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Die 10 größten Unternehmen Deutschlands

Um ein Ranking der zehn größten Unternehmen Deutschlands zu erstellen, ist das Betrachtungskriterium entscheidend. In der Übersicht erfolgt eine Auslistung der größten Unternehmen nach Umsatz im Jahr 2014 sowie eine kurze Darstellung der Beschäftigtenzahl und des Gewinns des jeweiligen Unternehmens.

10. RWE (55,8 Mrd. € Umsatz, ca. 1,3 Mrd. € Gewinn, ca. 60.000 Mitarbeiter)

Strom und Energieriesen gibt es in Deutschland nicht allzu viele. Aufgrund der knappen Marktaufteilung verwundert es nicht, 2 von ihnen unter den 10 größten Unternehmens Deutschlands zu finden. Die RWE AG mit Sitz in Essen, bereits 1898 gegründet, ist nach der Übernahme der Firma Essent AUCH in den Niederlande der führende Energieversorger.

9. Deutsche Post (68,5 Mrd. € Umsatz, ca. 2 Mrd. € Gewinn, ca. 488.000 Mitarbeiter)

Die wirtschaftlich schwierigen Jahre der Post scheinen vorbei. In Zeiten des Versandhandels, gefördert durch Zalando, Amazon usw. ist die Deutsche Post so wichtig wie noch nie. Dennoch hat der Konzern auf der Kostenseite stetig zu kämpfen (Mindestlohn, Benzinpreise), was die Verbraucher an den regelmäßigen Preiserhöhungen der Briefmarken zu spüren bekommen. Auch stehen die Arbeitsbedingungen der DHL-Fahrer massiv in der Kritik.

8. Deutsche Telekom (75,7 Mrd. € Umsatz, ca. 3,3 Mrd. € Gewinn, ca. 227.500 Mitarbeiter)

Als Teilunternehmen der damaligen Deutschen Bundespost legte der damalige Vorstandsvorsitzende Ron Sommer die Grundsteine für eines der größten Telekommunikationsunternehmen Europas (Hauptsitz in Bonn). Zudem ist die Telekom als führender Mobilfunkanbieter in Deutschland unangefochten. Auch das digitale Fernsehen wird in deutschen Haushalten größtenteils von der Telekom betrieben.

7. Metro (79,6 Mrd. € Umsatz, ca. 0,8 Mrd. € Gewinn, ca. 250.000 Mitarbeiter)

Als Dachgesellschaft, unter der sich Firmen wie Saturn, Media Markt, Kaufhof oder Real befinden, ist die Metro Gruppe Deutschlands größtes Großhandels- und Einzelhandelsunternehmen. Mit Warenhäusern in über 30 Ländern und dem ständigen Kauf und Verkauf von Unternehmen ist die Metro Gruppe ständig in Bewegung.

2006 kaufte Metro die verlustigen deutschen Filialen von Wal-Mart auf und wandelte sie in Real Märkte um. 2009 trennte sich Metro von der Adler Modemärkte GmbH. 2015 wurde Kaufhof an ein kanadisches Handelsunternehmen veräußert. Allein diese Beispiele zeigen die Umtriebigkeit des Konzerns aber auch die schwierige Marktlage der Handelsketten.


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6. BASF (89,8 Mrd. € Umsatz, ca. 6,8 Mrd. € Gewinn, ca. 117.000 Mitarbeiter)

Noch vor einigen Jahren hätte man eher die Bayer AG als größten Chemiekonzern in Deutschland vermutet. Durch den Verkauf vieler Sparten oder Ausgliederung von Teilkonzernen Bayers (zum Beispiel Lanxess) hat sich BASF auf den 6. Rang vorgeschoben.

Der Hauptsitz in Ludwigshafen verantwortet derzeit die Arbeit von etwa 117.000 Mitarbeitern. Außergewöhnlich ist, dass BASF nicht nur mit Chemie, Kunststoffen oder Ölförderung Geld verdient. Der Weinkeller der BASF in Ludwigshafen ist das neuntgrößte Weinhandelsunternehmen Deutschlands.

5. Siemens (90,8 Mrd. € Umsatz, ca. 5,5 Mrd. € Gewinn, ca. 357.000 Mitarbeiter)

Siemens zählt zu den weltgrößten Elektronikkonzernen. In 190 Ländern ist das Unternehmen vertreten und in den Bereichen Medizintechnik, Energie, Infrastruktur und Städteausstattung aktiv. Der Doppelhauptsitz ist in Berlin und München.

Als wohl bestes Beispiel deutscher Ingenieurskunst versteht sich Siemens auf die Herstellung und Wartung unterschiedlichster Produkte, darunter: Turbinen, Triebwagen für Züge, Kupplungen, Hörgerätetechnik, Sicherheitstechnik, Zutrittskontrollen, Haushaltswaren u.v.m.

4. BMW (97,2 Mrd. € Umsatz, ca. 9,1 Mrd. € Gewinn, ca. 357.000 Mitarbeiter)

Des Deutschen liebstes Kind ist das Automobil. Da verwundert es nicht, drei Automobilkonzerne unter den Top 4 zu finden. Die Bayerischen Motorenwerke setzten im Jahr 2014 2,1 Mio. Fahrzeuge ab und zählen damit zu den 15 größten Automobilherstellern der Welt. Zu BMW gehören auch die Marken MINI und Rolls-Royce.

3. E.ON (111,5 Mrd. € Umsatz, ca. 3,1 Mrd. € Verlust, ca. 58.500 Mitarbeiter)

Deutschlands größter Energiekonzern entstand aus der Fusion der beiden Mischkonzerne VIAG und VEBA im Jahr 2000. Seither ist das Unternehmen größter Gaslieferant Deutschlands mit Hauptsitz in Düsseldorf.

Mit einer großen Strategiekampagne seit 2014 versucht E.ON den Schritt weg von fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energien wie Windkraft, Solarstrom etc. So hat E.ON von damals 11 in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke 8 stillgelegt. Probleme bereitet die Energiewende dennoch, der Preisverfall des Stromhandels macht sich deutlich bemerkbar.

2. Daimler (129,9 Mrd. € Umsatz, ca. 10,8 Mrd. € Gewinn, ca. 279.000 Mitarbeiter)

Mit 1,7 Millionen abgesetzten Fahrzeugen zählt Daimler zwar nicht so viele wie BMW, allerdings ist die Fahrzeugklasse teils höher angesetzt. Nach dem Verkauf der damalig hinzugekauften Chrysler AG hat sich Daimler wieder auf die Kernmarke Mercedes-Benz konzentriert und feiert tolle Erfolge.

Die Designs scheinen ihrer Zeit voraus und der Markt der Nutzfahrzeuge entwickelt sich zugunsten des Konzerns. Teilweise sind sogar Modelle von VW teurer in der Anschaffung als die neuen Mercedes Modelle, was VW gehörig Marktanteile gekostet hat.

1. Volkswagen (202,5 Mrd. € Umsatz, ca. 12,7 Mrd. € Gewinn, ca. 600.000 Mitarbeiter)

Unumstritten in Sachen Umsatz auf Platz 1 liegt der Konzern Volkswagen. Mit über 10 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2014 und einem Umsatz von mehr als 200 Mrd. Euro hat man Toyota an der Weltspitze verdrängt.

Mit Sitz in Wolfsburg und enger Vernetzung zum Land Niedersachsen sieht sich Deutschlands Vorzeigeautobauer nun dem größten Skandal seiner Geschichte konfrontiert. Welchen Image- und Wirtschaftsschaden die manipulierten Abgaschips in Dieselfahrzeugen noch nach sich ziehen ist ungewiss. Die allgemeine Hochstimmung der vergangenen Monate wurde abrupt gebremst und einer von Deutschlands größten Arbeitgebern geht schweren Zeiten entgegen.

20. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.