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Mentaler Stop: Die bessere Alternative zur Stop-Loss-Order

Die New York Stock Exchange (NYSE) schafft zum 26. Februar 2016 die Stop-Loss-Order ab.

In einem vorangegangenen Beitrag hatte ich bereits durchblicken lassen, dass mich diese Nachricht hoch erfreut hat.

Hier werde ich Ihnen begründen, warum Sie mit der Abschaffung der Stop-Loss-Order nicht hadern sollten.

Nein, Sie sollten sich vielmehr wünschen, dass alle anderen Börsen dem Beispiel der NYSE baldmöglichst folgen.

Außerdem zeige ich Ihnen, wie Sie ohne Stop-Loss-Order nicht nur leben können, sondern sogar viel besser klar kommen werden. Lassen Sie sich überraschen!

Lasset die Spiele beginnen!

Das Problem mit den Stop-Loss-Orders ist, dass sie für die Markt-Teilnehmer im Orderbuch ersichtlich sind. Genau hier setzen die Großinvestoren ihren Hebel an:

Liegt für die von ihnen gehaltenen Positionen eine ausreichend hohe Zahl an Stop-Loss-Orders im Markt, dann beginnen Sie ihr immer gleiches Spiel:

Es wird eine große Verkaufs-Order platziert, die den Kurs soweit drückt, bis die nächstgelegenen Stop-Loss-Orders aktiviert werden.

Danach wird die Großinvestoren-Manipulation quasi zum Selbstläufer: Wie umfallende Domino-Steine wird eine Stop-Loss-Order nach der anderen aktiviert und ausgeführt.


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Das wiederum hält den Verkaufsdruck aufrecht, lässt den Kurs weiter sinken und immer tiefer angesiedelte Stop-Loss-Orders werden exekutiert.

Des Großinvestors Freud‘ – des Privat-Anlegers‘ Leid

Sind alle Stop-Loss-Orders abgeräumt, kauft der Großinvestor seine zuvor verkaufte Position wieder zurück – natürlich deutlich günstiger. Dieses Vorgehen führt dann dazu, dass der zuvor abwärts manipulierte Kurs wieder steigt.

Der Großinvestoren freut sich über eine wieder einmal gelungene Verbilligung seiner Position und die ausgestoppten Privatanleger ärgern sich „ein Bein ab“:

Wie durch einen Spuk haben sie plötzlich keine Position mehr und müssen obendrein noch zuschauen, wie der Kurs ihrer Ex-Position wieder nach oben rast.

Wer diese „Großinvestoren-Abzocke“ jemals miterlebt hat, weiß die Abschaffung der Stop-Loss-Order zu schätzen.

Verlust-Begrenzung: Es geht besser OHNE Stop-Loss-Order!

Doch welche Möglichkeiten haben Sie, um künftig auch ohne Stop-Loss-Order „überleben“ zu können?

Der von mir ermittelte Stop wird eben nicht als Verkaufs-Auftrag an der Börse platziert, sondern existiert sozusagen nur im Hinterkopf (daher: mental).

Dieser „gedankliche“ Stop wird erst in dem Moment „aktiviert“, wenn der Kurs unserer Wachstums-Aktie darunter „schließt“.

Das heißt: Es ist völlig egal, ob der Kurs während des Handels den mentalen Stop unterbietet.

Erst, und nur dann, wenn der Schlusskurs unter dem mentalen Stop liegt, erhalten meine Leser von mir eine Eilmitteilung, in der ich den Verkauf empfehle.

Fazit

Die Vorteile des mentalen Stops liegen auf der Hand:

  • Ihre Position bleibt Ihnen erhalten, wenn der Kurs nur einmal kurzzeitig unter die Stop-Marke rutscht.
  • Die ausschließliche Berücksichtigung des Schlusskurses gestattet es Ihnen, auch an turbulenten Handelstagen ruhig und gelassen zu bleiben.

Mit einem mentalen Stop behalten Sie zudem die Initiative:

  • Sie können nach Handelsschluss in aller Ruhe überlegen, zu welchen Bedingungen Sie Ihre Position am nächsten Handelstag verkaufen wollen.
  • Er gibt ihnen sogar die Freiheit, zu entscheiden, ob Sie überhaupt verkaufen sollten oder der Position – beispielsweise aus charttechnischen Gründen – noch eine Chance geben wollen.

Freuen Sie sich also mit mir, dass die Großinvestoren – zumindest an der NYSE – endlich dieser legalen Möglichkeit der Abzocke beraubt werden.

Und hoffen Sie zudem gemeinsam mit mir auf einen künftig faireren Handel auch an allen anderen Börsen!

18. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.