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Die EU-Haushalts-Zahlen sind politischer Sprengstoff

Hoch und runter wird die EU-Mitgliedschaft Deutschlands gefeiert – immer noch, möchte man sagen.

Und das geschieht, obwohl sich viele Bürger nicht nur hierzulande, sondern in ganz Europa nicht mehr von Brüssel bevormunden lassen wollen.

Außerdem – und das wird medial und politisch zumeist verschwiegen – zahlt Deutschland, pardon: Sie, als Steuerzahler drauf.

Deutschland ist der größte Netto-Zahler in der Union. Alleine 2015 machte das Land sozusagen Miese, und zwar 14,3 Mrd. €.

So viel zahlten die Deutschen mehr in den EU-Haushalt ein, als sie aus Rückflüssen aus diversen Fonds bekamen.

Wir haben Ihnen auch die anderen Finanz-Verlierer gezeigt, sprich die Geber-Länder/Netto-Zahler und die großen Gewinner, sprich: die Nehmer-Länder.


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Die großen Dummen sind aber die Deutschen.

Selbst Pleite-Staat Griechenland macht hinsichtlich des EU-Haushalts Gewinn

Was für ein System ist das eigentlich? Nehmen Sie nur einmal das Beispiel Griechenland: Die EU hat das Krisenland bislang mit 243 Mrd. € aus 3 Rettungs-Pakten unterstützt.

Entweder in Form direkter Kredite der EU-Staaten oder über Rettungs-Schirme des EFSF und ESM sowie über den IWF. Die eigentliche Tilgung der Kredite mit einer Laufzeit von 30 Jahren beginnt erst 2020.

Und trotzdem gewinnt der Pleitestaat als Nehmer-Land 4,9 Mrd. €. Das sind immerhin 2,8% des griechischen Bruttonational-Einkommens (BNE). Ist das nicht verrückt?

Durch BrExit muss Deutschland noch mehr in die EU-Kasse bezahlen

Was Ihnen auch nicht erzählt wird: Durch den BrExit scheidet Großbritannien als weiterer Netto-Zahler aus der EU aus. Die entstandene Lücke müssen die anderen Mitglieds-Länder untereinander aufteilen.

Natürlich zahlt dahingehend auch Deutschland wieder den größten Brocken. Und der wird zwischen 2,5 und 3 Mrd. € betragen – wohlgemerkt: zusätzlich! Einfach klasse, die EU, finden Sie nicht auch!?

EU-Schande: Die Zahl der von Armut bedrohten Menschen steigt

Mit großen Worten kündigte Brüssel an, die Zahl der von Armut bedrohten Menschen in den nächsten Jahren drastisch zu senken, konkret: bis 2020.

Und was ist geschehen? Genau das Gegenteil.

Hintergrund: Wer weniger als 60% des landesweiten sogenannten medianen Äquivalenz-Einkommens verdient, gilt als von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.

So waren 2010 noch 23,8 % der EU-Bürger von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht. Bis 2014 reduzierte sich diese Zahl der Schande jedoch nicht, sondern stieg kontinuierlich, und zwar auf 24,4%.

Das sind 122 Mio. arme Menschen in Europa!

Von der Troika ausgepresste Krisen-Länder sind besonders von Armut betroffen

Insbesondere in den Ländern, die von der Troika besonders geknebelt wurden, stieg die Zahl der Betroffenen an, und zwar in Spanien sowie in Griechenland.

Gründe dafür sind die schlechte Wirtschaftslage der Länder in der anhaltenden Euro-Krise sowie die daraus resultierende Gering-Beschäftigung und hohe Arbeitslosigkeit.

18. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.