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Die 10 teuersten Städte der Welt

Bei der Auflistung der 10 teuersten Städte der Welt spielen neben Mietpreisen auch Lebenshaltungskosten, also die Preise für Kleidung, Lebensmittel und Energie, eine entscheidende Rolle. Wer jetzt denkt, die 10 teuersten Städte zu kennen, erlebt vielleicht eine Überraschung.

10. Sydney

Sydney ist für viele Touristen der Ausgangspunkt einer Australienreise. Was für Touristen wie eine lebensfreundliche Stadt wirkt, bedeutet für viele Australier einen wöchentlichen Kampf um Wohnungen und gut bezahlte Jobs. In Sydney wird die Miete wöchentlich bezahlt, die Preise erinnern aber eher an Monatsraten. Eine 70qm Wohnung außerhalb des Zentrums kostet gut und gerne mal 500 australische Dollar. Und das pro Woche.

9. Auckland

Auch im Nachbarland Neuseeland stellt sich die Wohnsituation so extrem dar wie in Sydney. Die landschaftlich sehr ansprechende Region um Auckland sowie die guten Jobaussichten lassen die Wohnungspreise hier ebenfalls explodieren. Auch aufgrund vieler Importwaren ist Auckland ein sehr teures Pflaster.

8. Tokio

Mit fast 40 Millionen Einwohnern ist Tokio eine der größten Metropolen der Welt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Wohnraum in der japanischen Hauptstadt ein teures Gut ist. Kleinere Appartements, die einen Bewohner immer noch zu langen Fahrzeiten zum Arbeitsplatz zwingen, liegen gut und gerne bei umgerechnet 1.500 € im Monat.

7. London

Wenn schon große Immobilienfirmen mit Luxushäusern, Wohnungen und Bürokomplexen auf steigende Preise spekulieren, braucht man sich als Durchschnittsverdiener keinen Illusionen hingeben. London ist als Wohnort nahezu unbezahlbar. Eine einfache Wohnung bis zu 5km außerhalb des Stadtzentrums kostet immer noch mehr als 3.000 € im Monat. Es verwundert doch etwas, dass eine Stadt mit eher schlechtem Wetter so teuer ist. Die berufliche Perspektive genießt hier offenbar oberste Priorität.

6. Kopenhagen

Die Hauptstadt Dänemarks überrascht auf den ersten Blick mit etwas günstigeren Mietwohnungen als die vorigen Platzierungen. Wenn man allerdings für ein durchschnittliches Abendessen über 100 € bezahlt und der durchschnittliche Einkauf nahezu das Dreifache beträgt, so hat Kopenhagen sich zu Recht den Platz in diesem Ranking erkämpft. Die Mehrwertsteuer von 25% trägt ihr Übriges dazu bei.

5. Genf

Die Schweizer Städte dürfen in so einer Auflistung natürlich nicht fehlen und gehören wie erwartet zu den teuersten Städten der Welt. In Genf befinden sich Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die UNO und noch viele weitere. Vielleicht ist das ein Grund für die hohen Lebenshaltungskosten in dem eigentlich recht beschaulichen Geneva.

4. New York City

Für Touristen teilweise erschwinglich, für berufstätige Menschen ein finanzielles Wagnis. Eine normale Wohnung außerhalb Manhattans kann schon mal umgerechnet 4.000 € kosten. Der Blick auf den Central-Park ist nur der reichsten Elite vorbehalten, ein Ausblick auf eine graue Steinwand ist hier eher zu erwarten. Ein Lehrling hat dieses Jahr in New York ein sehr kleines Appartement mit nur 9qm bezogen. Da es sich in einem begehrten Teil Manhattans befindet, wird dafür 1.100 US-$ im Monat fällig.

3. Stockholm und Oslo

Die beiden skandinavischen Metropolen aus Schweden und Norwegen teilen sich den Bronzerang der teuersten Städte der Welt. Mit dem Taxi zu fahren ist hier ebenso wenig erschwinglich wie ausgiebige Partynächte, da Alkohol in Skandinavien grundsätzlich ein sehr teures Gut ist. Selbst für Urlauber sind längere Aufenthalte sehr kostspielig.

2. Zürich

Die Schweizer Finanzmetropole rangiert auf dem zweiten Platz der teuersten Städte. Teure Mieten und exorbitant hohe Lebenshaltungskosten werden zwar von meist auch sehr hohen Gehältern aufgewogen, was aber die Preisspirale weiter nach oben bewegt. Dass einige deutsche Fastfood-Lieferdienste seit Neuestem Probleme an den Schweizer Grenzen bekommen, ist jedenfalls nicht verwunderlich. Die Nachfrage nach günstigen Alternativen ist hoch.

1. Luanda (Angola)

Die afrikanische Küstenstadt Luanda ist die teuerste Stadt der Welt? Wie geht das denn? Die Nachfrage nach sicherem Wohnraum in Luanda ist groß. Die Kluft zwischen Arm und Reich enorm. Als Küstenstadt hat Luanda eine gut funktionierende Import/Exportwirtschaft. Aber importierte Jeans für über 200 €, ein Liter Milch für knapp 3 € und eine Monatsmiete von ca. 6.000 € für ein durchschnittliches Appartement sprechen eine deutliche Sprache.

10. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.