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Die 5 größten Firmenfusionen und –übernahmen des Jahres 2015

M&A ist die Abkürzung für Mergers & Acquisitions (Fusionen und Übernahmen). Hierzu zählen Zusammenschlüsse von Unternehmen oder konkrete Zukäufe anderer Firmen.

Dadurch soll langfristig das Unternehmenswachstum gesichert werden. Unter Umständen werden auch neue Märkte erschlossen und Synergieeffekte können durch die Nutzung bestehender Ressourcen entstehen.

M&A Deals sind spannend für Privatanleger

In der jüngeren Historie zählen Beispiele wie die Übernahme von Schwarz Pharma durch die Bayer AG oder auch die Verschmelzung von Sanofi und Aventis zu erfolgreichen Übernahmen und Fusionen.

Für Privatanleger ergeben sich hierbei oft zwei unterschiedliche Szenarien. Am Beispiel der Bayer AG ließ sich damals erkennen, dass nach Bekanntwerden der Übernahmegerüchte die Aktie etwas gefallen ist. Der Grund hierfür ist die Aufwendung von Barmitteln der Bayer AG die unter Umständen die Dividende und die mittelfristige Entwicklung der Aktie gefährdet.

Aktionäre von Schwarz Pharma hingegen freuen sich über einen sehr raschen Kursanstieg, da Bayer für die Aktie einen bestimmten Preis bereit war zu zahlen, der deutlich über dem damals aktuellen Kurs lag. Unternehmensfusionen sind also auch für Anleger eine spannende Sache. Das waren die 5 größten Deals des Jahres 2015:


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Platz 5: Denali Holding Inc. und EMC Corporation (67 Mrd. US-$)

Die Denali Holding Inc. ist der Mutterkonzern von Dell. Am 12. Oktober 2015 bestätigte das Unternehmen, den Speichersystem-Giganten EMC für 67 Mrd. US-$ aufzukaufen. Damit handelte es sich um eine der bisher größten Übernehmen im Technologie-Sektor.

Der Deal, der Mitte 2016 abgeschlossen werden soll, ist Bestandteil des Plans von Michael Dell, seinen Konzern zu stärken und dadurch besser mithalten zu können. Dazu hatte Dell sein Unternehmen 2013 von der Börse genommen.

Platz 4: Altice NV und Altice SA (67,88 Mrd. US-$)

2015 verkündete die luxemburgische Unternehmensgruppe Altice SA, sich restrukturieren zu wollen, und in diesem Zuge mit dem eigenen niederländischen Internetunternehmen, der Altrice NV, zu verschmelzen. Der Wert des internen Deals beläuft sich auf 67,88 Mrd. US-$.

Zuvor war das Angebot der Unternehmensgruppe, den französischen Internetservice- und Netzwerkbetreiber Bouygues Telecom, seines Zeichens drittgrößter Betreiber Europas, für rund 11,2 Mrd. US-$ aufkaufen zu wollen, abgelehnt worden.

Platz 3: Charter Communications Inc. und Time Warner Cable Inc. (78,7 Mrd. US-$)

Am 26. Mai 2015 konnte Charter Communications endlich ankündigen, was der amerikanische Betreiber von Internet- und Telefondiensten sowie Kabelnetzen schon seit langem geplant hatte: Für 78,7 Mrd. US-$ will das Unternehmen seinen Rivalen Time Warner Cable übernehmen.

Im Vorjahr hatte ein weiterer Konkurrent, Comcast, Charter Communications überboten und einen Deal über 68,5 Mrd. US-$ angekündigt. Der Deal scheiterte jedoch an den Kartellbehörden. Es bleibt abzuwarten, was diese zum Charter-Communications/Time-Warner-Deal sagen.

Platz 2: AB InBev und SABMiller plc (131,73 Mrd. US-$)

Das war kein Karnevalsscherz: Am 11. November 2015 gaben AB InBev und SABMiller ihre Fusion bekannt. Dadurch erhoffen sich die beiden englischen und belgischen Brauerei-Gruppen bessere Chancen, den globalen Süden mit ihrem Bier zu erobern.

Entsprechend soll ein neues belgisches, global agierendes Unternehmen gegründet werden, mit dem weniger originellen Namen Newco. Laut The Economist würde es sich damit um den drittgrößten Merger der Welt handeln.

Platz 1: Pfizer Inc und Allergan plc (160 Mrd. US-$)

Die Pfizer Inc. dürfte bekannt sein, handelt es sich dabei doch um einen milliardenschweren und weltweit agierenden Pharma-Giganten. Interessant ist allerdings, dass das Unternehmen einst von einem deutschen Chemiker, Karl Pfizer aus Ludwigsburg, gegründet wurde.

Ende November verkündete der Pharma-Riese, den irischen Botox-Hersteller Allergan übernehmen zu wollen. Mit einem Volumen von 160 Mrd. US-$ würde es sich um die größte Übernahme in der Pharma-Branche handeln und den schweizerischen Konkurrenten Novartis erheblich unter Druck setzen.

5. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.