau diese Artikel und zudem noch pharmazeutische Erzeugnisse.

Deutschland unterhält mit vielen Ländern Handelsbeziehungen und pro Jahr werden Warenwerte in Billionenhöhe hin- und hertransportiert. Zu den 10 größten Handelspartnern Deutschlands zählen laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lediglich zwei Länder außerhalb Europas (gemessen am Umsatz der Im- und Exporte im Jahr 2015).

10. Belgien 77,9 Mrd. €

Fahrzeuge gehörten im Jahr 2015 sowohl zu den meisten Ex- als auch Importen, die zwischen Belgien und Deutschland gehandelt wurden. Weiterhin exportiert Deutschland Arzneien, Chemikalien, Spezialmaschinen und Kunststoffe nach Belgien. Belgien liefert unter anderem Eisen, Stahl und Chemikalien nach Deutschland.

9. Schweiz 91,7 Mrd. €

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz machen alleine 23% des gesamten schweizerischen Außenhandels aus. Damit ist Deutschland für die Schweiz der wichtigste Handelspartner überhaupt. Aber auch andersherum besteht eine Abhängigkeit: Mit 91,7 Mrd. € Umsatz im Jahr 2015 ist das Nachbarland der neuntgrößte Handelspartner Deutschlands.

8. Österreich 95,4 Mrd. €

Nur 8 Mio. Einwohner, aber ein starker Handelspartner für Deutschland: Die deutsche und österreichische KFZ-Branche hängen eng zusammen und die Automobilbranche ist ein entscheidender Wirtschaftstreiber des Alpenstaats.

7. Polen 96,7 Mrd. €

2015 erreichte das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Polen mit 96,7 Mrd. € Umsatz einen neuen Rekord. Dass Polen industriell so gut aufgestellt ist, ist vielen ausländischen Unternehmen zu verdanken, die in Polen produzieren. Die Löhne liegen in Polen immer noch weit unter dem westeuropäischen Durchschnitt.

6. Italien 107,1 Mrd. €

Für Italien ist Deutschland der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Für Deutschland ist Italien der sechstgrößte Handelspartner. Insgesamt haben die beiden Länder im Jahr 2015 für 107,1 Mrd. € im- und exportiert. Maschinen, Fahrzeuge, Nahrungsmittel und Chemie gehören zu den wichtigsten Handelsgütern.

5. Vereinigtes Königreich 127,6 Mrd. €

Zu den wichtigsten Exportgütern Deutschlands in Richtung des Vereinigten Königsreichs gehören Kraftwagen, Kraftwagenteile und Maschinen. Die wichtigsten Importe sind ebenfalls Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie Fahrzeuge aus der Luft- und Raumfahrt. Mit der Entscheidung für den Austritt aus der EU am 23. Juni 2016 müssen das Vereinigte Königreich und Deutschland ihr Verhältnis neu verhandeln.

4. Volksrepublik China 163,1 Mrd. €

Von dem Handelsvolumen zwischen Deutschland und China in Höhe von 163,1 Mrd. € entfielen rund 71 Mrd. € auf die Exporte nach China, bei den Importen betrug der Umsatz rund 92 Mrd. €.

3. Niederlande 167,4 Mrd. €

Für die Niederlande ist Deutschland der wichtigste Handelspartner, andersherum nimmt das Nachbarland den dritten Platz ein. Einzig die Verbindungen zwischen den USA und Kanada sind laut Aussage des Auswärtigen Amtes enger gestrickt, als die zwischen Deutschland und den Niederlanden.

2. Frankreich 169,8 Mrd. €

Lange Zeit war Frankreich für Deutschland das wichtigste Land in der Ein- und Ausfuhr von Waren, wurde aber im Jahr 2014 erstmals von der größten Volkswirtschaft der Welt überholt.

1. Vereinigte Staaten 173,2 Mrd. €

Die USA sind Deutschlands wichtigster Handelspartner. Mit keinem anderen Land hat Deutschland 2015 mehr Waren gehandelt. Gründe dafür sind unter anderem der schwache Euro, durch den Exporte günstiger werden und die solide amerikanische Konjunktur.

24. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.