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Die Eurozone: Unwirtlicher Ort für anständige Leute

Yanis Varoufakis, Ex-Finanzminister aus Griechenland spricht Klartext – nämlich darüber, wie es hinter den Kulissen der EU tatsächlich zugeht.

Und das, was der von der Eurogruppe zum Bad Boy abgestempelte Wirtschafts-Wissenschaftler verrät, ist Sprengstoff pur.

Undemokratisches EU-System

Wie haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass die EU ein undemokratisches System ist, in dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geradezu wie ein „Don“ regiert.

Bundeskanzlerin Merkel will nicht, dass etwas Schlimmes passiert, erklärt Griechenland aber, dass es mit der Troika zusammenarbeiten muss.

Eurogruppen-Präsident Jeroen Dijsselbloem gab zum Besten, dass er sozusagen mit alleiniger Entscheidung die Griechen aus der Eurozone werfen kann – und das, obwohl die Erklärungen der Eurogruppe eigentlich einstimmig sein müssen.

Juristisch existiert die Eurogruppe gar nicht

Als Yanis Varoufakis nach einer juristischen Einschätzung fragt, bekommt er von einem offiziellen juristischen Experten eine unglaubliche Antwort:


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„Die Eurogruppe gibt es juristisch gesehen gar nicht; Es gibt keinen Vertrag, der die Einberufung dieser Gruppe regelt.“

In diesem Zusammenhang erklärt Varoufakis:

„Was wir also haben, ist eine nicht-existente Gruppe, die die größte Macht besitzt, die Leben der Europäer vorzubestimmen. Sie ist niemandem verpflichtet, da sie juristisch nicht existiert; keine Protokolle aufbewahrt und vertraulich agiert.“

„Also wird kein Bürger jemals erfahren, was darin diskutiert wurde… Das sind fast Entscheidungen über Leben und Tod, und kein Mitglied muss sich vor irgendjemand rechtfertigen.“

Eine nicht-existente Gruppe bestimmt die Zukunft der Europäer

Wissen Sie, was das heißt? Die Europäer werden von einer juristisch nicht-existenten Gruppe regiert, die walten und schalten kann, wie sie will – und dabei Ihr Leben, Ihre Zukunft und das Ihrer Kinder bestimmt. Das ist unglaublich!

Laut Varoufakis wird diese Gruppe vom deutschen Finanzminister Schäuble dominiert. Er sei der Dirigent des Euro-Orchesters. Er würde es aufeinander abstimmen.

Oder anders ausgedrückt: die verschiedenen Positionen auf eine offizielle Linie bringen, damit die Musik weiter im EU-Einklang spielt.

Innerer Machtzirkel hält sich an keine Regeln

Warum gibt es nach Yanis Varoufakis‘ Bekenntnissen über das Euro-Kartell nun keine aufklärende – und v. a. hinterfragende – Debatte?

In der EU? In den nationalen Parlamenten? In der Presse?

Warum steht er nicht, wie Edward Snowden, auf jeder Titelseite von Lissabon bis Helsinki?

Sein Insider-Bericht stellt die so hochgehaltenen westlich-demokratischen Werte mehr als nur in Frage.

Von wegen Verschwörungstheorie

So gesehen muss man Yanis Varoufakis als einen Aufklärer sehen. Das, was man sogenannten Verschwörungs-Theoretikern vorwirft, ist längst schon zur Gewissheit, zur europäischen Realität geworden.

Die Europäische Union ist ein mittlerweile autoritärer und undemokratischer Herrschafts-Apparat.

Besser als mit Yanis Varoufakis Worten kann man diese bittere Erkenntnis wohl nicht auf einen Nenner bringen: „Unsere Eurozone ist ein sehr unwirtlicher Ort für anständige Leute.“

9. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.