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Die 4 wichtigsten Punkte, die beim Hausverkauf beachtet werden sollten

Wer ein Häuschen von Oma geerbt, eine Trennung hinter sich oder schlichtweg keine Lust mehr auf Rasenmähen hat, steht vor dieser Situation: Der Veräußerung der Immobilie. Doch obwohl der Immobilienmarkt aktuell boomt, überall die Preise nach oben klettern und anscheinend alle ihre Immobilien loswerden wie warme Semmeln, sitzt man selbst auf seinem Objekt? Hier gibt es die Tipps zum erfolgreichen Verkauf.

So einfach ist es eben doch nicht: Ein paar Annoncen, zwei Gespräche mit dem Makler und das war’s – so leicht bekommt man das gewünschte Sümmchen nicht auf das Konto. Insbesondere in B und C Lagen. Denn neben dem Zustand und vor allem der Lage der Immobilie hängt es auch enorm vom Geschick des Verkäufers ab, wie schnell die Summe reinkommt und vor allem:

Ob diese auch einer angemessenen Höhe entspricht. Von einem gekonnten Verkauf hängen am Ende plus/minus 25% des Erlöses ab. Also sollte man sich gut überlegen, wen man mit dem Verkauf der Immobilie beauftragt. Beim Hausverkauf sollte man auf folgende Punkte achten:


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1. Stufen Sie den Preis realistisch ein

Wenn man die Immobilie gewinnbringend und erfolgreich veräußern möchte, sollte man den genauen Wert kennen. Laut einer Studie der TU Kaiserslautern kommt es häufig vor, dass Besitzer den Wert des Hauses überschätzen.

Man sollte sich hier einen Gutachter zur Seite holen, der einen realistischen Marktwert der Immobilie ermittelt. Wenn der Verkäufer wegen eines zu hohen Preises in Erklärungsnot gerät, ist die Verlustgefahr groß. Er lässt sich runterhandeln und der Verkauf dauert zu lange. Schnäppchenjäger freuen sich.

2. Heben Sie das Beste Ihrer Immobilie hervor

Dieses Dogma gilt sowohl für die Annonce als auch für die Besichtigung. Man sollte die Immobilie professionell und positiv beschreiben und in viel besuchten Immobilienportalen zum Verkauf anbieten. Schwächen der Immobilie kann man durch so genanntes „Home Staging“ ausmerzen. Ist das Haus besonders verwinkelt? Dann sind dunkel gestrichene Wände nicht gerade vorteilhaft.

Kleinere Schönheitsreparaturen sollte man nicht scheuen, um Interessenten wenige Ausschlussgründe zu geben. Ein neuer Anstrich oder die Reparatur defekter Fliesen zahlen sich häufig aus. Von größeren Sanierungsaktionen – einer neuen Heizung oder einem frisch gekachelten Bad sollte man allerdings absehen. Anders sieht es bei Baumängeln aus. Ein undichtes Dach oder einen Feuchtigkeitsschaden sollte man ausbessern.

3. Nehmen Sie sich einen professionellen Makler zur Seite

Auch beim Hausverkauf gilt, dass man nicht an der falschen Ecke sparen sollte. Das Geld für einen professionellen Makler ist eine gute Investition, die sich auszahlt. Man hat den großen Vorteil, dass einem eine Menge Arbeit abgenommen wird. Die Interessenten erhalten – zumindest von einem gewissenhaften Makler – eine professionelle Beratung, Baupläne, Grundbuchauszüge und ein Exposé. Der Makler kümmert sich auch um die Schaltung der Anzeigen und führt die Vorgespräche mit Interessenten.

Tipp: Man sollte sich mit dem Makler auf eine Strategie einigen und ihn genau erklären lassen, welche Aktivitäten er plant, um die Immobilie zu verkaufen und man sollte sich dabei zu nichts überreden lassen.

4.  Bewahren Sie Ruhe

Wenn man vermeiden will, dass sich der Hausverkauf zu einem Verlustgeschäft entpuppt, sollte man Ruhe bewahren, wenn ein Kaufangebot hereinkommt. Jeder Käufer hat Verständnis, wenn man einen Tag Bedenkzeit braucht. Man sollte sich diese Zeit auch nehmen! Überschnelle Entscheidungen könnten teuer werden.

Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, beim Hausverkauf teure Fehler zu vermeiden.

15. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.