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Die besten Dividendenwerte auswählen: Gewinnentwicklung und Cashflow

Die Ausschüttungsquote ist der erste wichtige Faktor bei der Bewertung von Dividendenaktien.

Im Folgenden zeige ich Ihnen zwei weitere wichtige Faktoren.

Dividendenhistorie: Wie stetig und regelmäßig waren die Ausschüttungen bisher?

Dividendenaktien mit hohen und stetigen Ausschüttungen sind in der Regel defensive Titel.

Mehr zum Thema: Beachten Sie die Ausschüttungsquote bei Dividendenaktien

Die Aktionäre legen bei diesen Geschäftsmodellen weniger Wert auf hohe Wachstumsraten und mehr Wert auf möglichst stetige, regelmäßige Ausschüttungen.

Tatsächlich sagt die Regelmäßigkeit der Dividenden und ihr stetiges Wachstum viel über die Qualität eines Unternehmens aus.

Aber Vorsicht: Sie müssen bei der Betrachtung der Dividendenhistorie auch wissen, ob es sich beim jeweiligen Unternehmen um einen zyklischen (also von der Konjunktur abhängigen) oder um einen nicht-zyklischen (also weitgehend von der Konjunktur unabhängigen) Wert handelt.

Bei zyklischen Aktien aus Branchen wie Automobil, Maschinen- und Anlagenbau oder Chemie kann die Dividende schon mal schwanken oder ausbleiben.

Das ist ganz normal. Bei nicht-zyklischen Aktien sollte das besser nicht der Fall sein, da deren Geschäftsmodell in jeder Konjunkturphase solide Gewinne abwerfen sollte.


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Fazit: Bevorzugen Sie regelmäßige, steigende Dividenden

Wie sahen die Dividendenausschüttungen in den vergangenen 5 Jahren aus? Im Prinzip gilt: Besser regelmäßige Zahlungen als unregelmäßige Zahlungen.

Besser ständig steigende Dividenden als stark schwankende oder gar laufend zurückgehende Dividendenzahlungen.

Übrigens gibt es eine Reihe von Unternehmen, die im Laufe der zurückliegenden 100 Jahre ununterbrochen eine Dividende gezahlt haben – und das trotz zweier Weltkriege und zahlreicher Wirtschaftskrisen. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Ölfördergesellschaft Exxon Mobile (Dividendenzahlungen seit 1908)
  • der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (Dividendenzahlungen seit 1890)
  • der Mischkonzern General Electric (Dividendenzahlungen seit 1899)
  • der Konsumgüterhersteller Colgate-Palmolive (Dividendenzahlungen seit 1895)

Gewinnentwicklung: Wo geht die Reise hin?

Die Dividenden mögen noch so attraktiv sein – investieren Sie nicht in Unternehmen ohne Zukunftsaussichten.

Und damit sind wir beim dritten Kriterium, das Sie sich bei der Auswahl von Dividendenaktien genauer ansehen sollten: die Gewinnentwicklung.

Die klassische Gewinngröße ist der Jahresüberschuss. Dieser lässt sich allerdings leicht manipulieren, außerdem sind darin viele Einnahmen enthalten, die gar nicht auf das eigentliche Kerngeschäft des Unternehmens zurückgehen.

Beispielsweise Erlöse aus dem Verkauf von Tochterunternehmen, firmeneigenen Immobilien oder Produktionsstätten.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich stattdessen (so verfügbar) den operativen Cashflow anzusehen.

Diese Kennzahl verrät Ihnen, welche Mittelzuflüsse ein Unternehmen im eigentlichen Kerngeschäft verzeichnen kann, ein Autobauer also mit der Herstellung von Autos, ein Pharmaunternehmen mit der Entwicklung und dem Verkauf von Medikamenten.

Unternehmen, deren Gewinn über Jahre stagniert oder gar sinkt, sollten Sie trotz hoher Dividende nicht in ihr Depot aufnehmen – zumindest nicht langfristig.

Denn hier können Sie nicht von einem stetigen Wachstum und damit einem langfristigen Anstieg von Aktienkurs und Dividendenzahlungen ausgehen.

Fazit: Achten Sie auf einen steigenden operativen Cashflow

Als Favoriten unter den Dividendentiteln dürfen diejenigen Aktiengesellschaften gelten, deren operativer Cashflow in der Vergangenheit regelmäßig gestiegen ist und dies voraussichtlich auch in Zukunft tun wird.

Mehr zum Thema: Dividende ist nicht gleich Dividende – Das kleine Einmaleins der Ausschüttungen

Vereinzelte Gewinneinbrüche sind dabei nicht von Belang, solange nur die Tendenz stimmt: dass es aufwärts geht.

30. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.