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Die Angst vor dem Alter: 3 traditionelle Sicherungssysteme

Viele Initiatoren bieten Ihnen mit Blick auf das Problem der Altersvorsorgeihre Produkte als der Weisheit letzter Schluss an.

Geschlossene Immobilienfonds, Bausparkassen, Wohnungsbaugesellschaften, Lebensversicherungen und Investmentfonds umwerben Sie mit dem Hinweis darauf, mit ihren Produkten „die“ Lösung für Ihr Problem zu haben. Denn das Geschäft mit der Angst vor dem Alter verspricht bombige Gewinne.

Mehrgliedriges Vorsorgekonzept

Doch Sie sollten sich davon nicht täuschen lassen und vor allem nicht nur auf ein Pferd setzen: Keiner allein kann Ihnen das für Sie richtige Konzept anbieten. Denn ein umfassendes Vorsorge-Konzept sollte immer auf mehreren Beinen stehen. Dazu gehören neben den sozialen Sicherungssystemen wie Kranken- und Invalidenversicherungen unter optimalen Bedingungen folgende Elemente:

Die eigene Wohnung, wenn sie im Alter weitgehend abbezahlt ist, macht Sie unabhängig von den Mietschwankungen am Wohnungsmarkt und verschafft Ihnen auch emotional das „Zuhause“, das Ihnen im Alter Ruhe und Zufriedenheit geben kann.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Lebensversicherung ist auch Altersvorsorge, aber eben zunächst einmal ein Instrument, um Kinder und Ehegatten für den Fall materiell sicherzustellen, dass Sie vorzeitig sterben. Und möglicherweise ist mit der Lebensversicherung auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung verknüpft, die Sie und Ihre Familie vor den Folgen der Invalidität schützen soll.

Erst im Laufe der Zeit wandelt sich der Charakter der Lebensversicherung.

Wenn die Kinder selbständig sind, wird die Lebensversicherung zu einem Teil Ihrer eigenen Altersvorsorge.

Todesausfallschutz

Aber die Lebensversicherung hat für Sie auch erhebliche Nachteile, und die liegen in der spärlichen Rendite. Das ist aber zwangsläufig bei einem Instrument der Fall, das zunächst anderen Zielen dient.

Der Todesausfall- und Invaliditätsschutz kostet die Versicherung natürlich Geld.

Teile der Prämien müssen dafür abgezweigt werden und stehen der Versicherung nicht für die Kapitalanlage zur Verfügung. Zudem legt die Lebensversicherung hauptsächlich in Anleihen an, und diese bringen nun einmal im Vergleich zu anderen risikoreicheren Anlageformen geringe Renditen.

Persönliche Risikobereitschaft

Nach dem Vermögensaufbau- und Vorsorge-Konzept sollte ein auf Ihr Alter, Ihre Lebensumstände und Ihre persönliche Risikobereitschaft zugeschnittenes Wertpapierdepot in jedem Fall zu Ihrem langfristig angelegten Altersvorsorgekonzept gehören.

Damit können Sie sich neben der Lebensversicherung im Rentenalter noch am besten jenes Zusatzeinkommen verschaffen, das zur Schließung Ihrer Versorgungslücke notwendig ist, ohne dass Sie finanzielle Abstriche an Ihrem Lebensstandard machen müssen.

Die mit zunehmender Anlagedauer abnehmenden jährlichen Renditen bei Aktienfonds und gemischten Fonds lassen erkennen, dass Aktien besonders in den letzten Jahren stark an Wert gewonnen haben. Die überlegene Rendite der Aktienanlage sollten Sie bei Ihrer privaten Altersvorsorge gezielt nutzen.

Die 4. Säule Ihrer Vorsorgeplanung

Die 3 traditionellen Elemente einer optimalen Altersvorsorge
gesetzliche oder private Rentenversicherung
+
selbstgenutzte Immobilie
+
Lebensversicherung

Genau dies machen sich die AS-Fonds zunutze. Bevor Sie aber in einen solchen Fonds investieren und sich auf lange Zeit binden, sollten Sie die AS-Angebote auf Herz und Nieren prüfen. Denn diese Fonds bringen nicht für jeden Anleger das, was er sich davon gerade verspricht.

4. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.