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Die Einführung der EU-Gemeinschaftswährung: Hinter den Kulissen

Nach der Brexit-Entscheidung der Briten gibt es noch mehr Chaos in der EU.

Denn es rumort nicht nur auf der Insel, sondern überall in Europa; v. a. auch im krisengeschüttelten Italien.

Wird der Euro abgeschafft?

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass die 5-Sterne-Bewegung (Movimento 5 Stelle) zum nächsten Schlag ausholen will.

Sie hat nicht nur bei den jüngsten italienischen Kommunalwahlen abgeräumt, sondern strebt etwas an, das die gesamte EU-Elite erschüttert: ein Referendum über den Euro.

Die europäische Einheitswährung habe Italien geschadet und würde so nicht funktionieren.

Nun sollen die Bürger darüber entscheiden; v. a. darüber, ob das Land weiterhin in der Eurozone bleiben soll oder nicht – auch wenn eine solche Abstimmung zunächst einmal keinen verbindlichen Charakter hätte.

Zweifelhafte Euro-Einführung

Tatsächlich ging die Einführung des Euro einst nicht mit rechten Dingen zu – Zeit Ihnen die Fakten zu präsentieren, die Sie sonst nicht zu hören bekommen.

Schon Helmut Schmidt sagte:

„Als der Vertrag von Maastricht 1992 unterzeichnet wurde, hatte die EU 12 Mitgliedsstaaten. Und diese 12 haben den Fehler gemacht, jedermann in Europa zum Beitritt einzuladen, auch zur gemeinsamen Währung.“


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Und weiter: „Die Deutschen haben nicht richtig hingeschaut. Sie waren beschäftigt mit der Wiedervereinigung.“

Tabu-Thema: Gekaufte Wiedervereinigung

Man kann zurecht behaupten: Die deutsche Wiedervereinigung wurde gekauft. Dass dies keine Verschwörungstheorie ist, werden Sie schnell erkennen, wenn Sie weiterlesen:

So gab der Historiker und Kohl-Biograf Hans-Peter Schwarz Politikern wie Mitterrand, Delors, Chirac und den Regierungen der damaligen Weichwährungs-Länder Mitschuld an der Einführung der Gemeinschaftswährung.

Sie hätten Kohl auf den Weg gedrängt und ihn dafür gebauchpinselt. Sie verlangten nach der „Europäisierung der D-Mark“.

Diese war, wie Sie wissen, nicht nur die stärkste Waffe der Deutschen, sondern die stärkste in ganz Europa. Und diese musste zerstört werden.

Deutsche sollen zahlen

Hierzu konkreter wurde der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Heinrich Weiss.

Er meinte wortwörtlich:

„Als ich 1991 als BDI-Präsident mit meinem französischen Kollegen das Thema besprach, wies dieser mich in aller Offenheit darauf hin, dass Deutschland hier den Preis für die französische Zustimmung zur Wiedervereinigung zu bezahlen habe:

‚Wir möchten die Deutschen langfristig an der Finanzierung der riesigen ungedeckten Pensionslasten im französischen Staatshaushalt beteiligen.‘ “ – Also verspätete Reparations-Zahlungen?

Euro war der Preis für die deutsche Wiedervereinigung

Selbst der damalige Innenminister und heutige Bundesminister Wolfgang Schäuble gab zu, dass die Preisgabe der D-Mark eine der Konzessionen war, den Weg zur deutschen Vereinigung zu ebnen.

Wenn sie noch 2 weitere Stimmen dazu hören wollen, bitte schön:

  1. Altbundespräsident Richard von Weizsäcker sagte, der Euro sei nichts anderes als der Preis für die Wiedervereinigung.
  2. Und Norbert Blüm, ehemaliger Bundesarbeitsminister, erklärte, dass Deutschland für das neu gestaltete Europa ein Opfer bringen müsse; nämlich die D-Mark.

Helmut Kohl opferte die D-Mark auf französischen Druck hin

Fakt ist, dass der ehemalige französische Präsident Francois Mitterand die Wiedervereinigung Deutschlands zunächst verhindern wollte.

Und: Er wollte die D-Mark loswerden. Für die Zustimmung der Wiedervereinigung verlangte er von Kanzler Helmut Kohl die Einheitswährung.

Im Folgenden haben wir für Sie aus einem alten Focus Money-Artikel (25/2012) eine Stelle herausgekramt, die äußerst interessant ist:

„Jaques Attali, Mitterands außenpolitischer Berater, erklärte: ‚Um eine Balance zu erhalten, möchten wir über die deutsche Atombombe reden.’ Darauf antworteten die Deutschen: ‚Sie wissen doch, wir besitzen gar keine Atombombe.’

Woraufhin Attali sagte: ‚Ich meine die Deutsche Mark.’ Kohl wollte partout die Wiedervereinigung. Also opferte er das Stärkste, was Deutschland hatte: die D-Mark.“

So und nicht anders war es damals. Haben Sie je davon gehört?

4. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.