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Die besten Alternativen zu Branchenfonds

In unsicheren Zeiten an der Börse sollten Sie versuchen, ihr Depot nicht regional, sondern branchenspezifisch auszurichten. Die bekannteste Methode dabei, ist der Handel mit Branchenfonds.

Doch es gibt Alternativen, die Sie kennen sollten, denn diese könnten besser zu Ihrem Depot passen.

Branchenindex-Zertifikate: Ihre kostengünstige Alternative zu Branchenfonds

Es gibt noch eine weitere Alternative zum Direktinvestment in besonders aussichtsreiche Aktien einer Branche: den Erwerb von Branchenindex-Zertifikaten.

Mit solchen Index-Zertifikaten investieren Sie in die Aktien, die in dem jeweiligen Branchenindex notiert sind.

Das heißt aber auch, dass die Performance Ihrer Anlage niemals besser sein kann als die Entwicklung des entsprechenden Indexes.

Umgekehrt geraten Sie aber auch nicht in die Gefahr, dass der Manager eines Branchenfonds sein angestrebtes Ziel verfehlt, wenigstens den Index zu schlagen.

Ein weiterer Vorteil ist der, dass solche Zertifikate wie Aktien an der Börse gehandelt werden und Ihnen daher viel geringere Kosten verursachen als Fonds, für die Sie in der Regel einen Ausgabeaufschlag zahlen müssen.

Auf diese Weise können Sie auch sehr viel flexibler auf Entwicklungen an der Börse reagieren.

Mit dem Leader-Zertifikat können Sie gezielt auf Branchenrotationen setzen

Wie Ihnen die letzten Jahre deutlich gezeigt haben, bringt eine Buy-and-hold-Strategie (= Kaufen-und-halten-Strategie) gerade für einen branchenspezifischen Ansatz aber nicht die Vorteile, die ein solcher eigentlich impliziert.

Vielmehr geht es darum, im richtigen Moment Aktien aufstrebender Branchen zu kaufen und sich abschwächender Branchen zu verkaufen.

Das gelingt Ihnen nur, wenn Sie Ihr Depot häufiger umschichten, was aber in der Regel mit hohen Kosten verbunden ist. An diesem Punkt setzt das Sector-Leader-Zertifikat an:


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Es investiert in die 4 potenziellen Gewinnerbranchen aus den 18 Dow-Jones-Euro-Stoxx-Branchenindizes.

Vierteljährlich werden die neuen Spitzenreiter ermittelt. Eine weitere Diversifikation findet innerhalb der 4 führenden Branchen über die Auswahl der besten Aktien statt.

Schlüssel der Strategie ist eine von den Analysten der Bank entwickelte Kennzahl, die so genannte Moving Average Momentum Ratio (MAMR), die die Stärke des Aufwärtstrends einer Branche misst.

Dementsprechend werden die zukünftigen Gewinner unter den Branchen ermittelt.

Dies wären danach im Augenblick die Bereiche Gesundheitswesen, Lebensmittel und Getränke, Finanzdienstleistungen und Versicherungen.

Branchen-Optionsscheine – damit verdoppeln oder verdreifachen Sie Ihre Gewinne

Wenn Sie sich Ihrer Sache ganz sicher sind und selbst schon Erfahrungen mit so genannten derivativen Finanzinstrumenten an der Terminbörse gemacht haben, können Sie auch mit Optionsscheinen auf eine besonders aussichtsreiche Branche setzen.

Sie sollten sich dabei ganz klar machen, dass die großen Chancen, die Sie mit solchen Optionsscheinen haben, immer die Kehrseite der Risiken sind, die Sie damit gleichzeitig eingehen.

Wenn Sie Optionsscheine mit einem so genannten Hebel von zwei oder drei erwerben, wird sich auch dieser Schein ungefähr zwei- bis dreimal so stark entwickeln wie der zugrunde liegende Branchenindex beziehungsweise die in einem Basket-Optionsschein notierten Aktienwerte.

Dieser Hebeleffekt gilt sowohl für eine Kursbewegung nach oben wie nach unten.

Da zudem ein solcher Schein immer nur eine begrenzte Laufzeit hat, kann es im Extremfall dazu kommen, dass Sie Ihren Einsatz völlig verlieren, wenn die Entwicklung an der Börse genau in die entgegengesetzte Richtung läuft als in die, die Sie beim Kauf unterstellt haben.

Die in der Übersicht auf der vorangegangenen Seite aufgeführten Optionsscheine haben überwiegend einen ausgesprochen hohen Hebel von mehr als zehn.

Sie sind daher nur für diejenigen von Ihnen als hoch spekulative Beimischung zum Depot empfehlenswert, die den Totalverlust des Einsatzes leicht verkraften können.

Mehr als fünf % Ihres Depots sollten Sie für so hochheblige Optionsscheine auf keinen Fall einsetzen.

Checkliste: So stellen Sie Ihr Depot optimal um

  • Machen Sie sich klar, dass regional und länderspezifisch ausgerichtete Portfolios vor dem Hintergrund der Globalisierung der Wirtschaft immer mehr an Bedeutung verlieren und von einer stärkeren Branchenorientierung abgelöst werden.
  • Diese wird auch zunehmend den Aufbau der Depots von Privatanlegern bestimmen.Seien Sie sich dessen bewusst, dass Brancheninvestments zwar höhere Gewinnchancen bergen, aber wegen der oft schnellen Veränderungen (Branchenrotation) auch mit größeren Risiken verbunden sind.
  • Daher sollten Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt maximal nur 50% Ihres Depots nach diesem Ansatz ausrichten und den Rest des dafür vorgesehenen Geldes weiterhin unter regionalen und länderspezifischen Gesichtspunkten anlegen.
  • Bilden Sie sich zuallererst eine Meinung darüber, welche Branchen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten die besten wirtschaftlichen Aussichten haben werden.
  • Wählen Sie einzelne Fonds oder Index-Zertifikate aus jenen zwei bis drei Branchen aus, die Sie für besonders chancenreich halten. Wenn Ihnen eine sachkundige Auswahl schwer fällt, können Sie auch auf die im Beitrag ausgesuchten Instrumente zurückgreifen, die solche Auswahl und ständige Umschichtungen für Sie vornehmen.
  • Beachten Sie, dass die guten Aussichten einer Branche und die Aktualität eines Anlagethemas irgendwann auch einmal nachlassen.
  • Zwar sollten Sie Branchenfonds – wie Fonds überhaupt – nur als mittelfristiges Investment mit einer Anlagedauer von wenigstens drei Jahren kaufen.
  • Wenn sich gravierende negative Veränderungen in den vom Fonds abgedeckten Marktsegmenten ergeben, sollten Sie sich aber nicht scheuen, Ihre Anteile zu veräußern. Das gilt umso mehr, je übertriebener und schneller die Aufwärtsbewegung der Kurse stattgefunden hat.

16. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.