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Die erzwungene staatliche Energiewende: Fakten und Hintergründe

Die Energiewende stellt sich immer mehr als Schwarzes Loch heraus:

Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2030 Ökostrom um 75% ausgeweitet, die Energie-Versorgung mit Kohle hingegen noch vor 2050 beendet wird.

Bis 2030 sollen Kraftwerke ihren Kohlendioxid-Ausstoß gegenüber 2014 um 50% reduzieren.

Die erzwungene staatliche Verkehrs-Energiewende

Um den CO2-Ausstoß durch den Verkehr um bis zu 40% zu reduzieren, sollen Elektro-Autos zukünftig Benzin- und Diesel-Fahrzeuge ablösen.

Doch diese sind hierzulande nicht sehr beliebt, wie Ihnen bereits aufgezeigt wurde.

Das ist so aufgrund der zu hohen Anschaffungs-Kosten (trotz Kaufprämie), einer zu geringen Reichweite und langer Batterie-Ladezeiten.

Dennoch soll die Energiewende auch im Verkehr erzwungen werden – durch höhere Abgaben auf fossile Treibstoffe wie Benzin und Diesel.


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Schon jetzt verdient sich der Staat eine goldene Nase; Bei einem Benzinpreis von beispielsweise 1,20 € kassiert der Fiskus 84,55 Cent an Gesamt-Steuern (Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer).

Schäubles Benzin-Steuer

Vielleicht erinnern Sie sich ja noch – viele Bürger haben es jedenfalls nicht vergessen: Im Februar 2016 machte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Vorschlag, die Flüchtlings-Krise mit einer zusätzliche Benzin-Steuer zu finanzieren.

Als dies bekannt wurde, folgte ein öffentlicher Aufschrei, sodass er schnell wieder zurückrudern musste.

Schließlich standen im März 2016 3 wichtige Landtags-Wahlen an, die die Regierungs-Parteien zumindest in 2 Bundesländern mit Bausch und Bogen verloren.

Allerdings lobte Valdis Dombrovskis, der Vizepräsident der Europäischen Kommission, diesen deutschen Vorstoß.

Und der ist wahrlich noch lange nicht vom Tisch, wie Sie jetzt sehen. Denn nun soll er sozusagen mit dem Klimaschutzplan durch die berühmte Hintertür kommen.

Milchmädchen-Rechnung der Bundesregierung

Um den Verbraucher also zu den ungeliebten E-Autos zu zwingen, sollen auf fossile Treibstoffe noch höhere Abgaben hinzukommen.

So stellt sich allerdings die Frage: Wie sollen 40 Mio. PKW und 2 Mio. LKW mit Ökostrom betrieben werden?

Was, wenn der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint? Dann müssen konventionelle Kraftwerke den Strom wieder mit Brennstoffen versorgen.

– Was für eine Milchmädchen-Rechnung…

Ausufernder Stromverbrauch durch E-Autos

Zu bedenken ich auch das, was der ADAC ermittelte: In Deutschland fahren PKW jährlich rund 700 Mrd. km.

Um diese km-Leistung nicht mehr mit Benzin- oder Diesel-, sondern mit Elektro-Autos zu erbringen, würde der Stromverbrauch zwischen 25 und 30% steigen.

Umgerechnet entspricht das – bei einem Verbrauch je E-Auto und je 100 km von etwa 20 bis 30 kWh – zwischen 140 und 220 Mrd. kWh. – Und das betrifft nur den Verkehr.

Hinzu kommen noch rund 600 Mrd. kWh Stromverbrauch durch Privat-Haushalte und Industrie. – Ein gigantisches Stromversorgungs-Loch tut sich da auf.

12. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.