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Die Aufgaben einer Depotbank

Wenn Sie als Privatanleger in Fonds investieren, so gehen Sie einen Handel mit einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) oder einer Investmentgesellschaft ein.

Schließlich kaufen Sie dieser Gesellschaft Anteile an dem von ihr zusammengestellten Fonds ab.

Nun ist es aber nicht so, dass nur Sie als Privatanleger und die Kapitalanlagegesellschaft oder Investmentgesellschaft in diesen Handel involviert sind. Eine wichtige Funktion übernimmt dabei die Depotbank.

Die Rolle der Depotbank

Ganz allgemein versteht man in Deutschland unter einer Depotbank ein Kreditinstitut, bei dem das aus einem Investmentfonds resultierende Sondervermögen z. B. in Form von Wertpapieren in Wertpapierdepots deponiert wird.

Dabei kann eine Depotbank ausschließlich diesem Zweck nachkommen oder aber auch ein allgemeines Kreditinstitut sein, das die Aufgaben einer Depotbank zusätzlich erfüllt.

Kapitalanlagegesellschaften und Investmentgesellschaften sind in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, das Sondervermögen, das sie durch den Verkauf von Anteilen an ihren Fonds erhalten, an eine unabhängige Depotbanken weiterzuleiten.


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Es ist ihnen untersagt, solches Sondervermögen selbst einzubehalten und zu verwahren.

Durch diese gesetzliche Pflicht wird eine Trennung des Gesellschaftsvermögens und des Fondsvermögens erwirkt. Somit erhält der Anleger mehr Sicherheit, da das Fondsvermögen nicht etwa im Rahmen einer Insolvenz verloren gehen kann.

Die konkreten Aufgaben einer Depotbank beim Geschäft mit Anleihen sind vielfältig.

Insgesamt kommt ihnen eine Rolle als verwahrender und kontrollierender Mittler zu.

Die Depotbanken sollen durch ihre Aufgaben und Tätigkeit dafür sorgen, dass die Anteilsgeschäfte bei Fonds korrekt durchgeführt werden.

Eine Übersicht über Aufgaben der Depotbank

Neben der grundlegenden Aufgabe der Depotbank, das Fondsvermögen in Form von Wertpapieren und Geld sicher zu verwahren, hat sie vor allem auch eine Kontrollfunktion.

Depotbanken kontrollieren die Kapitalanlage- und Investmentgesellschaften hinsichtlich der von ihnen täglich ermittelten Ausgabe- und Rücknahmepreise.

Hier geht es darum, dass die Preise der Gesellschaften denen des Marktes entsprechen und insofern „gerecht“ sind.

Zudem kontrolliert die Depotbank eine Gesellschaft, indem diese manche Geschäfte nur nach Zustimmung der Depotbank durchführen darf.

Auch hierdurch sollen die Interessen der Anleger gewahrt und deren Rechte geltend gemacht werden. So darf eine Gesellschaft beispielsweise erst nach Zustimmung einer Depotbank einen Kredit aufnehmen.

Zu diesen kontrollierenden Aufgaben der Depotbank kommen solche, die den Ablauf und die Abwicklung des Anteilsgeschäfts betreffen.

So gehört es zu den Aufgaben einer Depotbank, dass sie Anteile ausgibt und auch deren Rücknahme regelt. Somit ist sie für den Ablauf der Wertpapiertransaktionen und für die Umbuchung von Wertpapieren in Depots verantwortlich.

Auch die Ausschüttung von Gewinnen an die Anteilseigner erfolgt nicht durch die Kapitalanlage- oder Investmentgesellschaft selbst, sondern wird von der Depotbank übernommen.

Und schließlich wird im Falle der Auflösung eines Fonds das Fondsvermögen nicht durch die betroffene Gesellschaft selbst, sondern ebenfalls durch die Depotbank abgewickelt.

12. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.