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Die Dividende – Definition und Erklärung

Aktionäre profitieren in der Regel von der Dividende. Sie ist eine Art Bonus für Aktionäre, die Unternehmen nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr auszahlen.

Doch ganz so simpel ist die Definition der Dividende nicht. Informationen über die steuerliche Behandlung oder die Aussagekraft dieser Gewinnausschüttung sind ebenfalls wichtig.

Dividende: eine kurze Definition

Die Dividende ist eine Erfolgsbeteilung der Aktionäre nach einem abgelaufenen Geschäftsjahr eines Unternehmens.

Die Höhe der Dividende ist meist an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt, es besteht seitens der Aktionäre allerdings kein Anrecht auf die Ausschüttung dieser Prämie.

Die Aktionärsversammlung kann sich auch gegen die Auszahlung einer Dividende aussprechen. Dies geschieht zum Beispiel, um die Kapitalsubstanz des Unternehmens nicht zu schwächen.

Beschluss und Auszahlung

Die Höhe der Dividende wird auf der Hauptversammlung vom Vorstand den Aktionären vorgeschlagen. Mit einer einfachen Mehrheit kann dann die Dividendenhöhe festgesetzt werden.

Mehr zum Thema: Dividendenausschüttung: was versteht man darunter?


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Die Auszahlung erfolgt eine Tag nach der Beschlussnahme. Bei Aktien, die beispielsweise einen Tag nach der Hauptversammlung („Ex-Tag“) gekauft wurden, besteht kein Dividendenanspruch.

Jedoch ist es jedem Aktionär möglich, bis zum Tag der Hauptversammlung noch Aktien des entsprechenden Unternehmens zu erwerben und von der Ausschüttung zu profitieren.

Mehr zum Thema: Wann ist man berechtigt, eine Dividende zu erhalten?

Steuerliche Behandlung der Dividende

Die Ausschüttung der Dividende wird seit 2009 abgeltend besteuert. Dies bedeutet einen Abzug von 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer.

Die Abgeltungssteuer wird der Dividende automatisch abgezogen, bevor sie auf das zugehörige Konto des Wertpapierdepots überwiesen wird.

Es ist aber der Sparerpauschbetrag von 801 € bzw. 1602 € für Ehepaare zu beachten. Betragen alle Einkünfte aus Kapitalvermögen weniger als der Sparerpauschbetrag, ist der Gewinn von der Steuer befreit.

Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen zählen jedoch nicht nur Dividenden, sondern auch Zinsen und Gewinne aus dem Verkauf von Kapitalanlagen und Termingeschäften.

Dividendenrendite

Bei einer Definition der Dividende sollte auch die Dividendenrendite Beachtung finden. Insbesondere vor der Ausschüttung einer Dividende errechnen Aktionäre auch die Dividendenrendite.

Der erwartete Betrag wird mit dem aktuellen Preis der Aktie ins Verhältnis gesetzt:

Dividendenrendite: (Dividende / Aktienkurs) x 100%

Mehr zum Thema: Die Dividendenrendite zur Bewertung einer Aktie

Die Dividendenrendite ist ein relativ aussagekräftiger Indikator, um die Erfolgsaussichten und die Attraktivität einer Aktienanlage abschätzen zu können.

Aussagekraft der Dividendenausschüttung

Durch regelmäßige und hohe Dividendenausschüttungen können Aktionäre an das Unternehmen gebunden werden.

Für viele Aktionäre ist die Höhe der Dividendenausschüttung zudem ein wichtiges Indiz, um die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens einzuschätzen.

Kann ein Unternehmen hohe Bonuszahlungen garantieren, zeigt dies dem Aktionär, dass das Unternehmen wirtschaftlich stark aufgestellt ist.

4. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.