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Die Auto-Industrie muss sich neu erfinden

Die Nachfrage nach Mobilität wächst.

Branchen-Experten halten für das Jahr 2017 einen weltweiten Verkaufs-Rekord von 81,9 Mio. PKW für realistisch.

Auch langfristig wird es nach oben gehen: Bis 2030 soll sich das globale Umsatz-Volumen nahezu verdoppeln; auf 6,7 Bio. $!

Von diesem Kuchen werden sich die Hersteller das größte Stück abschneiden, die die neuen Herausforderungen am schnellsten meistern.

Denn Diesel-Skandal, Elektromobilität, autonomes Fahren und Car-Sharing haben das klassische Geschäftsmodell ins Wanken gebracht und zwingen die Branche zum Umdenken.

Der Verbrennungs-Motor ist auf dem absteigenden Ast.

Noch ist jedes 2. in Europa verkaufte Auto ein Diesel. Doch Marktforschern zufolge wird der Anteil bis 2030 auf 9% einbrechen.

Diese Entwicklung wird diejenigen Hersteller besonders hart treffen, die über Jahrzehnte Milliarden in die Verbesserung der Diesel-Technologie investiert haben, um die immer schärferen Auflagen zum CO2-Ausstoß zu erfüllen.

Dem Elektro-Antrieb gehört die Zukunft

Die Abgas-Manipulationen bei VW haben aber eine Vertrauenskrise ausgelöst.


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Profitieren wird langfristig der Elektro-Antrieb. Branchen-Experten prognostizieren den Verkauf von weltweit 79 Mio. Elektro-Autos im Jahr 2030. Derzeit (21016) sind es gerade einmal 500.000.

Allein Tesla wird im Jahr 2016 rund 80.000 Elektro-Autos verkaufen. 2017 soll der Angriff auf die Konkurrenz mit dem 35.000 $ teuren Model 3 folgen.

Die deutschen Anbieter hinken noch hinterher: BMW hat von seinen i-Modellen in den ersten 9 Monaten des Jahres 2016 nur 20.000 Stück verkauft.

Der aussichtsreichste Markt für Elektro-Autos ist China:

Angesichts der gewaltigen Umwelt-Probleme ist es denkbar, dass die chinesische Regierung in den Städten in Zukunft nur noch E-Fahrzeuge zulässt.

In diesem Szenario liegt die große Chance für die etablierten Auto-Hersteller, die sie nicht verpassen dürfen. Denn auch in China schläft die Konkurrenz nicht.

Dort gibt es bereits etliche Hersteller, die sich ausschließlich auf Elektromobilität konzentrieren.

In Deutschland hängt der Erfolg der Elektromobilität nicht von staatlichen Kaufanreizen ab.

Entscheidend sind vielmehr ein engmaschiges Netz von Ladestationen, kürzere Ladezeiten und Reichweiten von mindestens 500 km.

Weitere Megatrends

Neben dem Elektro-Antrieb schreitet die Digitalisierung im Automobilbau voran:

Experten-Schätzungen zufolge werden 2025 bereits 600.000 selbstfahrende Autos verkauft; und 10 Jahre später sollen es 21 Mio. sein.

Noch steckt das Roboter-Auto in den Kinderschuhen. Die etablierten Hersteller müssen aber aufpassen, dass ihnen Branchen-Fremdlinge wie Google und Apple nicht den Rang ablaufen.

BMW hat sich jedenfalls vorgenommen, die Nr. 1 im Bereich Autonomes Fahren zu werden.

Bei der Entwicklung des iNEXT werden die Münchner von der israelischen Mobileye und dem Chip-Hersteller Intel unterstützt.

Ein Markt mit reichlich Potenzial ist auch das Car-Sharing:

Marktforscher gehen davon aus, dass 2030 weltweit rund 400 Mio. Menschen auf Car-Sharing setzen. Besonders im Stadtverkehr kann es einen Großteil des Mobilitäts-Bedarfs abdecken.

BMW hat sich bereits mit dem Anbieter DriveNow positioniert, Daimler arbeitet mit Europcar zusammen.

Trump-Effekt

Unabhängig von den Chancen, die die neuen Trends eröffnen, sind v. a. die europäischen und japanischen Hersteller verunsichert.

Denn nach dem Wahlsieg von Donald Trump müssen sie in den USA mit Protektionismus rechnen. Es drohen Milliarden-Verluste.

28. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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