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Die 4 größten Energieversorger in Deutschland

Die Energiewende kommt mit großen Schritten. Bereits ein Drittel des Stroms in Deutschland (32,5 %) wird durch Sonne, Wind und Biomasse erzeugt. Damit rückt das Ziel der Bundesregierung in greifbare Nähe, bis zum Jahr 2025 40 bis 45% des benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.

Konventionelle Kohle- und Atomkraftwerke werden damit zum Auslaufmodell degradiert. Ein großes Problem für Deutschlands große Energieversorger, die jahrelang auf die Atomkraft und klassische Gas- und Kohlekraftwerke gesetzt haben.

Kritiker werfen den Energieversorgern vor, zu spät auf die veränderten Marktbedingungen reagiert zu haben. Darum ein Blick auf die vier größten Energieversorger in Deutschland und wie RWE, E.On & Co mit dem Thema Energiewende umgehen. Das sind die 4 größten Energieversorger in Deutschland nach Umsatz.

4. Vattenfall GmbH (Umsatz: 16,4 Mrd. €)

Die Vattenfall GmbH, die zum schwedischen Energieversorger Vattenfall gehört und in Deutschland knapp 15.000 Mitarbeiter beschäftigt, gilt mit einem Umsatz von mehr als 16 Mrd. € als die Nummer 4 im deutschen Energiemarkt.


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Vattenfall will raus aus der Braunkohle und die entsprechende Braunkohlesparte samt Kraftwerke verkaufen. Die Zukunft sieht das Unternehmen in erneuerbaren Energien. Bis 2020 will Vattenfall bis zu 5 Mrd. € in neue Windkraftanlagen investieren.

3. E.On SE (Umsatz: 19,4 Mrd. €)

Ursprünglich ging E.On im Jahr 2000 aus der Fusion der beiden Industrieunternehmen Veba und Viag hervor. Als Antwort auf die Energiewende will sich E.On künftig in zwei Unternehmen aufspalten: In der Tochter Uniper will E.On das Geschäft mit traditionellen Kohle- und Gaskraftwerken bündeln, das Geschäft mit erneuerbaren Energien (Solar, Wind etc.) wird E.On künftig allein bearbeiten.

Bei der in Düsseldorf ansässigen E.On bleibt auch das Geschäft mit dem Betrieb von Energienetzen und Dienstleistungsangeboten (E-Mobilität, datenbasierte Dienste), allerdings behält E.On auch das defizitäre Atomkraftwerksgeschäft.

2. EnBW AG (Umsatz: 21,2 Mrd. €)

Die EnBW AG gehört ebenfalls zu den größten Energieversorgern in Deutschland. Die Karlsruher gehen das Thema Energiewende offensiv an. EnBW-Chef Frank Mastiaux will sich vom bisherigen Geschäftsmodell der zentralen Energieerzeugung verabschieden und sieht die Zukunft von EnBW bei autonomen Haushalten und Services rund um das Stromnetz.

Der Energieversorger, der auch an den Schweizer Firmen Energiedienste und Enalpin beteiligt ist, will vor allem durch den Ausbau bei erneuerbaren Energien punkten. In diesem Geschäft will EnBW bis 2020 rund 700 Mio. € verdienen. Zudem will man mit Produkten wie den digitalen Energiemanager Energy Base neue Kunden gewinnen.

1. RWE AG (Umsatz: 26,3 Mrd. €)

Die in Essen ansässige RWE AG gilt mit einem Umsatz von über 26 Mrd. € als der größte Energieversorger in Deutschland, kämpft aber ebenfalls mit der Energiewende. Das Problem: im konventionellen Kraftwerksgeschäft mit fossilen Energien ist kaum mehr Geld zu verdienen.

Wegen der Förderung des Ökostroms sind die Großhandelspreise für Strom aus herkömmlichen Kraftwerken (Kohle, Kernkraft) gefallen. Hohe Rückstellungen für den Rückbau von Kernkraftwerke belasten zusätzlich die Bilanz.

Um die Herausforderungen der Zukunft durch die Energiewende zu meistern, will RWE bis 2018 mehrere tausend Stellen abbauen. Daneben will RWE an seinem Stromnetz weiter festhalten, gleichzeitig aber das Ökostromgeschäft rund um die Tochter RWE Innogy durch Milliardeninvestitionen weiter vorantreiben.

3. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands