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Die 5 wichtigsten Exportprodukte Großbritanniens

Autos und Erdöl – nicht nur als Importe sind diese Güter in Großbritannien auf den vordersten Plätzen der wichtigsten britischen Produkte zu finden. Auch der Export wird von Autos und Öl dominiert. Einbußen in diesen beiden Wirtschaftszweigen würde die erst gerade wieder erstarkte Wirtschaft Großbritanniens weit zurückwerfen.

Platz 5: Gasturbinen (3,3%)

Gasturbinen belegen im Ranking der Top 5 Exportprodukte aus Großbritannien den 5. Rang. Sie kommen unter anderem in Triebwerken der Luftfahrt, in Kraftwerken oder in Lokomotiven zum Einsatz.

Da die Forschung und Entwicklung von Gasturbinen hohe Investitionen erfordert, sind weltweit nur wenige Hersteller zu finden. Die britische Firma Rolls-Royce plc gehört z.B. zu den wenigen Spezialisten im Bereich der großen Flugantriebe und besitzt somit eine Vormachtstellung auf diesem Gebiet.

Platz 4: pharmazeutische Produkte (5,1%)

Der Handel mit Medikamenten scheint weltweit weiter zu florieren, die Forschung nach immer besseren Medikamenten lassen diesen Markt nicht einbrechen. In Großbritannien liegen sowohl Import als auch Export prozentual auf etwa gleichem Niveau.

Platz 3: Rohöl (5,6%)

Einer der wichtigsten Bodenschätze des Vereinigten Königreiches ist Erdöl und liegt im Ranking der Top 5 Exportprodukte auf dem 3. Platz. Führende Unternehmen des Landes wie BP, Royal Dutch Shell, Cairn Energy sind in diesem Sektor tätig.

Doch Vorsicht ist geboten: die Ölförderung aus der Nordsee ist schon seit Jahren rückläufig, seit 2005 muss Großbritannien wieder Öl importieren. Auch in Großbritannien wird wohl über eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe nachgedacht werden.

Platz 2: raffiniertes Öl (6,9%)

Große Raffinerien wandeln das geförderte Rohöl um, Kraftstoffe und Heizöl entstehen. Der Handel mit diesem weltweit begehrten Gutes macht 6,9% des britischen Exports aus.

Platz 1: Autos (8,2%)

Mit 8,2% vom Gesamtexport belegen Autos den 1. Platz im Ranking der Top 5 Exportprodukte Großbritanniens. In den vergangenen Jahren hat das Land stetig mehr Autos exportiert.

Konzentration auf Öl

Der Export Großbritanniens konzentriert sich stark auf seine Ölvorkommen. Nach der Entdeckung neuer Ölvorkommen in der Nordsee ist wieder ein neuer Ölboom entbrannt, jedoch kann auch diese neue Förderquelle ein Problem nicht verdecken: die Ölvorkommen werden geringer, die Fördermengen brechen ein. Aus diesem Grunde sieht sich Großbritannien seit 2005 gezwungen, Erdöl auch wieder zu importieren.

Doch immer noch wird der elektrische Strom zu 80% aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Alternativen wie Wind- oder Wasserkraft spielen kaum eine Rolle. Ein Umdenken scheint hier notwendig zu sein.

17. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.