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Die 5 wichtigsten Einflussfaktoren auf den Goldpreis

Wenn Sie in Gold investieren wollen, lohnt es sich, über die Funktionsweise des Goldmarktes Bescheid zu wissen. Wenn Sie wissen, wie sich an den Terminmärkten der Goldpreis bildet, wie er auf bestimmte Weltereignisse reagiert und welche Strategien sich für Goldkäufer auszahlen, werden Sie mit Gold mehr erreichen als eine bloße Absicherung.

Die Höhe des Goldpreises wird von einer ganzen Reihe von Faktoren bestimmt. Die wichtigsten sind:

1. Zinsen und Inflationsraten

Gold bringt keine Zinsen. In der Tat hat Gold immer dann schlecht abgeschnitten, wenn die Realverzinsung sehr hoch war. Dabei gilt die Faustregel: Je höher der Realzins, umso niedriger der Goldpreis. Die Umkehrung davon heißt demnach: Tiefe Realzinsen stützen oder beflügeln den Goldpreis.

Bei einer Inflationsrate von 3% und Anleihezinsen bis zu 9% will verständlicherweise niemand das zinslose Gold kaufen. Doch diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Die aktuellen Mini-Renditen, die Sie mit sicheren Zins-Anlagen erzielen können, liegen unterhalb des Inflationsniveaus.

Betrachten Sie die Beziehung zwischen Inflationsrate und Goldpreis in den vergangenen Jahren, so war in der Regel zu beobachten, dass der Goldpreis der Inflationsrate vorauseilte. Er stieg bereits, als die Inflationsraten noch fielen oder zumindest nicht wieder anstiegen.


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Für ein Investment in Gold gab eine erwartete Inflationssteigerung Anlass, sich so gegen kommende Wertverluste abzusichern. In den nächsten Jahren können Sie dennoch wieder von Gold profitieren: Die Inflationsraten werden weltweit ansteigen, dafür sorgt die massive Zunahme der Staatsverschuldung in allen westlichen Staaten.

2. Währungseinfluss

Jahrelang galt die Regel „Steigt der Dollar, fällt das Gold“ und umgekehrt. Dieses Verhältnis lässt sich derzeit nicht mehr so festlegen.

Die Preisbildung zwischen Goldpreis und Dollar hängt mittlerweile von so vielen Faktoren ab, dass eine einfache und absolut gültige „wenn-dann-Regel“ aktuell nicht mehr zutrifft. Das kann sich in Zukunft aber wieder ändern.

3. Auswirkungen der Börsenentwicklung

Eine ähnliche Beziehung wie die zwischen Goldpreis und Inflationsraten können Sie auch zwischen Goldpreis und internationalen Börsenkursen beobachten.

Steigende Goldkurse können Vorboten etwaiger neuer Unruhen an den Aktienmärkten sein.

4. Verkäufe von Notenbanken

Weltweit gilt Gold als Garant für Stabilität und Sicherheit. Schließlich haben die Notenbanken insgesamt rund 32.000 Tonnen als Reserven gehortet: für den Fall der Fälle. Dieser wird hoffentlich nie eintreten. Dennoch geht von dieser Menge eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich des Preises aus.

Mit den hinter Stahltüren schlummernden Goldbarren in einer Größenordnung von 12 Jahresproduktionen im Gesamtwert von weit über 350 Mrd. € ließen sich steigende Goldpreise jederzeit begrenzen.

Ein wichtiger Stützpfeiler des stabilen Goldpreises ist das „Washingtoner Agreement“. Diese Vereinbarung von 1999 beschränkt den jährlichen Goldverkauf von 15 wichtigen Notenbanken auf insgesamt 500 Tonnen Gold pro Jahr.

5. Industriebedarf

Seit Jahren übertrifft die Goldnachfrage das Goldangebot. Diese Angebotslücke deutet auf einen langfristig stabilen Aufwärtstrend beim Goldpreis hin. Eine Schlüsselfunktion wird dabei die Schmuckindustrie einnehmen, die für rund drei Viertel der Goldnachfrage verantwortlich ist.

Solange die Beliebtheit von Goldschmuck anhält, dürfte dies stabilisierend auf den Goldpreis wirken.

28. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.