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Die Flucht ins Gold – Das Edelmetall als Zufluchtsort in stürmischen Zeiten

Der Start in das Börsenjahr 2016 begann mit weltweiten Turbulenzen, Kursverlusten und einer allgemeinen Unsicherheit der Anleger. Die großen Indizes in Amerika, Asien und Europa mussten teilweise herbe Rückschläge mit zweistelligen Prozentverlusten hinnehmen und sowohl die großen institutionellen Anleger als auch der private Kleinanleger stellen sich die Frage, wo das Geld in diesen derart stürmischen Zeiten gewinnbringend angelegt werden kann. Ein Comeback feiert aufgrund der angespannten Situation vor allem das gelbe Edelmetall Gold.

Goldpreis zieht nach Talfahrt wieder an

Die psychologisch wichtige Marke von 1.200 Dollar je Feinunze Gold konnte vor kurzer Zeit zurückerobert werden, nachdem die Notierungen für den Rohstoff seit 2012 stetig fielen. Auch die Edelmetall-Bestände im weltweit größten Gold-Fonds SPDR Gold verzeichnen seit Jahresbeginn stetigen Zufluss und trieben den Bestand an physischen Gold auf über 750 Tonnen, da der Fonds für jeden angelegten Dollar die entsprechende Menge Gold hinzukauft.

Seit Anfang Januar floss somit mehr Geld in diesen Fonds als im gesamten vergangenen Jahr 2015. Das angelegte Geld wirkt sich ebenfalls auf den Goldpreis aus, der vor kurzem sowohl die 100- als auch die 200-Tage-Linie überwinden konnte und für ein Kaufsignal sorgt, das als „Golden-Cross-Kaufsignal“ bezeichnet wird. Diese charttechnische Interpretation sorgt bei den Analysten für weitere Kursfantasien und zusätzlichen Optimismus.

Goldminenbetreiber profitieren von steigenden Preisen

An dem steigenden Goldpreise profitieren in der Konsequenz aber auch die Goldminenbetreiber, die sich nicht gegen schwankende Goldpreise abgesichert haben und somit von den steigenden Notierungen unmittelbar profitieren. Die großen Minenbetreiber, allen voran Barrick Gold und Gold Corps freuen sich über massiv steigende Notierungen und können auf einen Anstieg des Aktienkurses seit Jahresbeginn in teilweise dreistelliger Höhe zurückblicken. Auch diejenigen ETFs, die die angesprochenen Minenbetreiber im Portfolio haben, partizipieren an den steigenden Kursen und lassen die Anleger zweistellige Kursgewinne bejubeln.


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Gold gilt seit jeher als beständige, sichere Anlagemöglichkeit und kann zudem als Angstbarometer für die allgemeine Wirtschaftslage gedeutet werden. Die überdurchschnittlich steigenden Kurse spiegeln somit folgerichtig die globale Unsicherheit an den Finanzmärkten wider.

Gold profitiert von Unsicherheit an Märkten

Die unter den Erwartungen gebliebene Wirtschaftsleistung der USA, die unzulängliche Inflationsrate in Europa, der sehr niedrige Ölpreis und die massiven Kurseinbrüche in Asien verhelfen dem Edelmetall auf die Beine und wirkt als Katalysator für die Notierungen.

Diejenigen Goldpositionen, die sich bereits in den Depots der institutionellen und privaten Anleger befanden und für eine breite Risikodiversifikation sorgen sollen, wurden massiv ausgebaut. Ein Ende ist bislang noch nicht in Sicht, auch wenn die Notierungen bereits überhöht scheinen.

Solange die Märkte noch von Unsicherheit geprägt sind, können kurze Rücksetzer und Konsolidierungsmomente als Einstiegschance genutzt werden. Die vergangenen vier Jahre Bärenmarkt halten immer noch einiges an Potenzial bereit.

7. März 2016

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Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.