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Die 10 teuersten Gebäude der Welt

Die Bausummen der teuersten Gebäude der Welt sind für viele kaum fassbar.

Während Häuslebauer nach dem Kauf eines kleinen Einfamilienhauses die nächsten 20 – 30 Jahre mit der Abzahlung ihres Bankkredites beschäftigt sind, verschlingt der Bau so mancher öffentlicher Bauwerke Milliardenbeträge – zum Teil auch mit Steuergeldern finanziert.

Platz 10: Bank of America Tower (1,0 Mrd. US-$)

Von 2004 bis 2009 dauerte der Bau des drittgrößten Gebäudes von New York (nach dem One World Trade Center und dem Empire State Building). Der 2010 mit der höchsten Auszeichnung für umweltfreundliche Hochhäuser ausgezeichnete New Yorker Sitz der Bank of America verschlang eine runde Milliarde US-$.

Platz 9: Elbphilharmonie (1,0 Mrd. US-$)

Das hätte sich auch die Bauherrin der Elbphilharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG und ihr Baudienstleister Hochtief, in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können: der Bau des Konzerthauses verschlang mittlerweile ebenfalls schon um die 1 Mrd. US-$ (etwa 789 Mio. €) – 10-mal so teuer wie ursprünglich veranschlagt.

Ein Hauptkritikpunkt an diesem Projekt: als Hauptgeldgeberin muss die Stadt Hamburg die Kosten tragen – demnach also der Steuerzahler.

Platz 8: Chifley Tower (1,2 Mrd. US-$)

Das zweitgrößte Gebäude in Sydney, benannt nach dem ehemaligen australischen Premierminister Ben Chifley, wird vielseitig genutzt. Mit Blick auf den Hafen finden sich hier zahlreiche Finanzinstitute, Anwaltskanzleien und anderweitige Unternehmen.

Die Baukosten des Hochhauses, dass 1992 fertig gestellt wurde, betrugen etwa 1,2 Mrd. US-$

Platz 7: Kyōto Station (1,25 Mrd. US-$)

Der futuristisch gestaltete Hauptbahnhof in Kyōto ist einer der größten Bahnhöfe Japans. Ob Shinkansen-Schnellzug oder Pendlerverkehr, der 1,25 Mrd. US-$ teure Bahnhof aus den 1990er Jahren ist auch im neuen Jahrtausend noch auf dem neuesten technischen Stand.

Platz 6: Sheraton Huzhou Hot Spring Resort (1,5 Mrd. US-$)

Das in Huzhou, China gelegene Luxushotel wurde 2013 fertiggestellt. Die Baukosten des luxuriösen Resorts mit Villen, Suiten, zahlreichen Wellnessoasen und Restaurants verschlang ca. 1,5 Mrd. US-$.

Platz 5: Burj Khalifa (1,5 Mrd. US-$)

Das seit 2010  mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt steht in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).

Der 1,5 Mrd. US-$ teure Wolkenkratzer wird vielfach genutzt. Die Angebote reichen von Wohnen, Büros, Hotels hin zu Freizeitvergnügen, Einkaufen und Unterhaltung. Dafür wurden noch zusätzliche 20 Mrd. US-$ in den Turm investiert.

Platz 4: Taipei 101 (1,76 Mrd. US-$)

Der Taipei 101 (auch one-o-one genannt) in Taipeh, Taiwan galt bis 2007 als höchstes Gebäude der Welt. Die Burj Khalifa löste den 508 Meter hohen Turm in der Rangliste ab und überragt den one-o-one nun sogar um hunderte Meter.

Für den als Bürogebäude genutzten Wolkenkratzer wurden 1,76 Mrd. US-$ Baulosten veranschlagt.

Platz 3: The Palazzo (1,8 Mrd. US-$)

Das Las Vegas- Hotel und Spielcasino „The Palazzo“ erlangte auch durch den Kinofilm „Oceans 13“ Berühmtheit. Das mit 192 Metern höchste Gebäude der Stadt verursachte Kosten von 1,8 Mrd. US-$.

Platz 2: Palace of the Parliament (3,0 Mrd. US-$)

Der in den 1980 Jahren erbaute Parlamentspalast in Bukarest wurde von Nicolae Ceausescu, dem neostalinistischen Diktator Rumäniens, in Auftrag gegeben.

20.000 Arbeiter schufteten jahrelang im Dreischichtbetrieb, 3 Mrd. US-$ hat das Gebäude nach offiziellen Angaben gekostet. Inoffizielle Schätzungen ergeben sogar Baukosten von 4,4 Mrd. US-$.

Platz 1: One World Trade Center (3,8 Mrd. US-$)

Der höchste Wolkenkratzer in New York erobert mit etwa 3,8 Mrd. US-$ schon vor seiner endgültigen Fertigstellung 2014 den 1. Rang der teuersten Gebäude der Welt.

Das One World Trade Center genießt einen hohen Stellenwert in der amerikanischen Bevölkerung. Das Gebäude wurde an der Stelle der 2011 durch Terroranschläge zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers erbaut und wird wie zuvor als Bürogebäude genutzt werden.

6. Juni 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.