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Die Ferienimmobilie als Investment – 10 Tipps

Das Thema Ferienimmobilie scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben, wie mir zwei befreundete Makler aus Frankreich und Spanien mitteilten.

Wir haben uns eine Zeit lang unterhalten und einige der erhaltenen Informationen will ich im heutigen Immobilien Telegramm mit Ihnen teilen.

Objektangebote und Preise bei Immobilien aus zweiter Hand

Für viele Kapitalanleger scheint es ein sinnvoller Weg zu sein in den Nebenlagen der touristischen Zentren nach einer Immobilie zu suchen. Der Grundgedanke dabei mag sinnvoll sein, die erfolgreiche Umsetzung liegt wie so häufig im Detail.

Wer sich auf Zeitungsanzeigen und das Internet verlässt, darin waren sich beide Makler einig, zahlt zwischen 40 und 60 % höhere Preise. In touristisch interessanten Gebieten können Sie davon ausgehen, dass ein Objekt nur dann auf den Markt kommt, wenn Einheimische und ortskundige Insider kein Interesse an der Immobilie hatten.

Als Insider können Sie diese Spanne nutzen, um ein solches Objekt zu flippen, also einfach weiter zu handeln. Die Versteuerung dieser Spekulationsgewinne ist vernachlässigbar, weil bei der Immobilie das Belegenheitsprinzip gilt.

Eine im Ausland veräußerte  Immobilie wird also nicht Ihren inländischen Einnahmen zugerechnet. Die jeweiligen Steuersätze im Ausland finden Sie im Internet oder bei einer guten internationalen  Steuerkanzlei.


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Meine 10 Tipps:

  1. Bauen Sie gute Kontakte zu Deutschen auf, die in Ihrer Wunsch-Region bereits Immobilien besitzen.
  2. Bauen Sie gute Kontakte zu Einheimischen auf, damit Sie freundschaftliche Tipps über zu verkaufende Objekte erhalten.
  3. Abonnieren Sie die örtliche Tageszeitung, um über die Region permanent informiert zu sein. So vertiefen Sie auch Ihre Sprach- und kulturellen Kenntnisse.
  4. Investieren Sie einen kompletten Jahresurlaub außerhalb der Tourismus-Saison, wenn Sie daran denken später dort Ihren Ruhesitz zu haben.
  5. Fragen Sie nach Erfahrungen und Preisen im Umgang mit Handwerkern und Behörden.
  6. Recherchieren Sie Preise selbst. Im Zweifel – und es geht um Ihr Geld – seien Sie lieber skeptisch, was die Preiswahrheit und -würdigkeit der von einem Makler angebotenen Objekte angeht.
  7. Gehen Sie davon aus, dass bei provisionsfreien Objekten über einen Makler dessen Provision bereits eingepreist ist.
  8. Kaufen Sie niemals vom Plan.
  9. Achten Sie auf die Verkaufssprache in den Texten. Ein Naturstrand hört sich toll an. Tatsächlich wird ein naturbelassener Strand nicht gereinigt und Sie müssen daher mit Treibgut und angeschwemmten Müll rechnen.
  10. Vergessen Sie Timesharing-Modelle.

Es ist klar, dass viele Checklisten unvollständig ist. Dazu sind Objekte, Regionen und persönliche Anforderungen einfach zu unterschiedlich. Wichtig ist, dass Sie an den Kauf einer Ferienimmobilie, wie an jedes alternative Investment auch, sorgfältig herangehen sollten.

So weit von mir für heute, gute Investments.

22. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Dominik Eller
Von: Dominik Eller.