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Die 10 Topverdiener der Dax-Konzerne

Die Topverdiener der deutschen Dax-Konzerne wurden von Hostettler, Kramarsch & Partner (HKP) unter die Lupe genommen: Die Unternehmensberatung verglich die Chefgehälter anhand der zum aktuellen Zeitpunkt vorliegenden 29 Dax-Geschäftsberichte (insofern ohne Einbezug des Geschäftsberichts von Volkswagen).

Durchschnittlich, so die HKP, verdiente ein Dax-Chef 2015 etwa 5,86 Mio. €. Der Wert liegt laut HKP rund 1% unter dem Vorjahresniveau, die Vergütung hat sich also kaum verändert. Dies sind die Topverdiener der Dax-Konzerne 2015:

Platz 10: Rice Powell, Fresenius Medical Care (5,79 Mio. €)

2013 übernahm Rice Powell den Vorsitz von Fresenius Medical Care, nachdem er in den beiden Vorjahren als Vize agiert hatte. Allerdings ist Powell bereits seit 1997 im Unternehmen aktiv, nachdem er zuvor innerhalb anderer Gesundheitsunternehmen Erfahrungen gesammelt hatte. Im Ranking bekleidet der gebürtige US-Amerikaner mit 5,79 Mio. € immerhin den 10. Platz.

Platz 9: Bill McDermott, SAP (5,83 Mio. €)

Bill McDermott ist seit Februar 2010 der Vorstandsvorsitzende der SAP. Insgesamt schlägt sich der US-Amerikaner nicht schlecht: So wurde er bereits unter den „25 einflussreichsten Führungskräften des Jahres 2010“ gelistet, in die Liste „Business 100“ des Jahres 2010 aufgenommen und bereits 2008 durch City Year Greater Philadelphia als „Idealist des Jahres“ ausgezeichnet. 2015 verdiente McDermott 5,83 Mio. €.

Platz 8: Kasper Rorsted, Henkel (6,23 Mio. €)

Der gebürtige Däne Kasper Rorsted ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. AG. Nach Studienaufenthalten an der Copenhagen Business School und der Harvard Business war er zuvor bereits bei Hewlett-Packard beschäftigt. Seine aktuelle Stelle machte sich 2015 mit 6,23 Mio. € bezahlt.

Platz 7: Kurt Bock, BASF (6,85 Mio. €)

Der Vorstandschef des Chemiekonzerns BASF, Kurt Bock, kletterte 2014 von Platz 10 auf 6, 2015 fällt er allerdings um einen Platz zurück. Das macht sich auch an seiner Vergütung bemerkbar. Diese stieg von zuletzt 5,3 auf 7,8 Mio. € im Jahr 2014, und pendelte sich 2015 bei 6,85 Mio. € ein.

Platz 6: Elmar Degenhart, Continental (7,04 Mio. €)

Im Jahr 2009 übernahm Elmar Degenhart den Vorsitz der Continental AG. 2012 schaffte das Unternehmen, als einziges bisher, nach dem Übernahmeversuch durch die Schaeffler-Gruppe die zweite Wiederaufnahme in den DAX. Das macht sich auch für Degenhart bezahlt, der 2015 ein Gesamtgehalt von über 7 Mio. € verzeichnen konnte.

Platz 5: Frank Appel, Deutsche Post (8,82 Mio. €)

Nach der Steueraffäre um den Ex-Deutsche Post-Chef Zumwinkel im Jahr 2008 lag die Vergütung des neuen Vorstandsvorsitzenden Frank Appel noch bei 2,4 Mio. €, 2013 bereits bei 5,6 Mio. € und 2015 bei satten 8,82 Mio. € Gehalt.

Platz 4: Marijn Dekkers, Bayer (9,13 Mio. €)

Marijn Dekkers, seit 2010 Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, erzielt in unserem Ranking 2014 nur den 10. Platz, mit einer Vergütung von 6,66 Mio. €. Doch ein Gehaltsanstieg um satte 37% auf nunmehr 9,13 Mio. € katapultiert den niederländisch-amerikanischen Unternehmer auf Platz 4. Glückwunsch!

Platz 3: Bernd Scheifele, HeidelbergCement (9,71 Mio. €)

Seit 2005 ist Bernd Scheifele der Vorstandsvorsitzende des Baustoffkonzerns HeidelbergCement. Dadurch konnte er zuletzt 2015 ein Gesamtgehalt von 9,71 Mio. € verbuchen, und positioniert sich entsprechend auf Platz 3.

Platz 2: Ulf M. Schneider, Fresenius (13,89 Mio. €)

Nunmehr 13 Jahre ist Ulf M. Schneider nun Vorstandsvorsitzender des Gesundheitskonzerns Fresenius. Das lohnt sich. Finanziell gelingt es Schneider so, 2015 Millionen im zweistelligen Bereich zu verdienen.

Platz 1: Dieter Zetsche, Daimler (14,22 Mio. €)

Auf dem 1. Platz landete der Daimler-Chef Dieter Zetsche mit einem Jahresgehalt von 14,37 Mio. €. Damit hat er Martin Winterkorn abgelöst, der im Vorjahr das Ranking anführte.

Da der Geschäftsbericht von VW zum Zeitpunkt der Studie noch nicht vorlag, bleibt abzuwarten, wie hoch das Gehalt des neuen VW-Chef Matthias Müller ausfallen wird. Der Geschäftsbericht wird voraussichtlich Ende April veröffentlicht.

31. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.