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Die Auswirkung der Inflation auf Aktien

Steigt die Inflationsrate, dann steigt in der Regel auch die Zahl der Menschen, die sich nach einer Anlagemöglichkeit umsehen, die sie vor der Inflation schützt.

Aktuell ist die Angst vor einer Inflation sehr weit verbreitet, was vor allem an der expansiven Geldpolitik liegt.

Denn ein Zusammenhang ist klar: steigt die Geldmenge, so steigen vielfach auch die Preise für Waren und Dienstleistungen.

Oft werden Aktien als guter Inflationsschutz empfohlen. Derart verallgemeinert ist diese Aussage zwar mit Vorsicht zu genießen, dennoch hat sie einen wahren Kern.

Um zu verstehen, weshalb Aktien in Zeiten einer zu erwartenden Inflation eine gute Investition sein können, muss man sich ansehen, welche Auswirkungen die Inflation auf Aktien hat.

Auf die Wahl der Aktie kommt es an

Zunächst muss klar sein, dass nicht alle Aktien einen guten Schutz vor einer steigenden Inflationsrate bieten müssen. Es kommt vielmehr darauf an, verschiedene Kriterien bei der Auswahl der richten Aktien zu beachten.

So ist es beispielsweise empfehlenswert, auf Aktien von marktführenden Firmen zu setzen. Diese Firmen sind durch ihre Macht eher in der Lage, höhere Preise für ihre Produkte festzusetzen und damit der Inflation entgegenzuwirken.


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Da eine hohe Inflationsrate meist nicht auf der ganzen Welt zeitgleich auftritt, sind global agierende Unternehmen besser geschützt. Gewinnrückgänge in dem einen Teil der Welt können an anderen Orten kompensiert werden.

Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Unternehmen keinen übermäßigen Investitionsbedarf haben. Hightech-Firmen müssen ihre Anlagen stets auf dem aktuellen Stand haben, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Weitere Argumente bei der Auswahl der Aktien sollten eine geringe Verschuldung des Unternehmens und eine weitgehende Unabhängigkeit vom Konjunkturzyklus sein.

Wie sich die Inflation auf Aktien auswirkt

Wurde eine gute Auswahl getroffen, kann sich eine Aktie auch während einer Inflation positiv entwickeln. Immerhin besitzt man mit den Aktien Anteile an einem Unternehmen, also an Sachwerten und Knowhow.

Liegt das Geld hingegen auf der Bank, bleibt die nackte Zahl abgesehen von den Zinsen unverändert. Durch die Inflation kann man dann praktisch dabei zusehen, wie sich der Wert verringert.

Eine gemäßigte Inflationsrate kann zudem ein Motor für die Wirtschaft sein. Konsumenten neigen vielfach dazu, das Geld heute auszugeben, bevor die Preise morgen gestiegen sind.

Dadurch können Unternehmen die Produktion und den Absatz steigern und es ist mit steigenden Kursen zu rechnen.

Vorsicht bei zu hohen Inflationsraten

Zu beachten ist aber auch, dass zu hohe Inflationsraten der Wirtschaft nachhaltig schaden können.

In diesem Falle können viele Menschen einen Kaufkraftverlust erleiden, da Gehälter oder Renten nicht mit der allgemeinen Teuerungsrate mithalten können.

Auch werden Banken bei der Kreditvergabe höhere Zinsen verlangen, um den zu erwartenden Wertverlust des Geldes zu kompensieren und generell zurückhaltender agieren.

In einen solchen Fall können auch Aktien von sorgsam ausgesuchten Unternehmen unter Druck geraten.

Den sichersten Hafen dürften dann noch Unternehmen bieten, die bei Produkten des täglichen Bedarfs – beispielsweise Lebensmitteln – eine marktführende Position innehaben.

Mehr zum Thema: Aktien: Wie gut kennen Sie sich aus? Machen Sie den Test!

17. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.