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Sparkassen: Die ganze Wahrheit über deren miserable Lage

Nichts ist mehr so, wie es einmal war.

Nicht einmal viele der altehrwürdigen Institutionen der Sparkassen können in diesen Krisenzeiten ihre ursprüngliche Geschäfts-Politik aufrechterhalten:

dem Gemeinwohl zu dienen und der Bevölkerung in allen Regionen sichere Geldgeschäfte ermöglichen.

Vielerorts ist von Kunden-Nähe und Krisen-Sicherheit nicht mehr viel zu spüren – ganz im Gegenteil!

Das ist höchst bedenklich, wie wir Ihnen nachfolgend weiter darlegen werden.

Schlechte Zeiten für die Sparkassen

Schon Anfang des Jahres 2015 warnte die Bundesbank, dass sich die Sparkassen frühzeitig für eine lange Durststrecke rüsten müssten.

V. a. wegen der Niedrig-Zinsen würde eine auf das Sparkonto ausgerichtete Sparkultur früher oder später an ihre Grenzen stoßen. Genau das ist nun eingetroffen.


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So kommt die Studie „Die Wertpapiergeschäfte der Sparkassen? – Eine Analyse der Anlagepolitik der deutschen Sparkassen“ der Frankfurt University of Applied Sciences zu folgendem Ergebnis:

Viele Sparkassen müssen die Gelder Ihrer Kunden zunehmend an den Wertpapier- oder Aktienmärkten investieren.

Bedenklich Studien-Ergebnisse über die Sparkassen

Und so sehen die Studien-Ergebnisse der 413 Sparkassen aus:

72 Filialen der Sparkassen (17%) verwenden weniger als die Hälfte ihrer Bilanz-Summe für die eigentliche Kredit-Vergabe. Bei 8 Instituten liegt die Quote sogar unter 30%.

Stattdessen werden die Kunden-Gelder in spekulative Anlage-Formen, wie beispielsweise Schuldverschreibungen/Anleihen angelegt.

Konkret: 43 Sparkassen – das sind rund 10% aller Sparkassen – investieren mehr als 15% ihrer Bilanz-Summe in Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere.

13 Sparkassen haben sogar mehr als 20% in riskanten Anlagen angelegt.

Anlage-Politik der Sparkassen deckt sich nicht mehr mit ihrem öffentlichen Auftrag

Experten schlagen Alarm. Einer davon ist Prof. Dr. Ralf Jasny von der Frankfurt University of Applied Sciences.

Er meint, dass diese Sparkassen sich auf gefährlichem Terrain bewegen.

Es würde sich um ein Struktur-Problem einzelner Sparkassen handeln, das das ursprüngliche Geschäftsmodell infrage stellte.

Der Eindruck entstehe, so Jasny weiter, dass diese Anlage-Politik der Sparkassen nichts mehr mit der Erfüllung des gesetzlich verankerten öffentlichen Auftrags der Versorgung der regionalen Wirtschaft mit Krediten zu tun habe.

Die Filial-Schließungen vielerorts würden hier ins Bild passen. Tatsächlich drückten die Sparkassen bereits kräftig die Kostenbremse:

Mitarbeiter wurden kosteneffizienter eingesetzt und das Filialnetz immer mehr ausgedünnt.

Auswirkungen der EZB-Politik belasten immer mehr Anleger

Im März 2016 gab der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, bekannt, dass die Auswirkungen der EZB-Politik immer mehr die Anleger belasten würden.

Neben den Sparern sind das auch zunehmend Versicherer, Sozialversicherungen, Krankenkassen und Stiftungen.

10. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.