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Die bedeutsamsten Denker der Finanzwelt: Ein Überblick

In der Wirtschaft versuchen sich viele, doch nur einige wenige können von sich behaupten, wirklich große Denker zu sein. Sie scheinen die Wirtschaft verstanden zu haben, konzipieren Aktienregeln, stellen Theorien auf und analysieren ohne Unterlass. Ihre Werke werden zu Meilensteinen, an denen sich viele folgende Investoren orientieren oder diese sogar weiterentwickeln und sich so selbst einen Namen machen.

Zu diesen großen Denkern der Wirtschaft zählen Peter Lynch, Benjamin Graham, Michael O’Higgins und selbstverständlich Warren Buffett. Besonders Benjamin Graham, der „Vater der Wertpapieranalyse“ sollte Mitte der 1930er-Jahre wichtige Gedanken und Überlegungen liefern, an denen sich auch die heutigen berühmten Investoren O’Higgins und Buffett orientieren.

Peter Lynch: Fondsmanager der Spitzenklasse

Peter Lynch, der erfolgreichste Fondsmanager der Welt, begann beispielsweise bereits während seines Studiums, in Aktien zu investieren. Besonders die Investition in das Luftfrachtunternehmen Flying Tiger Line machte sich für den 1944 geborenen Investoren bezahlt. Vom Boston College über die Wharton School der University of Pennsylvania kam er zur Wall Street.

Von da an ging es für Lynch steil bergauf. Der Höhepunkt seiner Karriere dauerte ganze 13 Jahre lang an, in dieser Zeit war er Manager des Fidelity Magellan Fonds – ständig in Hektik und sehr erfolgreich. Seine Aktienregeln für Anleger sind in diesem Zusammenhang ebenso simpel wie effektiv.

Die Fundamentalanalyse im Fokus: Benjamin Graham, Michael O’Higgins und Co.

Benjamin Graham begann noch vor Lynch mit der Aktienanalyse, sein 1934 veröffentlichtes Werk „Security Analysis“ gilt als Basis der fundamentalen Wertpapieranalyse. Viele Investoren orientieren und orientieren sich noch heute daran und bauen ihre Strategien auf Grahams Theorie auf, darunter auch die beiden einflussreichen Investoren Michael O’Higgins und Warren Buffett.

So kombinierte Michael O’Higgins Grahams Ansätze mit denen des Investoren John Slatter und entwickelte daraus eine verbesserte Dow-Jones-Strategie. O’Higgins‘ Strategie wurde wiederum weiter aufgegriffen und modifiziert, unter anderem von Robert Sheard, der so bestimmte Auswahlmethoden konzipierte. Dazu zählen seine Low-4- sowie die Low-2-Strategien. Daneben gibt es außerdem noch die Top-Dividenden-Auswahlmethode.

Warren Buffett: Der größte Investor unserer Zeit

Bodenständig und erfolgreich sein: Warren Buffett zeigt, dass Erfolg nicht zu Kopf steigen muss. Der Investor wurde 1930 in Omaha, Nebraska, geboren und lebt – überraschenderweise – noch heute dort.

Durch seinen Vater, einen Broker, kam er schon früh mit Wertpapieren in Berührung, bereits im Alter von 11 Jahren erwarb er seine ersten Aktien. Mit 16 Jahren verpachtete er bereits ein Stück Land, das er selbst gekauft hatte – seine Fähigkeiten als Geschäftsmann stellte Buffett so schon früh unter Beweis.

Nach seinem Studium, unter anderem an der Columbia University als Schüler von Benjamin Graham, arbeitete er in den Unternehmen seines Vaters sowie seines Lehrers Graham als Wertpapieranalyst, gründete 1956 seine erste Kommanditgesellschaft und erwarb 1965 große Anteile an der Kapitalgesellschaft Berkshire Hathaway, dessen Chairman er auch heute noch ist.

Besondere Denker, erfolgreiche Investoren

Lynch, Graham, O’Higgins und Buffett ist eines gemein: Ihr Erfolg – und damit auch ihr Einfluss, insbesondere Grahams Stellenwert auch heute noch – macht sie zu den größten und bedeutsamsten Denkern der Finanzwelt.

30. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.