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Die Bären sind los – profitieren Sie auch in schwachen Börsenphasen

Faulpelze erfreuen sich allgemein eigentlich nicht der ganz großen Beliebtheit. Das gilt auch für das Gros der Teilnehmer am Aktienmarkt. Denn diese setzen bekanntlich am liebsten auf steigende Kurse und bevorzugen dementsprechend Boom-Phasen. Aber auch wenn die Bären das Sagen haben, lassen sich mit richtigen Investments ordentliche Gewinne erzielen.

Die Erwartungen der Anleger spielen am Finanzmarkt eine große Rolle. In dieser Hinsicht wird an der Börse zwischen Bären- und Bullenmarkt unterschieden. Der Bär steht dabei für einen erwarteten Rückgang der Kurse, seine Grundhaltung ist pessimistisch. Der Bär verdient sein Geld auf der Basis von Unglauben und Skepsis. Der Bärenmarkt bewegt sich abwärts.

Vor der Frankfurter Wertpapierbörse stehen Bulle und Bär als Bronzestatuen als Symbole für das Auf und Ab am Aktienmarkt.


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Wie ist der Bärenmarkt gekennzeichnet?

Der Bärenmarkt, der auch mit dem französischen Begriff Baisse bezeichnet wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Börsenkurse über einen längeren Zeitraum sinken. In den entsprechenden Marktphasen hat die Mehrheit der Investoren wenig Vertrauen in das Börsengeschehen und erwartet sinkende Kurse.

Daher werden Anleger, die sich auf eine negative Kursentwicklung eingestellt haben und im Rahmen dieser Vorstellung handeln, Bären genannt.

Unter Börsianern hört man auch oft den Begriff der Bärenmarktrallye. Bärenmarktrallye bezeichnet eine deutliche Zwischenerholung in einem allgemein schwachen Umfeld. Es ist praktisch ein falsches Signal des Marktes, wobei eine vermeintliche Erholung in Aussicht gestellt ist.

Bärenmarktrallye ist quasi ein Warnhinweis für all jene, die dem Trugschluss verfallen, dass der Abwärtstrend beendet sein könnte. Das Gegenteil davon ist die sogenannte Bärenfalle. Hierbei werden (in einem Aufwärtstrend) für kurze Zeit fallende und danach wieder steigende Kurse signalisiert.

Mit Short-ETFs vom Bärenmarkt profitieren

Neben einigen hochspekulativen Möglichkeiten wie entsprechenden Derivaten oder Optionsscheinen können Anleger von den fallenden Kursen des Bärenmarktes mithilfe von Short-ETFs profitieren. Allerdings erfordern derartige Investitionen gute Marktkenntnisse und einige Erfahrung an der Börse.

Wenn der DAX beispielsweise an einem Tag um 1,5 % fällt, steigt ein entsprechendes Short-ETF um 1,5 %. Das Short-ETF verwandelt ganz simpel die Verluste in Gewinne. Aus minus 1,5 % werden plus 1,5 %. Das gilt jedoch auch umgekehrt: Wenn der DAX um 1,5 % steigt, fällt auch das Short-ETF um 1,5%.

Daraus ist klar ersichtlich, dass es schon ein wenig Erfahrung bedarf, hierzu besonders geeignete negative Börsentrends zu erkennen. Denn nur wer dazu in der Lage ist und der auch Fehlsignale identifizieren kann, sollte sich auf dieses Gebiet wagen.

Dann allerdings sind Short-ETFs probate Mittel in Abwärtstrends satte Gewinne zu erwirtschaften. Für Börseneinsteiger sind sie jedoch nicht geeignet.

10. Mai 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.