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Die Börse: Wichtige Hintergründe für Einsteiger

Wenn man „Börse“ hört, denken die meisten Leute unweigerlich an die Wall Street.

Doch der Begriff hat einen weit größeren Umfang, den wir Ihnen hier etwas näher bringen wollen.

Was ist die Börse?

Generell handelt es bei einer Börse um einen durch bestimmte Regeln organisierten Markt, auf dem fungible – also vertretbare und leicht auszutauschende – Waren gehandelt werden.

Mit folgenden Dingen kann an einer Börse Handel getrieben werden:

  • Wertpapiere, also Aktien und Anleihen
  • Devisen
  • Waren, Produkte und Rohstoffe
  • abgeleitete Rechte (Derivate)
  • Dienstleistungen
  • Elektrischer Strom
  • CO2 und andere Emissionen

Während festgeschriebener Handelszeiten führen Makler Angebot und Nachfrage der gehandelten Werte zusammen. Dadurch entstehen die permanent bewegten Preise der Güter, die auch Kurse genannt werden.

Mehr dazu: Deutsche Börse Handelszeiten: Wann findet der Handel statt?


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Geschichte des Begriffs „Börse“

Das Wort Börse stammt ursprünglich aus dem Lateinischen (von „bursa“) und bedeutete „Ledersäckchen“, also ein Behältnis zum Transport von Waren oder Münzen.

Die heute gebräuchliche Verwendung im Sinne eines Wertpapier-Marktes entstand im 16. Jahrhundert.

Die wohlhabende Kaufmannsfamilie van de B(e)urse aus Brügge veranstaltete regelmäßige Handelstreffen mit anderen Kaufleuten, hauptsächlich aus Italien.

Das niederländische Wort „Borse“ ging somit von der Familie auf diese Treffen über und verbreitete sich anschließend im gesamten europäischen Raum für großangelegte Zusammentreffen von Händlern.

Unterschiedliche Börsenarten

Je nach der Struktur der Börse und der Art der gehandelten Werte unterscheidet man verschiedene Formen:

  • Die Warenbörsen, zum Handeln von importierten und heimischen Erzeugnissen oder in Form spezialisierter Produktbörsen, die sich auf bestimmte Welthandelsgüter, wie Edelmetalle oder Kaffee, spezialisiert haben
  • Die Terminbörse (oder Warenterminbörse), zur Abwicklung von Warentermingeschäft und dem Handel mit Derivaten
  • Die Wertpapierbörse (oder Aktienbörsen), für den Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren
  • Die Devisenbörse, zum Handeln von Fremdwährungen

Weiter existieren börsenähnlich organisierte Märkte, beispielsweise Dienstleistungsbörsen für Geschäfte im Verkehrs- und Versicherungsbereich, zum Beispiel Schifffahrtsbörsen.

Mehr zum Thema: Börse: Karriere- und Aufstiegschancen auf einen Blick

Handelszeiten

Bei den Handelszeiten an allen Börsen wird unterschieden zwischen dem Parketthandel und dem Computerhandel (wie zum Beispiel Xetra).

Kleinere Börsen verfügen oftmals nur über den Parketthandel.

Der Parketthandel beginnt an den Börsen Frankfurt und Stuttgart um 09:00 Uhr Ortszeit, an den Börsen Berlin, Düsseldorf und München um 8:00 Uhr. Er endet um 20:00 Uhr Ortszeit, auf Xetra bereits um 17:30 Uhr Ortszeit.

Bedeutende Handelsplätze

International bedeutende Börsenplätze sind:

  • New York Stock Exchange an der Wall Street
  • New York Mercantile Exchange
  • Computerbörse NASDAQ
  • London Stock Exchange
  • London Metal Exchange
  • Tokyo Stock Exchange
  • Frankfurter Wertpapierbörse
  • Hong Kong Stock Exchange
  • Singapur
  • Toronto Stock Exchange
  • SWX Swiss Exchange
  • Amsterdam/Paris/Lissabon/Brüssel (Euronext)

Mehr dazu: Börse: Wie funktioniert Handel heute?

4. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.