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Die größten Börsenmythen und ihr Wahrheitsgehalt

Aktienneulinge versuchen sich oft an Marktthesen und Börsenmythen zu orientieren, um die richtige Anlageentscheidung zu treffen.

Dabei entpuppen sich Börsenmythen immer wieder als kaum belastbare Hilfe, wenn es um Investitionsentscheidungen geht.

Die größten Börsenmythen: Die Börse ist eine Spielbank

Viele Anleger beobachten das Auf und Ab an den Börsen mit einem Gefühl der Leichtigkeit. Das schnelle Geld liegt auf der Straße, man muss nur zugreifen.

Wenn man auf die Kursverläufe mancher Hightech-Aktien blickt, scheint tatsächlich alles nur ein Kinderspiel zu sein. Mit gehebelten Produkten und Optionsscheinen lassen sich scheinbar Traum-Renditen im Handumdrehen erzielen.

Doch die Realität sieht häufig anders aus. Ein Aktionär ist in erster Linie ein Investor, ein Teilhaber einer Firma, der dem Unternehmen Geld zur Verfügung stellt.

Dieses Geld kann das Unternehmen verwenden, um neue vielversprechende Produkte zu entwickeln, was dem Wirtschaftskreislauf zu Gute kommt.

Während die Spielbank de facto ein Nullsummenspiel ist, in der keine Werte geschaffen werden, hilft die Börse Werte zu schaffen.


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Das Unternehmen kann durch das Geld nicht nur neue Produkte entwickeln, sondern auch seine Produktivität erhöhen, Arbeitsplätze erschaffen oder höhere Gewinne erzielen.

Die größten Börsenmythen: Die Börse ist ein exklusiver Club für Broker und Reiche

Insbesondere Nicht-Börsianer halten die Börse für einen Markt, der ausschließlich Profis wie institutionellen Anlegern und Vermögenden vorbehalten ist.

Durch den technischen Fortschritt hat sich inzwischen vieles geändert. Research-Werkzeuge und Infos, die in der Vergangenheit nur Brokern zur Verfügung standen, sind inzwischen auch für Privatanleger über das Internet verfügbar.

Mehr dazu: Tipps für Kleinanleger in Bezug auf Online-Broker

Das Internet hat den Markt und die Börse transparenter gemacht.

Die größten Börsenmythen: Gefallene Engel bieten das größte Potential

Viele Anleger machen den Fehler und orientieren sich allein am Preis einer Aktie. Großes Erholungspotential werden beispielsweise sogenannten gefallenen Engeln wie aktuell der Nokia Aktie eingeräumt.

Wurden Nokia-Papiere einst noch bei 40 US-Dollar gehandelt, fielen die Papiere zuletzt deutlich unter die Marke von 5 US-Dollar.

Viele Anleger sehen darin ein optisch günstiges Einstiegsniveau erreicht und räumen dem Papier ein großes Erholungspotential ein.

Dabei spielt weniger die Qualität der Papiere, sondern der vermeintlich günstige Preis die Hauptrolle bei der Investitionsentscheidung. Dies kann unter Umständen funktionieren, aber auch sehr gefährlich sein.

Die größten Börsenmythen: Was hoch steigt, fällt tief

Die Gesetze der Schwerkraft gelten nicht an der Börse. Manche Anleger sehen in starken Kursanstiegen stets eine Blase, die irgendwann zwangsläufig platzen muss.

Gegenbeispiele gibt es viele: Seien es die Aktien von Berkshire Hathaway oder von Amazon. Wenn der Kursanstieg fundamental begründet ist und das Geschäftsmodell funktioniert, sind stetig steigende Kurse durchaus keine Seltenheit.

Dies gilt insbesondere für Aktien von Qualitätsunternehmen, die bereits seit Jahren erfolgreich am Markt agieren.

Mehr dazu: Qualitätsaktien: Erfolg durch starke Papiere

Viele Börsenmythen entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als Luftnummer. Der Anleger sollte sich stets seine eigene Meinung bilden und weniger blind auf den Rat von Börsenweisheiten, Mythen oder dergleichen vertrauen.

5. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands